5.Pater David Hewko SSPX Resistance

 
Eine Übersetzung der Predigt folgt

Ein interessanter Brief.

OFFENER BRIEF VON PATER DAVID HEWKO


OFFENER BRIEF 

VON PATER DAVID HEWKO

Aus dem Englischen übersetzt von Paul O. Schenker




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PAX

OFFENER BRIEF AN SEINE EXZELLENZ BISCHOF FELLAY, BRUDERSCHAFTS-PRIESTER, ORDENSLEUTE UND GLÄUBIGE


Fest der heiligen vier Gekrönten (Blutzeugen)
Als Katholiken während der protestantischen Revolution gesagt bekamen: „Legt den Eid ab auf die Obrigkeit oder ihr seid des Todes“, unterzogen sich die meisten Katholiken dem Eid. Doch Gott unserem Herrn gefiel es, eine Armee von Märtyrern zu erwecken, welche die aufkommenden Irrtümer mit dem Konzil von Trient verurteilten.
Als Katholiken während der Französischen Revolution gesagt bekamen:  
„Frieden zum Preise von ein wenig Weihrauch zu Ehren der ‚Götter‘ der Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit!“ 
erweckte Gott, 
obwohl die meisten den Kompromiss machten, 
Tausende von Märtyrern und einen Widerstand von Gläubigen aus der Vendée. Darnach einen Kardinal Pie von Poitiers, 
um die „friedlichen Errichtungen“ der Napoleonischen Ära zu bekämpfen. Innerhalb eines Jahrhunderts scharten sich treugläubige Katholiken hinter den Syllabus Papst Pius IX., welcher den liberalen Katholizismus verurteilte.
Als Katholiken gesagt bekamen: „Besser rot als tot!“ und es ablehnten, mit dem zusammenzuarbeiten, was Pius XI. ein „intrinsisch übles“ wirtschaftliches, politisches und atheistisches System nannte, taten viele nichts, aber Millionen von Katholiken füllten die Ränge der Märtyrer  im Himmel, und ein heldenhafter Widerstand wurde geleistet von Seiten der Bischöfe, Priester und Laien überall in Russland, der Ukraine, Polen, China, Vietnam, Ungarn, Spanien, usw., usw. 

In Ungarn wurde den sogenannten „Friedens-Priestern“ ihre Lateinische Messe versprochen, ihre Kirchen, Weihrauch und liturgische Kleider solange sie schwiegen über das „heikle“ Thema des Kommunismus. Kardinal Mindszenty, einer der wenigen, der sich nicht beugte, lehnte es entschieden ab und wurde während 14 Jahren im Gefängnis festgehalten.

Als Katholiken in Mexiko gezwungen wurden, sich den anti-katholischen Gesetzen der freimaurerischen Regierung unter Calles zu unterziehen, schauten viele nur von ferne zu, aber der Cristero-Widerstand erhob sich, der sich ihr mutig entgegenstellte, indem sie riefen: „Viva Cristo Rey!“ („Es lebe Christus, der König!“) in Opposition zum Ruf der Föderalisten: „Viva Satanas!“
Als Katholiken gesagt wurde: „Gehorcht und unterwerft euch den Reformen des II. Vatikanums!“ zogen es Erzbischof Marcel Lefebvre, Bischof de Castro Mayer und viele Priester vor, 
lieber als „ungehorsam“ zu erscheinen als den Glauben der Tradition zu verraten. Unglücklicherweise „gehorchten“ die meisten Kleriker und Laien in falschem Sinne und schritten mit den aufgezwungenen Direktiven des II. Vatikanums einher.
Es geschieht nun tragischerweise 42 Jahre nach ihrer Gründung, 
dass das „Rettungsboot“ der Bruderschaft St. Pius X. mit Süßigkeiten und Versprechen in den „Hafen“ des Modernistischen Rom gelockt  wird, der angefüllt ist mit „gesunkenen Booten“ zahlreicher traditioneller Gemeinschaften, die sich einstmals den Irrtümern des II. Vatikanums widersetzten.
Die FSSPX widerstand mit der Gnade Gottes allzeit offen und mutig, bis zum 14. Juli 2012, als die neue Ausrichtung auf ein praktisches Abkommen ein „entschlossenes“ und „approbiertes“ Bestreben wurde. 
Diese Prinzipien-Änderung brachte eine gänzlich neue Ausrichtung gegenüber Rom in die SSPX-Politik und ein offizielles Abgehen vom kompromisslosen Standpunkt Erzbischof Lefebvres, der ausgedrückt ist in der Erklärung von 1974 und den Stellungnahmen von 1983 und 2006. 
Zuvor war es immer: „Kein praktisches Abkommen solange es kein doktrinelles Abkommen gibt“
jetzt ist es 
„ein praktisches Abkommen ohne zuerst eine doktrinelle Übereinkunft.“ 
Soll das heißen: 
„Machen wir mit, um weiterzukommen? Willigen wir ein, um nicht mitzumachen?“  
(Ein kleiner Irrtum in den Prinzipien führt zu katastrophalen Schlüssen).
Erzbischof Lefebvre war unser heiliger Gründer
Er hatte nicht nur die Standesgnade eines Generaloberen, sondern auch die Standesgnade als ein Gründer einer religiösen Organisation, 
der er seinen (1) Geist; (2) seine Prinzipien, und (3) seine Erfahrung einzuflößen suchte. 
Diese waren die Frucht vieler Jahre der Führung in einer breiten Vielfalt von Pastoralgebieten. Er war ein Theologe hohen Rufes (vgl. das Zeugnis und das Lob des Kanonisten Berto, des bischöflichen Theologen des Erzbischofs während des II. Vatikanums). Er war ein Bischof und später Erzbischof (mit mehreren Bischöfen unter ihm). Er war der päpstliche Stellvertreter für das ganze französischsprachige Afrika. Er war der Generalobere des größten Missionsordens der Kirche. Er war ein häufiger Besucher der Päpste in Rom. Er war in der Vorbereitenden Kommission für das Zweite Vatikanische Konzil.  Er war ein Schlüsselmitglied des „Coetus Internationalis Patrum“ während des Konzils. Er machte viele Interventionen während des Konzils (vgl. Ich klage das Konzil an! von Erzbischof Lefebvrfe). Er fürchtete sich nicht, sowohl das Konzil wie auch die Päpste des Konzils nachher herauszufordern und zu tadeln. 
Er war der Mann der Kirche, auserwählt von der Göttlichen Vorsehung, um die SSPX zu lancieren trotz des enormen Druckes von innerhalb und außerhalb der Kirche. Seine Rolle eines Retters der Kirche und des Priestertums war prophezeit von der Heiligsten Jungfrau Maria in Ecuador beinahe 350 Jahre im Voraus! Von einem solchen Menschen ist viel zu lernen.
Pater Ludwig Barrielle (so hoch verehrt vom Erzbischof) kommentierte 1982: 
„Ich schreibe dies, damit es jedermann als Lektion diene. 
Am Tage, an dem die SSPX den Geist und die Regeln ihres Gründers verlässt/aufgibt, wird sie verloren sein. 
Überdies, alle unsere Brüder, die sich in Zukunft erlauben werden, über den Gründer und seine Prinzipien zu urteilen und sie zu verurteilen, werden kein Zögern zeigen, von der Bruderschaft schlussendlich die Traditionelle Lehre der Kirche und die von Unserem Herrn Jesus Christus eingesetzte Messe wegzunehmen.“
Wäre es nicht treffend zu sagen, dass der Geist, die Prinzipien und die Erfahrung Erzbischof Lefebvres in der folgenden Antwort wie auch Warnung zusammengefasst sind, die er seinen Söhnen gab? 
Als er gefragt wurde über ein Wiedereröffnen eines Dialoges mit Rom 1988 (nachdem er zugegeben hatte, dass das Unterschreiben des Mai-Protokolls ein großer Fehler war), antwortete er:  „Wir haben nicht die gleiche Auffassung von einer Versöhnung. Kardinal Ratzinger sieht sie als ein Zurückführen von uns zum Vatikanum II. Wir sehen sie als eine Rückkehr Roms zur Tradition
Wir sind uns nicht eins; es ist ein Dialog von Toten
Ich kann nicht viel über die Zukunft sprechen, die meine ist hinter mir, aber falls ich noch eine Weile lebe, werde ich es sein, der die Bedingungen stellt, falls Rom nach einem erneuten Dialog ruft. Ich werde es nicht akzeptieren, in der Lage zu sein, in der ich während des Dialogs war.  N i c h t  m e h r !
„Ich werde die Diskussion AUF DIE DOKTRINLLE EBENE stellen: ‚Seid ihr einverstanden mit den großen Enzykliken aller Päpste, die euch vorausgegangen sind? Seid ihr einverstanden mit Quanta Cura von Pius IX., Immortale Dei und Libertas von Leo XIII., Pascendi von Pius X., Quas Primas von Pius XI., Humani Generis von Pius XII? Seid ihr in voller Einheit mit diesen Päpsten und ihren Lehren? Nehmt ihr immer noch den ganzen Antimodernisteneid an?  Seid ihr zugunsten des gesellschaftlichen Reiches Unseres Herrn Jesus Christus? Wenn ihr die Lehre eurer Vorgänger nicht annehmt, ist es zwecklos zu reden! Solange ihr nicht eine Berichtigung des Konzils akzeptiert im Lichte der Lehren dieser Päpste, eurer Vorgänger, ist kein Dialog möglich! Es ist zwecklos! So werden die Positionen klar sein.“ (Erzbischof Lefebvre und der Vatikan, S. 223, Interview von Fideliter Nov.-Dez. 1988). [N.B. Siehe am Schluss weitere einschlägige Zitate, die einem Abkommen widersagen. Sie sind weit zahlreicher als die wenigen, die eine kleine Hoffnung auf ein Abkommen, vor 1988, ausdrücken.]
Unser lieber Gründer sah „drei Kapitulationen“ mit einem bloß praktischen Abkommen mit dem modernistischen Rom, ungeachtet der Anzahl der Bedingungen, welches sind: 
(1) eine Kapitulation unter Roms abschließendes Vetorecht zu Haupt-Entscheidungen der Bruderschaft; 
(2) eine Kapitulation   unter Roms abschließendes Vetorecht zu jedem in Zukunft gewählten Generaloberen; und 
(3) eine Kapitulation  unter Roms abschließendes Vetorecht zu den Namen von als zukünftige Bischöfe vorgeschlagenen Kandidaten
Mit diesen den Feinden Jesu Christi anheimgegebenen einflussreichen Rechten, „werden sie uns nach und nach anketten; sie werden versuchen, uns in ihre Fallen zu fangen, solange sie diese falschen Ideen nicht fahren lassen.“ (Erzbischof Lefebvre, 13. Dezember 1984, Ansprache an Priester des Französischen Distrikts). 
Und weiter: „Das ist der Grund weshalb, was wie eine Konzession aussieht, in Wirklichkeit ein bloßes Manöver ist.“ 
Und mehr: „Wir müssen unsere Gläubigen absolut überzeugen, dass es nichts mehr ist als ein Manöver, dass es gefährlich ist, uns in die Hände von Konzils-Bischöfen und des modernistischen Roms zu begeben!  
Es ist die größte Gefahr, die unser Volk bedroht! Wenn wir während 20 Jahren gekämpft haben, um Konzils-Irrtümer zu vermeiden, war es nicht in Ordnung, uns jetzt in die Hände jener zu begeben, die diese Irrtümer bekennen!“ (Erzbischof Lefebvre Interview, Fideliter, Juli-August 1989). 
„Ich sagte ihm [Kardinal Ratzinger, welcher Papst Benedikt XVI. wurde] ‚Selbst wenn Sie uns einen Bischof gewähren, selbst wenn Sie uns einige Autonomie von den Bischöfen gewähren, selbst wenn Sie uns die 1962-Liturgie gewähren, selbst wenn Sie uns erlauben, unsere Seminare in der Weise weiterzuführen wie wir es jetzt tun – wir können nicht zusammenarbeiten! Es ist unmöglich! Unmöglich! Weil wir in diametral entgegengesetzten Richtungen arbeiten; Ihr arbeitet an der Ent-Christianisierung der Gesellschaft, der menschlichen Person, und die Kirche und wir arbeiten an ihrer Christianisierung. Wir können nicht auskommen zusammen!‘ Rom hat den Glauben verloren, meine lieben Freunde, Rom ist in Apostasie! Ich rede nicht leere Worte! Das ist die Wahrheit! Rom ist in Apostasie! Man kann nicht weiter irgendein Vertrauen haben in diese Leute! Sie haben die Kirche verlassen! Sie haben die Kirche verlassen! Sie haben die Kirche verlassen! Das ist gewiss! Gewiss! Gewiss! (Marcel Lefebvre, von Bischof Tissier de Mallerais, Seite 548. Das Obige ist eine genaue Übersetzung  ab dem YouTube-Audio der aktuellen Stimme Erzbischof Lefebvres).

Aber der Einwand kann gehört werden: 
„Das ist übertrieben, 
Pater, es gibt noch kein Abkommen, 
und es wird keines geben unter diesem Pontifikat, 
alles ist wieder normal!“

Dies sind die Worte. 
Aber warum sind so viele Aktionen dem entgegengesetzt? 
Warum dann wurde die Erklärung des Generalkapitels von 2012 nicht korrigiert, um mit allen vorherigen Erklärungen der SSPX übereinzustimmen?  
Warum wurden die „6 Bedingungen“ schwach/fadenscheinig und unkorrigiert belassen? (In andern Worten, warum ist die Tafel „Zu verkaufen“ immer noch im Rasen vor dem Haus?) 
Warum hören die Vertreibungen, das Zum-Schweigen-Bringen, die Verweigerung von Heiligen Kommunionen, Drohungen und Strafen nicht auf für jene, die sich offen gegen ein falsches Abkommen äußern? Warum der Hinauswurf von Bischof Williamson, der offen feststand zur kompromisslosen Linie des Erzbischofs Lefebvre? 
Warum der von einem SSPX-Sprecher geäußerte Erleichterungs-Seufzer auf den Hinauswurf von Bischof Williamson: „Die Entscheidung wird gewiss die Gespräche [mit Rom] erleichtern?“ (Pater Andreas Steiner zur Deutschen Nachrichtenagentur DPA).
Warum auf den 50. Jahrestag des „größten Desasters in der Geschichte der Kirche“ (Erzbischof Lefebvre) Vatikan II die überwältigende Stille auf den offiziellen Internetseiten (vgl. SSPX.org und DICI) über die Verurteilung der Irrtümer des Konzils unseres Gründers, es sei denn um die „polemischen Behinderungen“ auf ein Abkommen hin zu vermeiden?  
Warum die kürzliche „Ecclesia Dei“-Pressemeldung über die immer noch weitergehenden Verhandlungen? 
Warum ein solches Minimum an Reaktion, im Vergleich mit dem von Erzbischof Lefebvre gegen das Mit-Füßen-Treten des Ersten Gebotes mit Assisi III? 
Warum wurden die mehrdeutigen Interviews mit CNS, DICI und YouTube (in „cut and paste“ Manier gewährt, jedoch) nicht prompt korrigiert und bis jetzt immer noch nicht geklärt? 
Zum Beispiel: „… Wir sehen, dass in den Diskussionen vieles, was wir als vom Konzil kommend verurteilt hatten, in Wirklichkeit nicht vom Konzil ist, sondern von seinem allgemeinen Verständnis  […]. Viele Leute verstehen das Konzil falsch […] das Konzil präsentiert eine Religionsfreiheit, die eine sehr, sehr begrenzte Freiheit ist.“ (Bischof Fellay, CNS Interview, 11. Mai 2012, 1:06 bis 1:23). 
Was ist geschehen mit dem „Ich klage das Konzil an“ ausgesprochen von Erzbischof Lefebvre?
Exzellenz, bitte kehren Sie zurück zu Ihrer vormaligen Predigt der „Wahrheit in Liebe!“ Als Sie einst offen die Priester von Campos, Brasilien, warnten, kein praktisches Abkommen zu machen mit dem modernistischen Rom. 
Sie beschrieben damals den Sturz von Campos unter Bischof Rifan, 
und ein ähnliches Muster ist jetzt daran, unsere geliebte Bruderschaft in den Abgrund zu stürzen! 
Sie sagten damals. „Vorläufig jedoch sind die Dinge noch nicht an diesem Punkt angelangt (d.h. Rom’s Bekehrung zur Tradition) und Illusionen zu nähren, wäre tödlich für die SSPX, wie wir sehen können, wenn wir den Ausgang der Geschehnisse in Campos verfolgen.“ (Bischof Fellay’s Brief an die Gönner #63, 6.  Januar 2003).
Sie sagten uns einmal: 
„Ich denke, dass Roms Freundlichkeit uns gegenüber ihrer ökumenischen Mentalität zuzuschreiben ist. Es ist gewiss nicht, weil Rom nun zu uns sagen würde: Klar, ihr habt recht, machen wir vorwärts.‘ 
Nein, in dieser Weise denkt Rom nicht über uns. 
Die Idee, die sie haben, ist eine andere. Die Idee ist eine ökumenische.  
Es ist die Idee des Pluralismus, der Vielförmigkeit!“ (Brief an die Freunde und Gönner #65, 8. Dezember 2003). 

Diese ökumenische Mentalität hat nur zugenommen mit Papst Benedikt XVI. (z.B. die Skandale von Assisi III, Besuche von Moscheen, Synagogen, Zulassung von Anglikanern ohne dass sie ihren Irrtümern abschwören müssen, usf.).
Was Roms „Änderung zur Tradition hin“ betrifft, können wir uns an ähnliche Bedingungen erinnern, die dem Le Barroux-Kloster versprochen wurden, frei gegen den Modernismus predigen zu dürfen, die Wahre Messe zu haben; aber unter dem Abkommen kollabierten sie zum Kompromiss, indem sie die Neue Messe nach 5 Jahren annahmen! Erst vor kurzem, im März 2012, wurde das Institut vom Guten Hirten schwer unter Druck gesetzt von Rom, Vatikan II in seinem Seminar zu lehren und den Neuen Katechismus anzunehmen. 
Die Redemptoristen in Schottland wurden ab dem 15. August 2012 offiziell dem Diözesanbischof unterstellt. 
Unser geliebter Gründer erklärte den Grund, warum bis zu neun traditionelle Gemeinschaften dem Glaubenskompromiss nachgaben, 
weil ES NICHT DIE UNTERGEBENEN SIND, DIE DIE OBEREN BILDEN, SONDERN DIE OBEREN, DIE DIE UNTERGEBENEN BILDEN.“ (Erzbischof Lefebvre 1989 Interview Ein Jahr nach den Bischofsweihen). 
„Mögen jene, die stehen zusehen,…“).
Wenn wir die besorgniserregende Ausrichtung unserer geliebten SSPX jetzt sehen, bestätigt dies uns mehr und mehr, dass sie wirklich entschlossen ist, in ein Abkommen mit der Konzilskirche einzuwilligen ohne einen lehrmäßigen Beschluss und, wie es die 6 Bedingungen beweisen, willig ist, ein Abkommen zu schließen, das die SSPX durch diese Tatsache dem modernistischen Rom unterwerfen wird. „Wir haben die notwendigen Bedingungen für eine schließlich kanonische Normalisierung beschlossen und genehmigt“ (Erklärung des Generalkapitels der SSPX, 14. Juli 2012). Das sind keine Gerüchte, es ist festgeschrieben „in Stein“.
Wie ist es für einen Priester der SSPX möglich, treu zu sein seinem Antimodernisten-Schwur und der deshalb verpflichtet ist, gegen den Modernismus zu predigen, gegen ein Rom, das infiziert ist vom Modernismus, und dem Wahnsinn, ein nur praktisches, unmögliches Abkommen mit dem modernistischen Rom zu schließen und deswegen dennoch  zum Schweigen gebracht wird?
Kürzliche Ereignisse zeigen, solche Priester sind Strafen unterworfen durch Verpflichtung zum Schweigen, sträfliche Versetzungen oder Ausschluss. 
Wie ist es möglich für einen Priester in einer solchen Atmosphäre „gelegen oder ungelegen“ die Wahrheit zu predigen?
So wünsche ich von meinem ganzen Herzen, den Antimodernisten-Eid aufrechtzuerhalten, den ich vor dem Allerheiligsten Sakrament abgelegt habe, und ich beabsichtige ihn zu halten, indem ich den gleichen Sinn und die gleiche Bedeutung der Lehre der Kirche aller Zeiten beibehalte. Des weiteren, ich kann nicht für andere Priester sprechen, aber ich kann nicht den klaren, unzweideutigen Standpunkt unseres Gründers Erzbischof Lefebvre (der sich zweifellos heftig gegen die neue Ausrichtung seit Juli 2012 stellen würde) aufgeben und wähle, „ungehorsam“ zu erscheinen, während ich in Wirklichkeit treu den Direktiven unseres Gründers gehorche.
Unseren jungen katholischen Leuten, „seid stark!, lasset das Wort Gottes in euch wohnen, und ihr werdet den Bösen überwinden“ (I Johannes 2:14). 
Der Erzbischof sagte einmal: 
„Einige nennen mich ‚Dissident‘ (Andersdenkender) und einen ‚Rebellen‘, und das meint gegen das II. Vatikanische Konzil und die liberalen Reformen, dann ja, bin ich ein ‚Dissident‘ und ein ‚Rebell‘.“ 
So füge ich demütig hinzu, dass, wenn die Opposition eine solche ist gegen diese Ausrichtung der Unterstellung der katholischen Tradition unter Modernisten, die nicht den ganzen Katholischen Glauben halten (und dabei zahllosen Seelen das ewige Heil gefährden!), dann, ja, bin auch ich, indem ich Erzbischof Lefebvre folge, ein „Dissident“ und ein „Rebell“.
Die Wahrheit scheint im Gegenteil vielmehr die zu sein, dass die „Rebellion“ von SSPX Mitgliedern begangen wird, die ein Abkommen favorisieren und dabei gegen die Prinzipien und die Tradition der Bruderschaft rebellieren. 

Mit gutem Gewissen kann ich dieser Richtung nicht folgen.
So scheint es mir, nach mehreren Monaten viel Betens und Überlegens, klar der Wille Gottes zu sein, dass ich dem Widerstand gegen die Demontage des Werkes des Erzbischofs Lefebvre beistehe, indem ich den Priestern helfe, die seine Prinzipien aufrechterhalten wollen!
Die gegenwärtige Adresse ist: Our Lady of Mount Carmel, 1730 N. Stillwell Rd., Boston, Kentucky 40107. (Warnung: Seien Sie vorsichtig gegenüber Internet-Gerüchten wie „dies ist eine Wiederholung ‚der 9‘ von 1983.“ Halten Sie sich an die aktuellen Dokumente, Briefe und Fakten. Beachten Sie speziell das gut-dokumentierte Werk: ‚Ist dies (die) Operation Selbstmord? von Stephen Fox).
Zweifellos, es scheint, dass ich dreist bin, wenn ich mich auf diese Weise äußere! Aber es geschieht mit glühender Liebe, mit der ich diese Zeilen verfasse, Liebe für Gottes Herrlichkeit, Liebe für Jesus Christus den König, Liebe für Maria, für die Seelen, für die Bruderschaft St. Pius X., die Kirche, unseren Heiligen Vater, den Papst! 
Gleich wie die SSPX stets das Werk des Erzbischofs fortgesetzt hat, bis Rom zurückkehrt zur Tradition; 
so werden die SSPX Priester des Widerstandes mit Gottes Gnade sein Werk fortführen „ohne Bitterkeit und Groll“, bis die Führer der SSPX zu den Prinzipien unseres Gründers zurückkehren.
Exzellenz, ich würde mich glücklich schätzen, Sie wiederzusehen, wenn Sie vorbeikommen.
Möge Ihre Exzellenz die Güte haben, meine Dankbarkeit und die Versicherung meiner achtungsvollen Ergebenheit in Unserem Herrn entgegenzunehmen,
P. David Hewko                                                                            
8. November 2012
„Den größten Dienst, den wir der Katholischen Kirche, dem Nachfolger Petri, der Rettung von Seelen und unserer eigenen erbringen können, ist ‚NEIN‘ zu sagen der reformierten, liberalen Kirche, weil wir in Unseren Herrn Jesus Christus, den Mensch gewordenen Gottessohn glauben, der weder liberal noch reformierbar ist!“ ---Erzbischof Marcel Lefebvre (3. Sept. 1975, Brief an die Freunde und Wohltäter #9)
„Es ist deshalb eine strikte Pflicht für jeden Priester, der katholisch bleiben will, sich abzugrenzen von dieser Konzils-Kirche, solange sie nicht die Tradition der Kirche und den katholischen Glauben wiederentdeckt.“ ---Erzbischof Lefebvre (Geistige Reise, S. 13) 
WEITERE „PFLICHT“-LEKTÜRE

*Zitate von Erzbischof Lefebvre „Ein Bischof spricht von jenseits des Grabes“ (2 Kleinschriften in Englisch)
Erklärung von 1974
Erklärung von 1988
*Generalkapitel-Statement von 2006
*Briefe von Dom Tomas Aquinas, OSB, Santa Cruz Monastery, Brazil
Two Currents / Zwei Strömungen
Ehre und Lob dem Bischof Williamson
Antwortbrief an P. Bouchacourt
Arsenius (veröffentlicht von den Dominikanern von Avrille)
Zwei imaginäre Konversationen
* Ist Dies Operation Selbstmord? von Stephen Fox
* Ansprache von Erzbischof Lefebvre: „Die Bischofsweihen“, 1988
* Ein Interveiw mit Erzbischof Lefebvre: „Ein Jahr nach den Weihen“, 1989
* Die Ansprache Erzbischof Lefebvres an seine Priester, Ecône, Schweiz: „Zwei Jahre nach den Bischofsweihen: Wir dürfen nicht wanken, wir dürfen keine Kompromisse eingehen“, 6. September 1990
* Brief von 3 Bischöfen an Bischof Fellay
* Bücher von Erzbischof Lefebvre
Ich klage das Konzil an! (eigenartigerweise vergriffen bei Angelus Press)
Ein Bischof spricht
Gegen die Häresien
Die Messe aller Zeiten
Sie haben Ihn entthront
* Marcel Lefebvre, von Bischof Tissier de Mallerais
* Die Werke von P. Denis Fahey
* Die Erscheinun Unserer Lieben Frau vom Guten Erfolg, Quito, Ecuador (1634), Erzbischof Lefebvre und der Vatikan, S. 230

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