Die Anbetung der Hirten und- 1 DRITTES FIAT!


FIAT VOLUNTAS TUAS,
sicut in caelo et in terra! 


Auf die mächtige Fürsprache der Seligen allzeit reinen Jungfrau Maria, des Hl. Josephs und der heiligen Dreikönige, segne Sie unser Herr!
Die Anbetung der Hirten

„Gehen wir nach Betlehem, schauen wir uns dieses Ereignis an, das uns der Herr verkünden ließ“  Lukas 2, 15 – 16

Dieses alte Kunstgemälde von der Geburt und Ankunft Jesu Christi, stellt die Anfänge des christlichen Zeitalters dar.
Was würde man heute in der Kunst darstellen? Mit der Geburt Christi kann man auch die Anfänge des Zeitalters des "göttlichen Willens" verbinden.
Bricht an Weihnachten für uns nicht immer auch das Zeitalter des 3.FIATS an?!
"Dein Reich Komme! Dein WILLE geschehe,
wie im Himmel also auch auf Erden!"

Die heutigen Heiden sagen, dass wir in einem ZEITALTER des Wassermanns,
leben und das Zeitalter des Fisches (sie sagen des Christentums) sei vorbei...
Das Christentum ist nicht vorbei! 
Sondern es ist Zeitalter des Göttlichen Willens. Entscheiden wir uns für ein Leben nach Gottes Willen, nach dem Evangelium, lassen wir uns hinein nehmen in das göttliche Herz unseres Erlösers und in sein Reich! Das Reich des "göttlichen Willens"! 
Mehr dazu nach der Bildbeschreibung.


Betrachten wir dieses Bild und Meisterwerk von Ghirlandaio so stoßen wir auf interessante Informationen und Formen des Ausdrucks der vergangenen Zeit.
Im Himmel schwebend, links über der Muttergottes, sehen wir den Engel von dem das Lukasevangelium spricht. 
Die Perle unter den Händen Mariens, versinnbildlichen die Reinheit und Jungfräulichkeit der Muttergottes.
Der Herr der mit seinem Zeigefinger auf das Jesuskind zeigt, ist der Maler selbst. Er hat sich in seinen Gemälden immer selber mit hinein gemalt.
Und dieses Bild passt gut dazu, der Maler zeigt wirklich auf Christus aber mit dem Zeigefinger seines Pinsels mit dem er dieses Gemälde gemalt hat!

Was wir auf den Säulen geschrieben stehen sehen, beinhaltet die Buschstaben: MCCCCLXXXV
was das Jahr 1485 wiedergibt.
Auf dem Boden zur rechten Jesu Christi sehen wir zwei braune Ziegelsteine die, die Wohltäter darstellen sollen, und zwar: die Familie Sassetti, und die Arbeitsamkeit menschlicher Aktivität. 

Dann sehen wir einen Stein welches verarbeitet und weiß ist. Es ist eine Hinweis auf die zukünftige Passion und Auferstehung Christi.

Als Futterkrippe sehen wir ein Sarkophag, also ein Steinsarg, auf dem wir lesen: 
„ENSE CADENS SOLYMO POMPEI FVLV/IVS/AVGVRNVMEN AIT QUAE ME CONTEG/IT/VRNA DABIT“, was bedeutet: „Während er durch die Belagerung Jerusalems durch das Schwert von Pompeo fiel, sagte der Wahrsager Fulvio: die Urne die mich aufnahm, zeugte ein Gott!“  
Es bezieht sich auf die Legende des Fulvio der die Lagerung einer Göttlichkeit im Inneren seines Grabes vorausgesagt hatte!  Damit hätte er vorausgesagt, dass nach seinem Tode, im Heidentum, das Christentum verbreitet werden würde... War es eine Anspielung auf das christliche Zeitalter?

Wir können oberhalb von der Muttergottes hinter dem Engel rechts auf das Dach zu, einen Kometen erkennen. Es ist die Spitze eines Kometen; und zwar des Sternes welches die drei Magier zur Krippe führte.
Hinter dem Rücken der Muttergottes Maria sehen wir einen Sattel, einen Sack und eine Wasserflasche, welches auf Grund der Zählung des Kaisers, auf die weite Reise des Hl. Joseph mit Maria die ein Kind erwartete, hinweist.
Der Ochse und der Esel waren früher das Symbol für Juden und Heiden!

Lukas 2, 15 – 16 „`Gehen wir nach Betlehem, schauen wir uns dieses Ereignis an, das uns der Herr verkünden ließ´  Sie machten sich ohne zu zögern auf und fanden Maria, Joseph und das Kind in der Krippe“.  Die Ankunft Jesu zeigt die Anfänge des christlichen Zeitalters. 
Der Autor zeigt es durch einen römischen Sarkophag und durch das Dach welches auf archaische Säulen angebracht ist; klare Andeutung auf eine heidnische Welt. 
Auch die Arkade die man links von weitem sehen kann, erinnert an die Antike. Darauf steht: 
„G.N POMPIO MAGNO HIRCANVS PONT.P.“Der komplette Satz wird so übersetzt: „Errichtet zur Ehre Gneo Pompeo Magno, auf Wunsch von Ircano; Priester des Tempels“
worauf Ircano und Pompeo beziehungsweise ein Verweis sind auf die jüdische Religion und die der Heiden. Der Fakt, dass die Magier durch diese Arkade gingen, bedeutet die Überquerung der zwei Kulte zum Christentum.
Während in diesem reichen Kontext voller Symbolik Maria und die Hirten ganz gerührt, das Kind betrachten, beobachtet der heilige Joseph den Horizont,
wo eine Vielheit, eine Menschenmenge an Heiden, auf dem Weg ist in Richtung Bekehrung!





Luisa über ein drittes Fiat 

Luisa Piccarretas Schriften sind interessant und es geht hierbei nicht um apokalyptische Botschaften. Sie haben eine Tiefe und sprechen über Begebenheiten die das Leben unseres Herrn und der Muttergottes betreffen, und haben im Mittelpunkt den "Göttlichen Willen" zum Gegenstand, wie auch sozusagen eine "neue Form der Heiligkeit".
In eines ihrer Schriften, schreibt Sie, dass es früher eine Heiligkeit gab indem man sich bemühte "gut" zu sein und Tugende zu üben, jetzt im Zeitalter des "Göttlichen Willens" handelt es sich dabei, mehr nach innen zu gehen, im "Göttlichem Willen" einzutauchen, ganz in Christus zu leben, so dass er die Akte setzt, so dass Er tut und handelt durch uns. Man fängt an mit der guten Meinung und einem: "Herr, sei du es der dies und jene tut, sagt und macht" etc. und somit jede Aktion den Abdruck unseres Herrn enthält. Mit dieser Übersetzung muss man aber auch aufpassen. Es wäre besser ihre Schriften in Originalsprache zu lesen (italienisch).
Ihre Schriften wurden vom Hl. Hanibal De Francia geprüft der, der Kirche ein Urteil über diese ablegen musste. Sein Urteil war; es gibt da keine Häresie, es widerspricht nicht der katholischen Lehre und ist ein spiritueller Schatz für die Kirche und die Welt von heute.
Doch das heutige Rom ist weiterhin dabei ihre Schriften zu überprüfen. Vor allem weil einige ihre Schriften falsch übersetzt haben oder falsch interpretieren und damit Missbrauch betreiben.
Angefangen im Internet. Deshalb erfolgen weitere Prüfungen der Schriften.
Es geht hierbei um ihre Seligsprechung!
Pater Pio war es übrigens der die Schriften dieser Dienerin Gottes verbreiten ließ! Aus Respekt sagte er, wolle er aber im allgemeinen, auf einem Urteil der Mutterkirche warten, nichts desto trotz heuerte er einige seiner männlichen wie auch weiblichen geistlichen Kinder an, ihre Schriften zu vervielfältigen und es sich zur Mission zu machen, diese zu verbreiten .
Er sagte, sie sei eine wichtige Botschafterin für die heutige Zeit und eine Heilige.
Was Luisa Piccarreta sah und erlebte wurde von der Kirche anhand eines Heiligen geprüft;
es war der Heilige Hanibal Maria Di Francia! Er war ihr Seelenführer und doch wurde sie sein geistlicher Leiter, sie gingen Hand in Hand. Doch er war vom Bischof und heiligen Vater beauftragt, die mystischen Erlebnisse dieser Dienerin Gottes zu überprüfen, wie auch die Doktrin aus ihrer Schreibfeder. Er teilte der Kirche mit, dass die Schriften und Doktrin, der katholischen Lehre nicht widerspreche. Man bedenke; diese Dienerin Gottes hatte nur die erste Klasse besucht und hat dennoch solch ein Werk aufschreiben können. Sie konnte keine Nahrung bei sich behalten sondern lebte von der Hl. Eucharistie. Über Nacht erlitt ihr Körper öfters eine Leichenstarre, und wenn der Priester am Morgen kam um die "tridentinische Messe" zu lesen, so erlebte dieser mit, wie sie wieder lebendig wurde. Dan berichtete sie wo sie über Nacht alles gewesen ist... Natürlich sah sie auch vieles was in der Welt geschehen würde, sie sagte auch einige Kriege und Erdbeben etc. voraus (das eine oder andere Band gibt der Vatikan nicht heraus. Wahrscheinlich behandeln diese auch einige Probleme betreff der Kirche...), aber ihre Mission war vor allem die eine: der Welt vom Reich des "Göttlichen Willen" und einem Leben im "Göttlichen Willen" zu erzählen.
Es ist auf jeden Fall interessant.
P.S ganz unten auf dieser Seite findet man auf englisch ein Urteil eines Bischofs über Luisa Piccarreta 
Luisa Picarreta und ihr geistlicher Leiter St. Hannibal Maria Di Francia 

Band 12. Januar 17, 1921
Dann nahm mich mein süßer Jesus an die Hand und sagte zu mir sanft:
"Meine Tochter, das FIAT ist voller Leben, mehr noch; ES IST LEBEN, und das ist es wieso alles Leben und alles aus dem FIAT kommt. Die Schöpfung kommt von meinem FIAT
deshalb kann man in all der Schöpfung einen Fingerabdruck  des FIAT sehen. 
Die Erlösung kam aus dem ´FIAT MIHI` meiner lieben Mutter, welches in meinem Willen ausgesprochen war und die selbe Macht meines schöpferischen FIATS besaß. Deshalb gibt es nichts in der Erlösung, dass nicht den Fingerabruck (die Markierung) des ´FIAT MIHI` meiner Mutter enthält. Sogar meine Menschheit, meine Schritte,
meine Worte und Arbeiten waren von ihrem ´FIAT MIHI` markiert. 
Meine Schmerzen, meine Wunden, meine Dornen, mein Kreuz, mein Blut trägt die Markierung ihres ´FIAT MIHI`, denn diese tragen die Markierung woher diese kommen. 
Ihr ´FIAT MIHI` ist in jeder sakramentalen Hostie; wenn Menschen von dem Tod der Sünde wiederauferstehen, wenn der Neugeborene getauft wird, wenn sich der Himmel öffnet um die Seelen zu empfangen, ist es das ´FIAT MIHI`meiner Mutter, dass alles markiert, allem folgt und aus dem alles kommt. Oh Macht des FIATS! Es steigt jeden Augenblick; es vervielfältigt sich und wird Leben von all dem was gut ist".

Das dreifache Fiat

Nach Jesu Worten hat Gott ein dreifaches Werk aus seinem ewigen Fiat bewirkt: das Werk der Schöpfung, das Werk der Erlösung und das Werk der Heiligung.
Das Werk der Schöpfung wird dem Vater zugeschrieben,
das Werk der Erlösung dem Sohn und das Werk der Heiligung dem Heiligen Geist.
Dieses dreifache Werk der Schöpfung ist dennoch untrennbar und eins.
In unserer Zeit will Gott das dritte Fiat im Werk der Heiligung der Menschheit beginnen.
Das Werk der Erlösung soll seine volle Wirksamkeit entfalten im Werk der Heiligung.
Die Bitte Jesu im Vater Unser soll sich erfüllen: Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden!

> Das Fiat der Schöpfung




Nach den Worten der Heiligen Schrift hat Gott alles für uns Menschen geschaffen. Dies ist die Grundwahrheit der biblischen Schöpfungstexte. Der Mensch wurde als Abbild Gottes geschaffen, ihm ähnlich.  

Während die ganze Schöpfung aus dem Göttlichen Willen hervorgeht und in ihm und durch ihn Bestand hat und ständig erneuert wird, erhielt der Mensch allein das Geschenk des freien Willens.  

Die Liebe zu Gott kann nur in persönlicher Freiheit angenommen und gelebt werden. Der menschliche Wille sollte das Gefäß für das Wirken des Göttlichen Willens sein, an dem der Mensch als Abbild Gottes teilhaben und auf göttliche Weise in der Schöpfung wirken sollte. Die Fähigkeiten seines Geistes und seiner Seele entsprachen dem dreifaltigen Gott: unser Wille der Allmacht des Willens des Vaters, unsere Intelligenz dem Willen der Weisheit des Sohnes und unser Gedächtnis dem Willen der Liebe des Heiligen Geistes.  

Die ersten Menschen wurden befähigt, durch diese Geschenke im Göttlichen Willen zu leben und zu wirken. Der Göttliche Wille erhielt alle Fähigkeiten des ganzen Menschen in einer vollkommenen Ordnung und Harmonie. Die Berufung des Menschen sollte darin bestehen, Gott in seinem Werk der Schöpfung zu erkennen, zu lieben, anzubeten und seine göttliche Liebe auf eine göttliche Weise zu erwidern. Der Mensch sollte das im Namen und an Stelle aller Geschöpfe tun und darin sein vollkommenes Glück auf Erden finden, das sich immer noch steigern sollte bis ins Unendliche, um einzugehen in die unendliche Liebe Gottes im Himmel. 

Adam und Eva haben von Beginn an in dieser Heiligkeit des Göttlichen Willens gelebt. Jeder ihrer Akte war wie ein Gefäß, in das der unendliche Wille Gottes einfließen und ungehindert wirken konnte. So wollte Gott, dass die Menschen als sein Abbild ganz in Ihm leben und wie Er auf göttliche Weise wirken.  

So wollte Gott sich in seinen Geschöpfen verherrlichen, indem Er in den menschlichen Akten fort wirkte, seine ganze unendliche Liebe in die Akte der Menschen ausgoss und so eine neue geistige unendliche Schöpfung bewirkte. Die Menschen sollten durch ihren freien Willen mitwirken und Gott auf diese Weise verherrlichen.  

Die menschliche Liebe hätte nicht vollkommen sein können, wenn sie von Gott nicht einer Prüfung unterzogen worden wäre. Ansonsten hätte sie nie unter Beweis stellen können, dass sie Gott in voller Freiheit und um seiner selbst willen liebt. Hätten die ersten Menschen ihre Prüfung "bestanden", hätten sie für alle nachfolgenden Generationen den Zugang für den Widersacher Gottes verschlossen. Durch den Ungehorsam der ersten Menschen wurde diese Absicht Gottes zerstört.  



Sie verloren das Leben im Göttlichen Willen und damit all seine Herrlichkeiten. Ihr menschlicher Wille nimmt nun den Platz ein, der für den Göttlichen Willen bestimmt war. Sie stürzten damit die ganze nachfolgende Menschheit in einen Abgrund von Finsternis und fielen in die Sklaverei aller möglichen Laster und Leidenschaften. Selbst ihre Tugenden gerieten völlig aus der Ordnung und aus dem Gleichgewicht.

> Das Fiat der Erlösung


Um die Menschheit aus diesem Verlust und Abgrund der Finsternis und des Leidens zu befreien, hat Gott bereits nach dem Sündenfall das Kommen eines zukünftigen Erlösers verheißen und die Rolle einer neuen Eva angekündigt. Die Frau werde der Schlange den Kopf zertreten, diese werde ihre Nachkommen an der Ferse treffen. 

Diese Verheißung wurde im Leben des auserwählten Volkes Israel und im Leben der Gerechten und die Botschaft der Propheten des Alten Bundes während vieler Jahrhunderte zunehmend entfaltet.
Mit der Empfängnis Mariens und der Mensch-werdung Jesu hat sich diese Verheißung erfüllt. 
Obwohl das auserwählte Volk von Gott vorbereitet wurde, den Erlöser für die ganze Menschheit zu empfangen, hat es seinen Messias nicht erkannt und deshalb verworfen. 



In seiner schmerzhaften Passion hat Jesus alle Sünden eines jeden einzelnen Menschen auf sich genommen und gesühnt und durch sein Leiden und seine Auferstehung den Weg in den Himmel geöffnet. Er hat uns in seinen Leiden, Wunden, Blut und Tod die Heilmittel geschenkt, welche uns seine Heilige Kirche, als das neue Jerusalem und als sein mystischer Leib durch die Jahrhunderte hindurch in den Sakramenten anbietet.

Im Werk der Schöpfung hat die Menschheit durch die Sünde den Göttlichen Willen verloren. 
Während die Schlange, der Widersacher Gottes die erste Frau benutzte,
um das Werk Gottes zu zerstören, so hat Gott im Werk der Erlösung eine makellose Jungfrau geschaffen - die Mutter Jesu, um in ihr Mensch zu werden und die Menschheit vom Sündenfall zu erlösen.  

Sie war makellos wie Adam und Eva und hat wie diese nach ihrer Schöpfung ganz im Göttlichen Willen gelebt. Im Unterschied zu unseren Ur-eltern hat Maria, die Mutter Jesu, obwohl vollkommen frei, niemals in eine Sünde eingewilligt. Jesus konnte in ihr Mensch werden, weil er in ihr das Leben seines Göttlichen Willens vorfand und sie vollkommen vereinigt war mit dem dreifaltigen Gott.  

Sie wurde als neue Eva das Gefäß für das Werk der Erlösung. Sie allein war fähig, das Göttliche Wirken Jesu im Namen der ganzen Menschheit und für einen jeden Menschen in sich aufzunehmen und im Voraus zu leben, wozu Gott die Menschheit nach wie vor berufen hat: Zu einem glückseligen Leben auf Erden in seinem Göttlichen Willen, wie die Heiligen es im Himmel leben
dürfen. 

Das Leben und die Heiligkeit im Göttlichen Willen baut auf dem Fiat der Erlösung auf und entfaltet dessen Wirksamkeit.
Alle Sakramente, die unser Herr uns in seiner Hl. Kirche geschenkt hat,
gehen nach Jesu Lehre hervor aus seinem Leben, seiner Passion, seinem Tod und seiner Auferstehung, welche er in seinem Göttlichen Willen gelebt hat.
Sie können ihre Wirksamkeit jedoch nur entsprechend der Einheit der Empfänger mit dem Herrn und einem Leben gemäß des Göttlichen Willens entfalten, da sie abhängig sind von deren Seelenverfassung (Disposition).

Jesus hat uns durch sein Werk der Erlösung zwar von den Krankheiten der Erbsünde befreit und uns in seinen Sakramenten die nötigen Heilmittel geschenkt, um durch ihn erlöst, gereinigt,
befreit und geheiligt zu werden zu einem Leben in seiner Gnade und Liebe.
Dies war und ist der Weg aller Heiligen aller Zeiten.  
Er hat uns jedoch noch nicht befreit von unserer Anfälligkeit für den Einfluss des  Bösen und unsere Anhänglichkeit an alle möglichen Sünden.

> Das dritte Fiat !-
Das Werk der Heiligung - das Zeitalter für das Reich des "Göttlichen Willens"

Mit dem Fiat der Heiligung, der Ankunft seines Reiches des Göttlichen Willens, sollen wir vollkommen umgewandelt werden zu einem Leben in seinem Göttlichen Willen.
Wir sollen befreit werden von allen Anhänglichkeiten und Krankheiten der Sünde,
um als seine legitimen Kinder mit der Heiligkeit Gottes bekleidet zu werden,
Dies ist die Heiligkeit des Göttlichen Willens, welche sich von der bisherigen Heiligkeit fundamental unterscheidet.

Im Werk der Heiligung wollte Gott wiederum eine Jungfrau benutzen, um durch sie die Menschen in ihren ursprünglichen Zustand der Heiligkeit im Göttlichen Willen zurückzuführen.

Diese Jungfrau war Luisa Piccarreta.
Obwohl sie, wie wir alle im Stand der Erbsünde geboren wurde,
hat Gott sie durch außergewöhnliche Gnaden von der Anfälligkeit für die Sünde befreit und umgewandelt und hat ihr in einem Leben als Opfer der Liebe in über sechzig Jahren die Wahrheiten des Göttlichen Willens geoffenbart.  
Nach einer mystischen Vermählung hat er Luisa dauerhaft das Geschenk des Göttlichen Willens gegeben und sie zu einem dauernden Leben im Göttlichen Willen befähigt. Durch unermessliche innere Leiden hat sie - mit Jesus Christus vereint - alle Wahrheiten des Göttlichen Willens für uns erworben und gelebt. Diese Wahrheiten dürfen wir jetzt durch ihre Schriften kennen lernen und uns aneignen, in dem Maße, wie wir sie mit der Gnade Gottes leben.

Diese Wahrheiten des Göttlichen Willens enthalten nach den eigenen Worten unseres Heilandes Göttliches Leben und sind uns geschenkt, um uns umzuwandeln.
Sie enthalten unermessliche Gnaden, um unseren menschlichen Willen zu "entzücken" und unwiderstehlich anzuziehen 

Wenn wir diese Wahrheiten und Kenntnisse des Göttlichen Willens meditierend in uns aufnehmen und unser Leben danach gestalten, erlangt der Göttliche Wille zunehmend in uns die Herrschaft,
ohne uns zu zwingen.

Sie sind die Tür zu dem Geschenk, das Gott von Anbeginn unserer Schöpfung für uns vorgesehen hat: ganz in seinem Göttlichen Willen und in seiner Göttlichen Liebe als Kinder und Erben zu leben.
Jesus unser Herr hat Luisa gezeigt, dass durch diese Schriften, die aus seinem Herzen kommen,
die Kirche und die ganze Menschheit erneuert werden sollen.

Sie sind keine neue Heilige Schrift  und fügen der allgemeinen Offenbarung nichts zu; sie entfalten jedoch, was Jesus uns besonders im Evangelium des Hl. Johannes gelehrt hat.
Vieles bleibt uns in den Evangelien und den Schriften der Apostel in seiner ganzen Tiefe verborgen.
Es wird dort jedoch schon angedeutet: Bleibt in mir und ich in euch!
Zieht Christus als euer neues Leben an!

Es ist ein Beschluss der Allerheiligsten Dreifaltigkeit, dass das Reich des Göttlichen Willens und der Göttlichen Liebe kommen muss.
Im Vater Unser verbürgt uns Jesus bereits, dass sein Gebet erhört wird.
Nach den Worten des Apostels Paulus wartet und seufzt die ganze Schöpfung auf das Offenbarwerden der Söhne Gottes, um aus ihren Wehen befreit zu werden.
                                                                        

Pater Pio 
und Luisa Piccarreta!
 Pater Pio wusste von Luisa Piccarreta! Er kannte ihre Schriften und hatte 4 Mal die Passion unseres Herrn Jesus Christus betrachtet, anhand des Buches mit den Offenbarungen unseres Herrn an Luisa, mit dem Titel:Stundenuhr des Leidens unseres Herrn Jesus Christus"!
Er war es der seinen geistlichen Töchtern sagte, sie mögen doch die Schriften der Luisa Piccarreta, vervielfältigen und verbreiten! Er sagte sie sei eine heilige Seele die der Herr sich erwählt habe und ihre Schriften seien wertvoll für die Kirche und die ganze Welt. Vor allem lag Pater Pio das Buch mit den Botschaften über die Muttergottes und von der Muttergottes die an Luisa Piccarreta ergingen, sehr am Herzen! Er freute sich sehr auf diese Schriften.
Es gibt auch Videos in denen die noch lebende fast 100 jährige geistliche Tochter von Pater Pio davon berichtet. Auf Youtube ist dieses abrufbar.
Luisa Piccarreta schrieb aus Gehorsam während sie sühnte, all das was sie offenbart bekam. Mehr als 30 Bänder entstanden!

Sie schrieb auch über eine neue Form der Heiligkeit

Die neue Heiligkeit !



In den Schriften Luisas spricht Jesus unser Herr immer wieder über  eine neue Art von Heiligkeit.
Die bisherigen Heiligen hätten vor allem die äußere Seite seiner Heiligen Menschheit nachgebildet.  



Mit Luisa beginne er eine neue Generation von Heiligen, welche berufen seien, ihm auch in seinen inneren Akten nachzufolgen, in dem was er in seinem Göttlichen Willen für uns gelebt und gelitten habe.  

Maria, unsere himmlische Mutter habe dieses Leben in vollkommener Einheit mit ihm gelebt. Sie sei auch in dieser Hinsicht unsere Mutter und Lehrmeisterin. Da sie jedoch frei von Erbsünde gewesen sei, habe Gott eine weitere Jungfrau aus unserem Stamm gebildet, welche ursprünglich wie wir mit dem Makel der Erbsünde und der damit verbundenen sündhaften Begehrlichkeit behaftet war.  

Luisa ist diese Jungfrau aus unserem Stamme, welche Jesus in besonderer Weise durch viele Leiden gereinigt und umgewandelt hat, um aus ihr ein Modell für die Heiligkeit des Lebens im Göttlichen Willen zu bilden.  

Luisa ist das Modell für diese neue Heiligkeit, nach der alle zukünftigen Heiligen des Göttlichen Willens sich bilden sollen. Jesus hat Luisa permanent angehalten, alle Akte ihres Lebens in seinem Göttlichen Willen zu leben, um aus ihnen genügend Göttliche Leben für die nachfolgenden Kinder des Göttlichen Willens zu bilden.

Die ihr geoffenbarten Wahrheiten des Göttlichen Willens hat Jesus in ihr durch unermessliche innere und äußere Leiden gebildet, die sie in Ihm gelitten und erduldet hat.  

So hat Jesus in ihr gleichsam eine neue eigene Menschheit gefunden, um in ihr das Werk der Erlösung zu vollenden und das Reich des Göttlichen Willens inmitten der Menschheit neu zu begründen.

Für alle nachfolgenden Generationen ist der Weg nun frei, Luisas Beispiel zu folgen und in das Reich des Göttlichen Willens einzutreten.
Wir dürfen uns nun auch - wie Luisa - alle Akte zu eigen machen, welche Jesus in seiner Heiligen Menschheit für einen jeden Einzelnen von uns in seinem Göttlichen Willen gewirkt hat.

Dadurch wird der Name des Vaters geheiligt, indem Er das Ziel der Schöpfung in uns verwirklichen kann, wie er es ursprünglich in Adam und Eva und deren Nachkommen für die Menschheit geplant hatte.  

Auf dem Weg zur neuen Heiligkeit   

Am Anfang wird uns der Göttliche Wille nur leihweise geschenkt.
Wir müssen deshalb immer wieder um dieses göttliche Geschenk bitten.
Solange wir den Göttlichen Willen noch nicht dauerhaft besitzen, können wir noch versucht werden und aus menschlicher Schwäche sündigen. Erst wenn der Herr uns den Göttlichen Willen dauerhaft schenkt, haben wir die nötige Stärke, um nicht mehr zu sündigen.
Erst das Leben im Göttlichen Willen ermöglicht uns diese neue Heiligkeit, welche begründet ist in der Heiligkeit der Allerheiligsten Dreifaltigkeit.



Damit wir diese Heiligkeit, dieses wunderbare Leben im Göttlichen Willen erreichen und darin leben können, ist es notwendig, am Leben der Kirche teilzunehmen und ihre Sakramente im Göttlichen Willen zu empfangen.

Das Leben im Göttlichen Willen setzt die Heiligung durch das Werk der Erlösung voraus.
Die Sakramente entfalten ihre volle Wirksamkeit in dem Maße, wie wir lernen im Göttlichen Willen zu leben, auf den Willen Gottes in unserem Leben zu hören und dem Evangelium Jesu entsprechend zu leben.  

Dasselbe gilt für die Wahrheiten und Lehren des Göttlichen Willens,
wie wir sie in den Schriften Luisas finden.
Sie reichen uns die Hand und enthalten unermessliche Gnaden,
um uns ein Leben im Göttlichen Willen zu ermöglichen.
Sie vermögen uns jedoch nur in dem Maße umzuwandeln,
wie wir sie meditierend in uns aufnehmen und sie in unserem Lebens praktizieren.

Jesus Christus selbst macht sich auf diesem Weg der Heiligung zum Wächter und Führer unserer Seele, um uns zu einem so erhabenen Leben im Göttlichen Willen zu befähigen.
Er selbst hat eine größere Sehnsucht, dass wir in seinem Göttlichen Willen leben, als wir selber sie je haben könnten. Er ersetzt besonders am Anfang, was wir durch unsere Unbeständigkeit nicht vollbringen können.   



Auf dem Weg zur Heiligkeit des Göttlichen Willens ist es sehr empfehlenswert, regelmäßig in kürzeren Abständen zu beichten.
Damit bringen wir unseren festen Entschluss zum Ausdruck, eine ernsthafte Abkehr von allen Sünden zu vollziehen und beständig zu einem Heiligen Leben im Göttlichen Willen umzukehren. Bedenken wir die Aufforderung Jesu an uns; "Seid vollkommen, wie auch euer Vater im Himmel vollkommen ist !"  

Dies gilt besonders, wenn wir den Entschluss gefasst haben, beständig im Göttlichen Willen zu leben. Auch wenn Jesus uns die Gnade schenkt, einzelne Akte im Göttlichen Willen durch ihn zu leben, so gelangen wir nur nach und nach zu der nötigen Beständigkeit, die für ein vollkommenes Leben nötig sind.

So wie für den Bau eines Hauses viele Steine nötig sind, so baut sich auch unser Leben im Göttlichen Willen aus vielen einzelnen Akten des Göttlichen Willens auf. Jesus schenkt uns dafür viele besondere Gnaden, damit wir diesen Weg nicht aufgeben.  

Jeder Akt im Göttlichen Willen bereitet den Boden und legt den Samen für weitere Akte des Göttlichen Willens. Wir werden nach und nach Göttliches Leben und Licht in unserem ganzen Wesen verspüren, die uns mit einer tiefen Freude erfüllen, mit innerem Frieden selbst in den Schwierigkeiten und Leiden unseres Lebens.

Die Heiligkeit des Göttlichen Willens! 




Gott wollte seit Beginn der Erschaffung der Menschheit die Heiligkeit für jeden Menschen leicht erreichbar machen, unter allen Lebensumständen.
Wir müssen den Göttlichen Willen nicht weit suchen; er ist in uns und umgibt uns wie die Luft, die wir einatmen.
Wir müssen in ihn eintreten, unseren Willen zurücksetzen und dem Göttlichen Willen den ersten Platz in unserer Seele und unserem Leben einräumen.

Jesus unser Herr hat alles schon für uns vorbereitet, indem er in seinem verborgenen Leben in Nazareth, in seinem ganz gewöhnlichen Alltagsleben, unser Leben in seinem Göttlichen Willen umfasst hat. Er hat alle Akte unseres ganzen Lebens in seinen eigenen Akten umfasst und neu gestaltet, indem er sie für uns in seinem Göttlichen Willen getan hat.  

Diese Akte sind in seinem göttlichen Willen aufgehoben und warten darauf, dass wir sie uns zu eigen machen und der Allerheiligsten Dreifaltigkeit darbringen,
so als hätten wir alle Akte Jesu Christi selber in seinem Göttlichen Willen vollbracht.
Wir brauchen Jesus nur zu bitten, dass Er in uns tut, was wir in unserem Alltag zu tun haben.
Wir bitten ihn, dass Er mit uns betet, arbeitet, leidet, sich freut usw... .  
Auf diese Weise werden unsere Akte, Leiden, Freuden usw. mit den seinen vereint und erhalten dieselben unendlichen Verdienste.
In seinen Akten werden unsere Akte umgewandelt in Akte des göttlichen Willens und wirken auf unendliche Weise – ausgenommen unsere Sünden.
In allem müssen wir unseren Herrn bitten, alles mit uns gemeinsam zu tun.
Wir dürfen Ihn in seiner Liebe lieben, in seinem Göttlichen Willen,
im Namen aller und für alle Seelen aller Zeiten.  

Die Akte des göttlichen Willens sind unendlich, außerhalb der Zeit und wirken ewig fort.
Die Akte Jesu dauern fort und sind zu jeder Zeit gegenwärtig, so dass wir immer und überall in seine Akte eintreten können, indem wir alles, was wir gerade tun oder erleiden in Jesu Leben verschließen.  

Unser Herr vergleicht den göttlichen Willen in vielen Gleichnissen mit dem Wirken der Sonne.
Ihr Licht scheint ohne Anfang und Ende und umfasst die ganze Welt.
Ihr Wirken kennt weder Anfang noch Ende, dauert immer fort, verschenkt sich ohne Maß, ohne in seiner Kraft und Wirksamkeit jemals abzunehmen.  

Jeder Akt im Göttlichen Willen ist vergleichbar der Sonne, sie schenkt sich allen, im Himmel,
auf der Erde und im Fegefeuer.
Obwohl das Licht der Sonne einfach ist, so ist doch seine Wirksamkeit in der Natur unendlich vielfältig. Die Akte des göttlichen Willens sind – wie das Licht der Sonne - einfach und wirken doch alles auf einmal.
Sie sind gleichzeitig Anbetung, Verherrlichung, Sühne,
Danksagung, Segen, Lobpreis und vieles mehr!

Während der Göttliche Wille das Licht und das Leben ist, ist die mit dem Licht verbundene Wärme die Göttliche Liebe.
Alle Tugenden und Eigenschaften Gottes gehen hervor aus seinem Göttlichen Willen.
Der Göttliche Wille ist das Wesen und die Einheit der Allerheiligsten Dreifaltigkeit, die zwar drei Personen, aber nur ein Gott sind.



Das Leben im Göttlichen Willen speist sich aus der Einheit mit dem Leben Jesu, das er in seiner Heiligen Menschheit mit seinem Göttlichen Willen gelebt hat und im  Leben der Kirche als seinem mystischen Leib fortsetzt.
Zu dieser Einheit mit Christus in seinem Göttlichen Willen gelangen wir vor allem durch den Empfang der Heiligen Sakramente.   

Wenn wir diese mit Christus vereint in seinem Göttlichen Willen empfangen, wird der Herr uns in sich selbst umwandeln und aus uns seine lebendige Hostie gestalten.  Jesus ist dann, wie er Luisa gelehrt hat, nicht mehr nur auf mystische Weise in uns gegenwärtig, sondern wirklich und leibhaftig. Wir nehmen dann, in seinem Göttlichen Willen, auch teil an seinem sakramentalen Wirken in seiner Kirche durch alle Zeiten hindurch. 

 Wer war Luisa?

 Das Leben der Luisa Piccarreta




Die Dienerin Gottes, Luisa Piccarreta wurde am Morgen des 23. April 1865 in der Stadt Corato; der Provinz von Bari, in Italien, geboren. Sie kam zur Welt als Tochter von Frau Rosa Tarantino und des Herrn Vito Nicola Piccarreta, Arbeiter eines Besitzes der Familie Mastrorilli.

Luisa wurde an einem Sonntag „In Albis“ (an einem Barmherzigkeitssonntag) geboren und, wie es damals üblich war, noch am gleichen Tag getauft. Sie lebte bis zu ihrem Tod in ihrer Geburtsstadt Corato und starb im Ruf der Heiligkeit am  
4. März 1947.

Die kleine Luisa, das vierte von fünf Kindern, war vom Temperament her schüchtern, ängstlich, obwohl sie auch lebhaft und fröhlich war.

Am Sonntag „in Albis“ des Jahres 1874, mit neun Jahren, erhielt sie die Erstkommunion und am gleichen Tag auch das Sakrament der Firmung.

Schon von klein auf zeigte sie die Neigung, sich viel Zeit zu nehmen für die Meditation und das Gebet, mit dem Hauptbestandteil der Liebe zum leidenden Jesus in seiner Passion und als Gefangener der Liebe in der Eucharistie.

Sie zeigte auch eine reife und solide Andacht zur Heiligsten Jungfrau Maria. Die Eltern schenkten dieser Neigung ihrer Tochter nicht allzu viel Aufmerksamkeit, bis sich bei ihrer Tochter eine mysteriöse Krankheit manifestierte, die sie dazu zwang bettlägerig zu sein.

Da die Ärzte nicht in Erfahrung bringen konnten, woher die Krankheit rührte und sie keine Diagnose geben konnten, rieten diese dazu einen Priester zu Rate zu ziehen. Sie blieben verwundert, als sie sahen, wie Luisa beim Kreuzzeichen zum normalen und „gewöhnlichen Zustand“, wie sie es selbst nach Jahren in ihren Schriften nannte, zurückkehrte.  

Luisa war während der Nacht völlig gelähmt und konnte nur durch den Segen eines Priesters am Morgen aus diesem Zustand befreit werden. Dieser Leidenszustand und die damit verbundene Abhängigkeit, die das tägliche Kommen eines Priesters erforderte, bereitete ihr viele Demütigungen. (Bei dieser "Krankheit" handelte es sich um eine unerklärliche Art von Lähmung, für die es keine erkennbare Ursache und keine bekannte Diagnose gab.)



Als Luisa um die achtzehn Jahre alt war, in ihrem Zimmer arbeitete und die Passion Jesu meditierte, fühlte sie ihr Herz bedrückt und sie spürte, dass ihr der Atem schwand. Erschrocken ging sie hinaus auf den Balkon und von dort aus sah sie, dass die Straße voller Menschen war, die Jesus, der das Kreuz trug, stießen. Der leidende und blutende Herr erhob die Augen in ihre Richtung und sagte zu ihr diese Worte: „Seele, hilf mir!“

Luisa kehrte weinend und mit einem zerrissenen Herzen zurück in ihre Wohnung. Sie sagte: „Wie sehr leidest du, oh mein guter Jesus!
Wenn ich dir doch nur helfen könnte dich zu befreien von diesen wütenden Wölfen,
oder wenn ich wenigstens deine Leiden, deine Schmerzen und Mühen an deiner statt tragen könnte,
um dir dadurch Erleichterung zu verschaffen! Ach mein Heil! Lass es geschehen,
dass auch ich leide, denn es ist nicht richtig, dass du soviel leiden musst aus Liebe zu mir und,
dass ich, die Sünderin, nicht für dich leide… »

Von diesem Moment an, immer ihr FIAT wiederholend, wurden die Zeiten, in denen sie im Bett lag, immer häufiger, bis sie für die Dauer von 62 Jahren völlig bettlägerig war. In diesem „kleinen Gefängnis“ ließ Jesus sie den großen Wunsch seines Herzens kennen lernen: dass der Mensch in seinem Göttlichen Willen lebe, damit er wieder in die Ordnung komme, zu dem Ort und zum Grund, für den der Mensch von Gott geschaffen wurde; das ist das, was er selber uns im Vater Unser zu bitten lehrte: „Dein Reich komme, wie im Himmel so auch auf Erden“.

So gab er ihr diese wunderbare Wahrheit ein, damit sie als “Herold” des Reiches, Hüterin und Sekretärin der Schätze des Göttlichen Willens, uns den ewigen Dekret des Kommens seines Reiches in der Kirche und der ganzen Welt, bekannt mache.

Hierzu schreibt ihr Seelenführer, der Heilige Hannibal Maria von Francia: 
“Unser Herr, der von Ewigkeit zu Ewigkeit die Wunder seiner Liebe vermehrt,
scheint mit dieser Jungfrau, die er die ´Kleinste, die er auf der Erde gefunden hat` nennt,
abgesetzt von allen Anweisungen, ein passendes Instrument für eine so erhabene Mission geformt zu haben.

Die Mission, die man mit keiner anderen vergleichen kann; und zwar den Triumph des Göttlichen Willens über den ganzen Erdkreis und das globale Universum, dementsprechend wie es im PATER NOSTER (Vater Unser Gebet) gesagt wird: FIAT VOLUNTAS TUA; SICUT IN COELO ET IN TERRA (Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden)".

Luisa, als Kind der Kirche, war immer ergeben und gehorsam. In der Zeit von 1884 an bis zu ihrem Tod im Jahre 1947, unterstand sie der Leitung und dem Gehorsam verschiedener, vom Bischof ihrer Diözese beauftragter Beichtväter. Unter dem Gehorsam ihres zweiten Beichtvaters, Don Gennaro die Genaddo , sollte sie vom 28. Februar 1899 an all das aufschreiben, was zwischen ihr und Jesus Christus geschah, ebenso alles über die Gnaden, die sie kontinuierlich bekam.

Dieser Gehorsam war für sie eines der schwersten Opfer, zumal seitdem ihre Schriften auf den ausdrücklichen Wunsch Jesu hin veröffentlicht werden sollten.
Es war zu dieser Zeit, dass Luisa sich im Gehorsam überwand, ihren Widerwillen gegen eine Veröffentlichung ihrer Tagebücher aufzugeben. 

So schrieb sie unter großen inneren Leiden, ganz dem Gehorsam unterworfen, mehr als 2.000 Kapitel, Sammlungen in sechsunddreißig Bänden (Tagebüchern). Daneben schrieb sie Hunderte von Briefen, “Die Stunden der Passion unseres Herrn Jesus Christus” 
(als Buch unter den Titel: 
„Stundenuhr des Leidens unseres Herrn Jesus Christus“erhältlich) und 
“Die Jungfrau Maria im Reich des göttlichen Willens”.

Einer ihrer Beichtväter und wichtiger Förderer des Göttlichen Willens
(der Doktrin, die Jesus Luisa lehrte) war der Heilige Hannibal Maria di Francia,
der der kirchliche Prüfer der von Luisa geschriebenen Bände war und erster Apostel des Reiches des Göttlichen Fiats (wie es Jesus selber in ihrem Tagebuch in Band 20 am 6. November 1926 definiert). Er veröffentlichte die ersten 19 Bände ihrer Tagebücher mit Imprimatur des zuständigen Bischofs. 

Luisa lebte die meiste Zeit ihres Lebens fast ausschließlich von der Eucharistie. 
Obwohl sie auf Geheiß ihres Beichtvaters täglich etwas essen musste, konnte sie die gewöhnliche Nahrung nie bei sich behalten. Sie trug auch über viele Jahre die Wundmale Christi.
Auf ihre Bitte gegenüber Jesus waren diese jedoch kaum sichtbar unter ihrer Haut verborgen.

Luisa wurde von einer ihrer leiblichen Schwestern gepflegt. Obwohl bettlägerig, arbeitete Luisa täglich einige Stunden und erwarb ihren Lebensunterhalt mit einer besonderen Art der Klöppelstickerei.
Sie nahm auch Mädchen aus armen Familien in ihre Lehre, von denen später einige als Ordensfrauen ins Kloster gingen.

Auf Fürsprache Luisas geschahen, so berichtet Padre Bucci in seinen Memoiren,  einige spektakuläre Wunder, von denen sie jedoch niemals wollte, dass sie ihr zugeschrieben und bekannt gemacht würden.

Luisa nahm auch niemals Geld von anderen Personen an, selbst wenn diese es ihr anboten. Sie besaß außer wenigen Möbeln nichts, lebte in Armut und Bescheidenheit, verschenkte nicht wenige Bände ihrer Schriften an Bedürftige.

Nur wenige Personen erhielten Zugang zu ihr, darunter etliche Priester und Theologen durch die Vermittlung ihres außerordentlichen Beichtvaters, des Hl. Hannibale Maria.
Viele Padres des Minoritenordens pflegten eine besondere Beziehung zu ihr.



Luisa starb am 4. März 1947, noch bevor sie zweiundachtzig Jahre alt 
wurde, an einer kurzen, doch tödlichen Lungenentzündung - die einzige diagnostizierte Krankheit in ihrem Leben - und trat in das ewige Leben ein um, wie sie es bereits auf Erden war, im Himmel im Göttlichen Willen eingetaucht zu sein.

Zu ihrer Beerdigung versammelten sich unzählige Menschen, obwohl ihr Verscheiden nicht bekannt gemacht worden war. 

Im Jahre 1993 wurden ihre Überreste dank ihres letzten Beichtvaters Don Benedetto Calvi, ins Heiligtum Santa Maria Grecia gebracht.

Am 20. November 1994, am Christkönig Fest, gab der Heilige Stuhl dem Erzbischof von Trani-Barletta-Bisceglie, geführt von S.E. Mons. Carmelo Cassati, seine Approbation für die offizielle Eröffnung des Seligsprechungsprozesses.

Am 29. November 2005 schloss S.E. Mons. Giovan Battista Pichierri, aktueller Erzbischof der Erzdiözese, die diözesane Phase, indem er eine Vielzahl an Dokumenten und Bescheinigungen über den Ruhm der Heiligkeit der Dienerin Gottes sammelte,
um somit die römische Stufe des Prozesses zu erreichen, nach der der Heilige Vater sie zur Ehre der Altäre erheben wird (Selig- und später  Heiligsprechung).  dergöttlichewille.de 

Eines ihrer Schriften

Aufruf Jesu 

zum Eintritt in das Reich seines Göttlichen Willens  


"An meine Kinder!



Ich komme zu euch mit einem Herzen, das sich überwältigt sieht von den Flammen der Liebe. Komme als Vater zu seinen vielgeliebten Kindern, bei ihnen zu verbleiben und mit ihnen ein gemeinschaftliches Leben zu führen, in dem nur ein Wille und eine Liebe wirksam sind. Komme mit der Gefolgschaft meiner Leiden, meines Blutes, meiner Werke und sogar meines Todes.  

Nun achtet auf meine Worte! Jeder Tropfen meines Blutes, jedes Leid, jede meiner Handlungen, jeder meiner Schritte wetteifern miteinander, euch meinen göttlichen Willen darzubieten, selbst mein Tod will euch die Auferstehung zum Leben in meinem Willen geben. Durch meine Menschheit habe ich alles vorbereitet, Gnaden, Beistand, Licht und Stärke für euch erlangt, um ein so großes Gut in Empfang zu nehmen. Von meiner Seite ist alles getan, nun erwarte ich, dass auch ihr euren Teil tut. Wer wird so undankbar sein, mich und das Gut, das ich mitbringe, nicht annehmen zu wollen?  

Wisst, meine Liebe ist so groß, dass ich über euer vergangenes Leben keine Rechenschaft fordere.
Alle eure Verschuldungen, alles Böse, das ihr getan, will ich im Meere meiner Liebe begraben, im Feuer meiner Liebe verzehren lassen. So beginnen wir gemeinsam ein neues Leben, ganz in meinem Willen. Wer könnte so hartherzig sein, mir Widerstand zu leisten und meinen so väterlichen Besuch abzuweisen? Nehmt ihr mich auf, dann werde ich bei euch bleiben wie ein Vater inmitten seiner Kinder, für immer mit euch in einem Willen leben. O wie verlange, wie sehne ich mich danach, dass meine Kinder immer mit mir seien und von meinem Willen leben möchten!  

Seit beinahe zweitausend Jahren rufe ich nach meinen Kindern, möchte sie um mich haben, sie glücklich und heilig machen. Meine Liebe hat einen solchen Grad erreicht, dass sie mich übermannt und Qualen ausstehen, unter Seufzern und Leiden mich immer wieder ausrufen lässt: Kinder, meine Kinder, warum kommt ihr nicht zu eurem Vater? Warum geht ihr weg von ihm, um in Armut und Elend zu darben? Eure Übel sind Wunden für mein Herz und ich bin es müde, auf euch zu warten.

Da ich nun meine Liebe, die in mir wie Feuer brennt, nicht mehr meistern kann, suche ich euch auf und bringe euch das erhabene Geschenk meines Willens. Oh, ich bitte, ich beschwöre euch, ich flehe zu euch: hört auf mich und lasst euch durch meine Tränen und die Seufzer einer glühenden Sehnsucht zum Mitleid bewegen.  

Seht, mit diesem Büchlein komme ich nicht allein als Vater, sondern auch als Lehrer inmitten der Schüler. Wofern ihr mir Gehör schenkt, will ich euch überraschende Dinge lehren, himmlische Unterweisungen geben, die Licht spenden, das nie erlischt, Liebe, die stets zündet, göttliche Kraft, die nie erlahmt, unerschütterlichen Mut, der vor keinem Hindernis und keinem Opfer zurückschreckt und eine Heiligkeit, die stets zunimmt. Diese Güter werden auf Schritt und Tritt euch den Weg bahnen, der sicher zum himmlischen Vaterland führt.  

Beachtet überdies: Ich komme als König zu meinem Volke, nicht um Steuern und Abgaben zu fordern, nein, vielmehr, dass ihr mir euren Eigenwillen, euer Elend, eure Schwächen, alle eure Übel abtretet. Meine Hoheit beansprucht nur das, was euch quält, unglücklich und ruhelos macht, um alles in den Feuerofen meiner Liebe zu werfen und dort in Flammen aufgehen zu lassen. Ich meinerseits werde euch wie ein wohltätiger, friedliebender und großmütiger König als Gegengabe meinen Willen, die Zärtlichkeit meiner Liebe, meine Reichtümer, meine Glückseligkeit mit ihrem Frieden und die reinsten Freuden schenken. Gebt ihr mir euren Willen hin, dann werdet ihr vollauf glücklich sein und auch ich. Darum habe ich kein anderes Sehnen, als dass mein Wille unter euch das Szepter führe.  



Himmel und Erde lächeln euch zu, meine gebenedeite Mutter wird auch euch Mutter und Königin sein. Da sie wohl das hohe Gut kennt, das euch das Reich meines göttlichen Willens gewährt und euch als ihre wahren Kinder liebt, so ist sie, um meine glühende Sehnsucht zu stillen und euch glücklich zu machen, ganz Eifer, die Völker und Nationen vorzubereiten und zu befähigen, die Herrschaft des Reiches meines göttlichen Willens willkommen zu heißen.  

Ihr, welche die Völker vorbereitete (1), dass deren Erwartung und Sehnsucht mich vom Himmel auf die Erde herabsteigen ließ, ist von mir auch jetzt die hohe und heilige Aufgabe beschieden, kraft ihrer mütterlichen Liebe die Völker in Bereitschaft zu setzen, ein so erhabenes Gut entgegen zu nehmen. (2)  

So hört mich an, meine Kinder! Lest aufmerksam und mit voller Hingabe Seite für Seite dieses Büchleins (3), und ihr werdet das Bedürfnis empfinden, in meinem Willen zu leben. Ich stelle mich an eure Seite, wenn ihr lest, werde euren Geist erleuchten, euer Herz rühren, damit ihr die Kostbarkeit der Gabe, die euch meine glühende Liebe anbietet, begreift, den heldenmütigen und feierlichen Entschluss fasst, zu mir zu kommen und mit mir zu leben in der Heiligkeit meines göttlichen Willens".

1 Mit der Erwartung des verheißenen Erlösers ging die Erwartung seiner Mutter, jenes Weibes, das der höllischen Schlange den Kopf zertreten sollte, Hand in Hand. Erst musste die Mutter erscheinen,bevor ihr göttlicher Sohn kam. Flehten die Gerechten des Alten Bundes um die Ankunft der einen wie des anderen, so hat Maria indirekt die Völker auf die Ankunft des Messias vorbereitet, die Erwartung und Sehnsucht nach ihm gesteigert. Sie war die Morgenröte, welche die aufgehende Sonne der Gerechtigkeit ankündigte.
2 Das Reich des göttlichen Willens
3 Derselbe Bescheid gilt auch für die anderen Büchlein, die nachfolgen werden.

Text entnommen aus: "Das Reich des Göttlichen Willens", Band 1, S. 25 bis 27 



Eines der Lieblingsschriften von 
Pater Pio über die Gottesmutter 



Mütterlicher Aufruf der Himmelskönigin (Die Unbefleckte Jungfrau spricht zu Luisa Piccarreta, zu jeder Seele und zur Kirche des 20. Jahrhunderts)  

Meine liebste Tochter, ich fühle das unwiderstehliche Bedürfnis, vom Himmel herabzusteigen, um dir meine mütterlichen Besuche zu machen; wenn du mir deine kindliche Liebe und Treue zusagst, werde ich immer bei dir in deiner Seele bleiben, um deine Lehrmeisterin, dein Vorbild und deine zärtliche Mutter zu sein.  
Ich komme, um dich einzuladen, ins Reich deiner Mutter einzutreten, d.h. ins Reich des Göttlichen Willens und klopfe an die Tür deines Her- zens, damit du mir öffnest ... Weißt du?
 Mit meinen eigenen Händen reiche ich dir dieses Buch als Geschenk, mit mütterlicher Aufmerksam- keit biete ich es dir an, damit du, wenn du es liest, lernst, himmlisch und nicht mehr irdisch zu leben.  
Dieses Büchlein ist von Gold, meine Tochter,
es wird dein geistiges wie auch dein irdisches Glück bilden.
Darin findest du die Quelle aller Güter: Wenn du schwach bist, wirst du Kraft erlangen, wenn du versucht bist, den Sieg; bist du in Schuld gefallen, wird dir eine mitleidsvolle und mächtige Hand wieder aufhelfen; wenn du betrübt bist, findest du Trost; bist du kalt, hast du ein sicheres Mittel, dich wieder zu erwärmen; wenn du hungrig bist, wirst du dich mit Wohlgefallen von der köstlichen Spei- se des Göttlichen Willens ernähren.
Es wird dir nichts fehlen, weil deine Mutter dir sanfte Gesellschaft leisten wird, und sich mit jeder nur mögli- chen mütterlichen Sorge verpflichten wird, dich glücklich zu machen. Ich, die himmlische Herrscherin, werde an all deine Bedürfnisse denken, wenn du mir nur zustimmst, in Vereinigung mit mir zu leben.   
Wenn du meine Ängste, meine glühenden Seufzer kennen würdest, und auch die Tränen, die ich um meine Kinder vergieße! Wenn du wüsstest, wie sehr ich brenne vor Sehnsucht, dass du allen meinen himmlischen Lehren Gehör schenkt und lernst, wie man im Göttlichen Willen lebt...!  
In diesem Buch wirst du Wunderbares entdecken: Du wirst eine Mutter finden, die dich so sehr liebt, dass sie ihren geliebten Sohn für dich op- fert, damit du fähig werdest, aus dem gleichen Leben im Göttlichen Wil- len zu leben, von dem sie selbst hier auf Erden beseelt war. 

 10 
Ach bereite mir nicht diesen Schmerz, weise mich nicht ab, nimm dieses Himmelsgeschenk an, das ich dir bringe; nimm meinen Besuch und mei- ne Lehren an ... Wisse, dass ich um die ganze Welt gehen werde, zu je- dem Einzelnen, in alle Familien, in die religiösen Gemeinschaften, zu allen Nationen und Völkern, und wenn nötig, werde ich mich Jahrhun- derte lang bemühen, bis ich als Königin mein Volk gebildet habe, und als Mutter meine Kinder, die den Göttlichen Willen kennen und ihn überall zur Herrschaft gelangen lassen.  
Ich habe dir jetzt den Zweck dieses Buches erklärt. Diejenigen, die es mit Liebe aufnehmen, werden meine ersten bevorzugten Kinder sein, die dem Reich des Göttlichen FIAT angehören, und ich werde ihre Namen mit goldenen Buchstaben in mein mütterliches Herz schreiben.   Siehst du, meine Tochter? Dieselbe unendliche Liebe Gottes, die in der Erlösung sich meiner bedienen wollte, um das Ewige Wort auf die Erde herabsteigen zu lassen, ruft mich jetzt wieder und vertraut mir die kühne Aufgabe an, den erhabenen Auftrag, auf Erden die Kinder des Reiches seines Göttlichen Willens heranzubilden. Mütterlich besorgt gehe ich also ans Werk und bereite dir den Weg, der dich in dieses glückliche Reich führen soll.   Zu diesem Zweck werde ich dir erhabene und himmlische Lehren ertei- len, dich schließlich besondere und neue Gebete lehren, mit denen du den Himmel, die Sonne, die Schöpfung, mein eigenes Leben und das meines Sohnes, und alle Akte der Heiligen gleichsam in Anspruch nimmst und miteinbeziehst, damit sie in deinem Namen das wunderbare Reich des Göttlichen Willens erflehen. Diese Gebete sind die macht- vollsten, weil sie das Göttliche Wirken selbst miteinbeziehen. Mittels dieser Gebete wird sich Gott von der Kreatur entwaffnet und besiegt fühlen; gestärkt durch diese Hilfsmittel wirst du die Ankunft seines überaus Glück bringenden Reiches beschleunigen, und zusammen mit mir wirst du erlangen, dass der Göttliche Wille wie im Himmel so auf Erden geschehe, gemäß dem Wunsch des Göttlichen Meisters.  
Mut, meine Tochter, stelle mich zufrieden, und ich werde dich segnen.    

 11 
Gebet zur Himmelskönigin  für jeden Tag des Monats Mai  
Unbefleckte Königin, meine himmlische Mutter, ich komme auf deine mütterlichen Knie, um mich als deine liebe Tochter ganz in deine Arme zu übergeben, um dich mit brennendsten Seufzern in diesem dir geweih- ten Monat um die größte Gnade zu bitten, dass du mir gestattest, im Reich des Göttlichen Willens zu leben.   Heilige Mutter, die du die Königin dieses Reiches bist, nimm mich als deine Tochter auf, um darin zu leben, damit es nicht mehr verlassen, sondern von deinen Kindern bewohnt sei. Deshalb, erhabene Königin, vertraue ich mich dir an, damit du meine Schritte im Reich des Göttli- chen Willens lenkst; eng an deine mütterliche Hand gedrückt, wirst du mein ganzes sein führen, damit ich fortwährend im Göttlichen Willen lebe. Du wirst mir Mutter sein, und ich übergebe dir meinen Willen, damit du ihn gegen den Göttlichen Willen austauschst und ich somit sicher sein kann, nicht aus dem Reich Gottes auszutreten. Deshalb bitte ich dich, mich zu erleuchten, um mich verstehen zu lassen, was der Gött- liche Wille bedeutet. Amen.  
Ave Maria   
Tagesaufopferung im Monat Mai  

Am Morgen, zu Mittag und am Abend, also dreimal am Tag, komme ich auf die Knie unserer himmlischen Mutter und bete zu ihr: „Meine Mut- ter, ich liebe dich; und du liebe mich und gib meiner Seele ein Lächeln des Göttlichen Willens; und gib mir deinen Segen, damit ich alle meine Handlungen unter deinem mütterlichen Blick verrichte. Amen. 


 Viele Videos über Luisa Piccarreta können bei Youtube abgerufen werden.  Unter "Suche" einfach die Suchwörter "Divine Will"  oder "Luisa Piccarreta" eingeben.  
Klicken Sie > hier und Sie gelangen zum Video der geistlichen Tochter von Pater Pio, betreff Luisa, Pater Pio und der  > "Göttlichen Wille"!

WENN SIE HIER KLICKEN GELANGEN SIE ZU EINIGEN SCHRIFTEN DER DIENERIN LUISA.



In English >"writing of Luisa Piccarreta"! 

St. Father Pio loved all here writings about the 

"Divine Will" the Passion of Christ and Our sweet Mother Mary.

The Three Missions of Our Lord,
Our sweet Mother Mary and Luisa Piccarreta

Volume 12 – January 17, 1921
The Three “FIATs”: the One of Creation; the  Second “FIAT” of the Celestial Mama for Redemption, and the Third of Luisa for the Kingdom of the Divine Will. Jesus chooses the lowest creatures.
I (Luisa) felt my poor mind immersed in the Immense Sea of the Divine Volition… I could see the mark of the “FIAT” everywhere. I saw it in the Sun, and it seemed to me that the echo of the “FIAT” in the Sun brought me Divine Love, which darted through me, wounded me and flashed through me. And I, on the Wings of the “FIAT” of the Sun, went up to the Eternal One bringing, in the name of the human family, that Love which darted, wounded, and flashed through the Supreme Majesty. And I said: ‘In Your FIAT You gave me (Luisa) all this Love, and only in the FIAT can I (Luisa) return it to You (Jesus).’
I looked at the stars and I could see the “FIAT” in them; and in their sweet and mild flickering, this “FIAT” brought me sweet Love, hidden Love, compassionate Love, even in the night of sin. And I, in the “FIAT” of the stars, in the name of all, brought to the Throne of the Eternal One pacific love in order to put peace between Heaven and earth, the sweet love of the loving souls, the hidden love of many others, the love of the creatures when they come back to God after sin… But who can say all that I understood and did in the many “FIAT” in which I saw all Creation being absorbed? I would be too long; so I stop here.
Then, my sweet Jesus took my hands in His own, and squeezing them tightly, told me: “My daughter (Luisa), the ‘FIAT’ is all Full of Life; even more, It is Life Itself. That’s why all lives and all things come from within the ‘FIAT.’ Creation came from My ‘FIAT’; therefore in each created thing one can see the mark of the ‘FIAT.’ Redemption came from the ‘FIAT MIHI’ of My dear Mama (Mary), pronounced in My Volition andcarrying the same power of My Creative ‘FIAT.’ Therefore, there is nothing in Redemption which does not contain the mark of the ‘FIAT MIHI’ of My Mama. Even My own Humanity, My steps, words and works were sealed by Her ‘FIAT MIHI.’ My pains, My wounds, My thorns, My Cross and My Blood have the mark of Her ‘FIAT MIHI’, because things carry the mark of the origin from which they come from. My origin in time was the ‘FIAT MIHI’ of the Immaculate Mama; therefore all my works carry the mark of Her ‘FIAT MIHI.’ Her ‘FIAT MIHI’ is in each Sacramental Host. If man rises again from sin, if the newborn baby is baptized, if Heaven opens to receive man, it is the ‘FIAT MIHI’ of My Mama that marks, follows and provides everything… Oh, power of the ‘FIAT’! It rises every instant; It multiplies and becomes Life of all goods.
Now I (Jesus) want to tell you (Luisa) why I asked for your ‘FIAT’ – your ‘yes’ in My Volition. I want the prayer which I taught - ‘FIAT Voluntas Tua sicut in Coelo et in terra’, this prayer of so many centuries and generations – to have its Completion and Fulfillment. This is why I (Jesus) wanted another ‘yes’ in My Volition, another ‘FIAT’ containing the creative PowerI (Jesus) want the ‘FIAT’ which rises every instant, and multiplies in everyone. I (Jesus) want, in a soul, My Own ‘FIAT’, which ascends to My Throne and, by its creative Power, brings upon earth the Life of the ‘FIAT’ – on earth as It is in Heaven.”
Surprised and annihilated in hearing this, I (Luisa) said: ‘Jesus, what are You saying? Yet, You know how bad and incapable of anything I am.’ And He (Jesus): “My daughter (Luisa), It is My usual way to choose the most abject, unable, poor souls for My Greatest Works. Even My Mama (Mary) had nothing extraordinary in her exterior life, no miracles – not a sign that would distinguish her from other women. Her only distinction was Perfect Virtue, to which almost nobody paid attention. If I (Jesus) have given the distinction of miracles to other Saints, or adorned others with My wounds, to My Mama, nothing – nothing. Yet, She (Mary) was the Portent of Portents, the Miracle of Miracles, the True and Perfect Crucified – no one else like Her.
I (Jesus) usually act like a master who has two servants. One of them seems an herculean giant, good at everything; the other one is short, unable, and seems to be good at nothing – not one important service. If he keeps him, it is more for charity, for fun. Now, having to send a million – a billion, to another country, what does he do? He calls the little and incapable one, and entrusts the great sum to him, saying to himself: ‘If I give it to the giant, all will fix their attention on him; thieves may attack him and rob him; and if he tries to defend himself with his herculean strength, he may be wounded. I know that he is capable, but I want to spare him; I do not want to expose him to the obvious danger. On the other hand, nobody will pay attention to this little one, knowing him to be incapable; no one would think that I would entrust such an important sum to him; and he will come back safe and sound…’ The poor incapable one is surprised that the lord would trust him, when he could have used the giant, and all trembling and humble, he goes to deposit the great sum, with no one deigning to give him even a glance. So, he returns safe and sound to his lord, more trembling and humble than before.
So I (Jesus) do: the Greater the Work I (Jesus) want to do, the more I (Jesus) choose abject, poor and ignorant souls, with no outward appearance which may expose them. The abject state of the soul serves as safe custody for My Work. The thieves of self-esteem and love of self will not pay attention to him, knowing his inability. And he, humble and trembling, will carry out the Work entrusted by Me, knowing that he has done nothing by himself, but that I (Jesus) did everything in him.”

Hier an EWTN ein Urteil eines Bischofs. (Konzils-Rom)
For EWTN one judgement about Luisa of one Bischof! (Council-Rome)









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