7. Verschiedene Meinungen und 1 dogmatische Bulle

"Ich danke Gott alle Tage, dass er mich in den augenblicklichen Umständen leben lässt. Die so tiefe und allgemeine Krise ist einzig in der Geschichte der Welt!
Man muss stolz sein, in diesem grandiosen Drama Zeuge und in gewisser Hinsicht Mitspieler sein zu können. Gute und Böse ringen in gigantischem Zweikampf miteinander! Niemand hat das Recht, in solch ernster Stunde mittelmäßig zu sein. Sicher aber bin ich, dass aus diesem furchtbaren Brodeln die Kirche noch schöner und den Zeitverhältnissen noch mehr angepasst hervorgehen wird."

Pius XI.1937


Ein älteres Video in deutscher Sprache.

Es betrifft den Geist des Antichristen. 
Es betrifft ASSISI und
die Seligsprechung
 von Papst Johannes Paul II.
Es ist interessant zu erfahren,
 was manche über die derzeitige Kirchenkrise so denken. 




Es gibt geteilte Meinungen unter den Traditionstreuen Katholiken.
Für die einen liegt eine praktische Sedisvakanz vor, für andere nicht, wie auch nicht für das Custos-Sancto Team.
   
Doch wie soll man es genau verstehen wenn Papst Paul IV. (1555-1559) in der dogmatischen Bulle „Cum ex apostolatus“ vom 15. Februar 1559 folgendes erklärt hat:
„Wenn bei einem Bischof, und sei es auch der Bischof von Rom, vor seiner Berufung bzw. Einsetzung bekannt geworden sein sollte,dass er vom katholischen Glauben abgewichen oder in eine Häresie gefallen ist, so ist seine Berufung (1 Cat. Rom. 1, 10,9!)bzw. Einsetzung nichtigunwirksam und ungültigund folglich entbehren alle seine richterlichen oder verwaltungstechnischen Akte irgendeiner Autorität.”

Es soll und zum nachdenken anregen und zum Gebet.
Wir sagen, wie es der Erzbischof Lefebvre sagte: eines Tages werden (bessere) Theologen kommen, diese werden sich darüber Gedanken machen und dann zur Feststellung kommen, ob wir ein Papst hatten oder nicht. Wir jedoch gehen davon aus, dass wir einen haben und benehmen uns dementsprechend.


Bulle Cum Ex Apostolatus Officio 
von Papst Paul IV 15. Februar 1559

...Alle diese gegenwärtigen Zusagen an sie, die ausdrücklich genannt wurden und Wort für Wort angeführt wurden, die sonst in ihrer Gültigkeit verbleiben, heben wir nur für diese Fälle speziell und ausdrücklich auf, ohne dass irgend etwas anderes dagegen steht!

§3 Alle, die bis jetzt vom katholischen Glauben abgewichen, in Häresie gefallen oder ins Schisma geraten sind oder derlei hervorgerufen oder verschuldet haben, wenn sie als solche erkannt sind, sich bekannt haben oder überführt wurden oder (was Gott in seiner Huld und Güte von allen abwenden wolle) fernerhin abweichen, in Häresie fallen, in ein Schisma geraten, derlei hervorrufen, verschulden oder die erfunden werden, dass sie abgewichen, in Häresie gefallen, in ein Schisma geraten sind, solches hervorgerufen oder verschuldet haben, oder die dies bekennen oder dessen überführt werden, - diese, so wollen und bestimmen wir, dass diese jeglichen Standes, Grades, Ranges, Berufes und vortrefflicher Würde, auch wenn sie in bischöflicher oder erzbischöflicher Würde stehen oder Patriarchen, Primaten oder eine andere größere kirchliche Würde besitzen, mit der Kardinalswürde versehen sind oder das Amt eines Legaten des Apostolischen Stuhles, wo immer auf Erden, ständig oder zeitlich begrenzt innehaben, dass sie alle die vorgenannten Urteilssätze, Zensuren und Strafen auf sich ziehen. Das Gleiche gilt für die weltlichen Autoritäten eines Grafen, Barons, Markgrafen, Herzogs, Königs oder Kaisers oder die sonst durch höhere Würde hervorragen.

§6. Inhaltsangabe: Prälaten und Bischöfe, die vor ihrer Erhebung offenkundig vom katholischen Glauben abgefallen sind, verlieren automatisch alle Autorität und jegliches Amt. Ihre Erhebung ist nichtig und kann in keiner Weise gültig gemacht werden.
Wir fügen hinzu, dass ein Bischof, auch wenn er an Stelle eines Erzbischofs oder Patriarchen oder Primas fungiert, oder ein Kardinal der vorgenannten Römischen Kirche, auch – wie vorbemerkt – ein Legat oder auch ein Römischer Pontifex (Papst) vor seiner Erhebung zum Kardinal oder seiner Wahl zum Römischen Pontifex (Papst) vom katholischen Glauben abgewichen, in eine Häresie gefallen oder ins Schisma geraten ist oder derlei hervorgerufen und verursacht hat, so ist seine Erhebung oder Wahl, auch wenn sie in Eintracht und mit der einmütigen Zustimmung aller Kardinäle erfolgt ist, null und nichtig und wertlos. Sie kann nicht durch die Annahme der Bischofsweihe oder die nachfolgende Übernahme der Leitung und Verwaltung, auch nicht durch die„Inthronisation des Römischen Pontifex“ selbst oder durch Huldigung oder durch den ihm von allen geleisteten Gehorsam, wie lange er auch gedauert haben mag, als gültig geworden bezeichnet werden, noch Gültigkeit erlangen, noch als gültig in irgendeinem Teilbereich angesehen werden. Man muss dafürhalten, daß allen die auf solche Weise zu Bischöfen, Erzbischöfen, Patriarchen oder Primaten befördert wurden, in geistlichen und zeitlichen Angelegenheiten eine nichtige Verwaltungsbefugnis zu erteilt worden ist oder zu erteilt wird. Alles und jedes, das durch sie wie auch immer ausgesprochen, geschaffen, vollzogen und verwaltet wurde, und alles, was daraus folgte, entbehrt der Gültigkeit und kann überhaupt keine Sicherheit und auch niemandem ein Recht verleihen. So gehen die so Beförderten und Gewählten eo ipso (=von selbst) und ohne irgendeine Erklärung jeglicher Würde, Stellung, Ehre, jeglichen Titels, jeglicher Autorität, jeglichen Amtes und jeglicher Vollmacht verlustig, selbst wenn alle und jeder einzelne so Beförderte oder Gewählte vorher vom Glauben nicht abgewichen wären und nicht Häretiker gewesen wären und nicht ins Schisma verfallen wären oder es hervorgerufen oder veranlasst hätten.

§7. Inhaltsangabe: Ihren Untergebenen ist es erlaubt, den Gehorsam und die Ergebenheit ungestraft zu verweigern.
Untergebenen Personen, und zwar sowohl Weltgeistlichen und Ordensgeistlichen als auch Laien, auch Kardinälen, auch solchen, die an der Wahl des Papstes, der zuvor vom Glauben abgefallen oder Häretiker oder Schismatiker war, teilgenommen oder sonstwie zugestimmt und ihm das Gehorsamsversprechen geleistet und ihm gehuldigt haben, dies gilt auch für Kastellane, Präfekten, Hauptleute und Beamte unserer heren Stadt (=Rom) und des ganzen Kirchenstaates, auch diesen Beförderten oder Gewählten, die durch Huldigung oder Eid oder Schuldbriefe gebunden und verpflichtet sind, ist es gestattet, sich von der Gehorsamspflicht und Ergebenheit gegenüber den so Beförderten oder Gewählten jederzeit ungestraft loszusagen und diese wie Zauberer, Heiden, Zöllner und Häresiarchen zu meiden. Doch bleiben diese Untergebenen der Treue und dem Gehorsam gegenüber künftigen Bischöfen, Erzbischöfen, Patriarchen, Primaten und dem Römischen Papst, der kanonisch rechtmäßig nachfolgt, nichtsdestoweniger weiter verpflichtet. Zur größeren Beschämung der so Beförderten und Erwählten, wenn diese ihre Leitung und Verwaltung weiter fortführen wollen, ist es gestattet, gegen diese so Beförderten und Erwählten die Hilfe des weltlichen Arms anzurufen. Deswegen dürfen solche, die sich von der Treue und dem Gehorsam gegenüber den so Beförderten und Gewählten nach Maßgabe des Vorgenannten lossagen, nicht als Zerreißer der Tunika des Herrn gelten und Zensuren oder rächender Bestrafung unterliegen.

§8. Inhaltsangabe: Aufhebung gegenteiliger Anordnungen.
Dem stehen nicht entgegen apostolische Bestimmungen und Anordnungen, auch nicht Privilegien, Bewilligungen (=Indulte) und Apostolische Schreiben, die diesen Bischöfen, Erzbischöfen, Patriarchen, Primaten und Kardinälen und jedweden anderen – in welchem Zusammenhang oder welcher Form und mit welchen Klauseln auch immer gegeben -, auch nicht Dekrete auch nicht als „Motu proprio“, oder aus sicherem Wissen und in der Fülle Apostolischer Vollmacht oder auch mittels Konsistorium oder sonst auf irgendeine Weise ausgestellt, auch nicht, wenn sie wiederholt gut geheißen und erneuert wurden und auch im Rahmen des Corpus iuris, auch nicht irgendwelche Kapitel des Konklaves, wenn auch unter Eid oder mit Apostolischer Bestätigung oder sonst welcher Bestätigung, auch durch uns selbst beeidigt. Alle diese gegenwärtigen Zusagen an sie, die ausdrücklich genannt wurden und Wort für Wort angeführt wurden, die sonst in ihrer Gültigkeit verbleiben,heben wir nur für diese Fälle speziell und ausdrücklich auf, ohne dass irgend etwas anderes dagegen steht.




Ein Heiliger sagte mal: der gewählte Papst soll zum Wohle Dienen: er ist uns von Gott zum Segen oder zur Strafe gegeben worden!
















Beliebte Posts aus diesem Blog

Körpersprache: der Papst ordnet sich den Illuminaten unter! "Satan muss im Vatikan regieren. Der Papst wird sein Sklave sein"!

Präsident Putin warnt vor einem Atomkrieg! Nicht nur München und Berlin in Gefahr!

Wieso sieht die Audienzhalle in Rom wie eine Schlange aus?