>SYNAGOGE SATANS UND ERZBISCHOF LEFEBVRE




Zum Titelbild:


Das Titelbild zeigt eine alte vergilbte Ansichtskarte
von Oberösterreich aus dem Jahre 1932.

Die hautsächlichen Waffen des Tieres bzw. der Freimaurerei sind: „Presse, Zeit, Tagblatt-Journal“. Diese auf dem Kopf stehenden Worte finden Sie auf dem Bild unten.

Auf der Rückseite der Ansichtskarte findet sich folgender Text:


    Teilweise schon niedergestoßen vom Schilde, erscheint das 
7-köpfige apokalyptische Tier, mit zehn Hörnern, das Symbol der schlechten PRESSE
gegenüber das „erd-entstiegene Tier, dem Lamme ähnlich“, 
das Symbol der LOGE.

    Unter den Füssen der Unbefleckten, unter deren Schutz der Piusverein flieht, windet sich der Drache, der die beiden Tiere, 
die schlechte Presse und die Loge, speist.

    Freimaurerhände mit Hammer und Meißel sieht man in den Säulenkapitälern an der Zerstörung des katholischen Österreich arbeiten - und bereits bersten die Säulen, die den Bau tragen.

    Doch in der letzten Stunde erscheint der Piusverein, auf dem Banner strahlt das Bild des hl. Vaters Pius V., im Hintergrund steht gewappnet das christliche Kreuzheer und harrt mit Begei-sterung auf das Signal zum Kampfe.

    Hoch droben erscheint das Lamm.

Durch den Piusverein naht die Stunde der Auferstehung und Wiedergeburt für das christliche Österreich und seine katholische Presse.






I.             Ökumenismus-Prophetie im 17. Jahrhundert:

Vereinigung aller christlichen Religionen
diabolische „Einheit ohne Wahrheit“



Auszug aus:

„Der abenteuerliche Simplicissimus“ aus dem Jahre 1668
(verfasst nach den Wirren des Dreißigjährigen Krieges von 1618-1648)
3. Buch, 5. Kapitel (Gekürzte Reclam-Ausgabe)
von Hans Jakob Christoph von Grimmelshausen († 17.8.1676)



-*Es folgt eine Sinngemäße Übernahme des Originaltextes. Originaltext findet sich im Anhang-

Ich fragte: „Wie wird aber Deutschland bei so unterschiedlichen Religionen ein so langwierigen Frieden haben können? Werden so unterschiedliche Pfaffen nicht die Ihrigen hetzen und wegen ihres Glaubens wiederum einen Krieg anspinnen?“

„O nein!“ sagt Jupiter, „mein Held wird dieser Sorg weislich vorkommen und vor allen Dingen alle christliche Religionen in der ganzen Welt miteinander vereinigen.“

Ich sagte: „ O Wunder, das wäre ein großes Werk! wie müsste das zugehen?“

Jupiter antwortet: „Das will ich dir herzlich gern offenbaren: Nachdem mein Held der ganzen Welt den Universalfrieden verschafft haben wird, wird er die geist und weltlichen Vorsteher und Häupter der christlichen Völker und den unterschiedlichen Kirchen, mit einer sehr rührenden Predigt ansprechen und ihnen die bisherige hochschädliche Spaltungen in den Glaubenssache trefflich zu Gemüte führen. Auch wird er sie durch hochvernünftige Gründe und unwiderlegbare Argumente dahin bringen, dass sie von sich selbst eine allgemeine Vereinigung wünschen, und sie werden meinem Helden das ganze Werk übergeben, damit er es seiner `hohen Vernunft´ nach dirigiere! Alsdann wird er die allergeistreichste, gelehrteste und frömmste Theologie von allen Orten und Enden her, aus allen Religionen zusammenbringen und ihnen einen Ort (…)
geben wo für jede Notwendigkeit gesorgt sein wird.
Er wird ihnen anordnen, dass sie mit fleißiger Wohlerwägung sobald wie möglich, und jedoch mit der allerreifsten und fleißigsten Wohlerwägung, die Strittigkeiten, die sich zwischen ihren Religionen ergeben, vorerst beizulegen und danach mit einmütiger Gesinnung die rechte, wahre, heilige und christliche Religion, der Hl. Schrift, der uralten Tradition und der probierten Hl. Väter Meinung gemäß, schriftlich verfassen sollen!
Zur selben Zeit wird sich Pluto gewaltig hinter die Ohren kratzen, weil er alsdann die Schmälerung seines Reiches erleben wird. Um die Sache zwar nicht zu hintertreiben, wird er gewaltig darin bemüht sein, sich allerlei List und Tücke auszudenken um etwas Bestimmtes oder Unbestimmtes als Störung hineinzubringen.  Er wird es unternehmen, einem jeden Theologen seine Interessen, seinen Stand, sein geruhig Leben, sein Weib und Kind, sein Ansehen, und je so etwas, vorzumalen und ihn motivieren seine eigene Meinung zu behaupten.

Aber mein tapferer Held wird auch nicht feiern; er wird, solang dieses Konsilium währet, in der ganzen Christenheit alle Glocken läuten und damit das christliche Volk zum Gebet an den höchsten Numen (:das Wirken einer Gottheit) unablässig anmahnen und um die Sendung des Geistes der Wahrheit bitten lassen. Wenn er aber merken würde, dass sich der eine
oder andere von Plutone einnehmen lässt, so wird er die ganze Kongregation, wie in einem Konklave, mit Hunger quälen; und wenn sie noch nicht dran wollen, ein so „hohes Werk“ zu befördern, so wird er ihnen allen vom Henker predigen oder ihnen sein herrliches Schwert zeigen, und sie also erst mal mit Güte und dann mit Ernst und Bedrohungen dahin bringen, dass sie zur Tat schreiten und mit ihren halsstarrigen falschen Meinungen die Welt nicht mehr wie vor alters foppen. Nach erlangter Einigkeit wird er ein großes Jubelfest anstellen und der ganzen Welt diese geläuterte Religion publizieren; 
und welcher alsdann dagegen glaubt, den wird er mit Schwefel und Blech martyrisieren, oder einen solchen Ketzer mit Buchsbaum bestecken und dem Plutone zum Neuen Jahr schenken.“





II.  Die sel. Anna Katharina Emmerich († 9.2.1824)
sagte über die Freimaurerei:

„Gräuel der Blindheit und der Finsternis“


    „Da wurde mir ein schreckliches Schauspiel gezeigt. Ich sah unseren Herrn Jesus Christus gekreuzigt werden. Ich zitterte durch Mark und Bein; denn es waren lauter Menschen aus unserer Zeit. Es war eine weit ärgere und grässlichere Marter des Herrn als zur Zeit der Juden. - Gott sei Dank, es war nur ein Bild. ‚So würden sie’, sagte ihr Begleiter, ‚jetzt mit dem Herrn umgehen, wenn Er noch leiden könnte.’

    Ich sah zu meinem Entsetzen sehr viele Leute dabei, die ich kannte, selbst Priester! Es zogen sich nach diesem Orte sehr viele Linien und Adern der Finsterwandelnden hin. - Auch sah ich meine Verfolger, wie sie mit mir umgehen würden, wenn sie mich in ihre Macht bekämen. Sie würden mich mit der Tortur zwingen suchen, ihre verkehrte Meinung mit Lügen zu bestätigen.“

    Am Schluss dieser schrecklichen Vision sagte sie: „Mein Leiter sagte mir: Nun hast du die Gräuel der Blindheit und Finsternis der Menschen gesehen. Jetzt murre nicht mehr über dein Schicksal. Bete!
Dein Geschick ist sehr mild.“

    Die Gemeinschaft der Freimaurer,  Synagoge Satans
Afterkirche oder
Gegen-Kirche genannt
kennzeichnet die sel. Anna Katharina mit folgenden Worten:

    „Diese Kirche ist voll Kot, Nichtigkeit, Plattheit und Nacht! 
Schier keiner kennt die Finsternis, in der er arbeitet. Es ist alles hohler Dünkel. Die Wände sind steil, es ist Leerheit. Ein Stuhl ist Altar. Auf einem Tisch ist ein Totenkopf, bedeckt, zwischen  den Lichtern. Manchmal wird er aufgedeckt; bei ihren ‚Weihen’ brauchen sie blanke Degen. Es ist alles böse durch und durch, die Gemeinschaft der Unheiligen! Ich kann nicht sagen, wie abscheulich, verderblich, nichtig all ihr Treiben ist, das viele von ihnen selbst nicht kennen. Sie wollen in etwas anderem ein Leib werden als im Herrn. 
Durch die Abtrennung eines (Mitgliedes) von ihnen wurden sie so ergrimmt auf mich.

    Als die Wissenschaft sich vom Glauben trennte, ist die Verbindung dieser Kirche ohne Heiland, die Werkheiligkeit ohne Glauben, die Gemeinschaft glaubensloser Werkheiliger entstanden, 
die Gegen-Kirche
deren Zentrum die Bosheit, der Irrtum, die Lüge, die Heuchelei, die Schwachheit, die List jeden Zeitdämons einnehmen kann.

    Es entstand ein Leib, eine Gemeinschaft außer dem Leibe Jesu, der Kirche, eine heilandslose Afterkirche, deren Geheimnis es ist, kein Geheimnis zu haben, und darum ist ihr Treiben überall ein anderes, zeitliches, endliches, hoffärtiges, selbstgefälliges und somit verderbliches und mit aller Werkheiligkeit zum Unheil führendes. Ihr Gefährliches ist ihre scheinbare Unschuld.

    Sie tun und wollen überall anderes, tun an manchen Orten ganz harmlos, an anderen in wenigen Wissenden Verderben bereitend; und so kommen alle mit ihrem Treiben in einem Zentrum, im Bösen von Ursprung, zusammen, im Handeln und Wirken außer Jesus Christus, durch welchen   allein  jedes Leben geheiligt ist, und außer welchem jedes Tun ein Wirken in Tod und Teufel bleibt.“



Anmerkung:

Dass Anna Katharina richtig geschaut hat, wird durch die Enzyklika Papst Leos’ XIII. ‚Humanum genus‘ vom 20. April 1884 bestätigt.


Quelle:

Anna Katharina Emmerich; „Geheimnisse des Alten und des Neuen Bundes“ Kapitel „Die Streitende Kirche“; 13. Aufl., Christiana-Verlag, 2001;
ISBN 3-7171-0962-6




III.  Der Antichrist


(Zusammenfassung einiger Überlegungen von Reinhard Raffalt
aus seiner Studie ‚Der Antichrist‘ aus dem Jahre 1966)


     Die tiefste Sünde, die der Mensch begehen kann, ist die Begrenzung des menschlichen Lebens auf das irdische Dasein, die Einengung des Glückes auf sinnenhafte, körperliche Wohlfahrt, die Fesselung des Geistes an die Belange der Zeit. Ein solch gottwidriges Streben des vernunftbegabten Geschöpfes zeigt sich heute praktisch überall und auf allen Gebieten: Religion ist nur noch geduldet als private Angelegenheit. Ja, fast scheint es, die Tage seien gezählt, an dem die öffentliche Ausübung des Gotteskultes nicht mehr erlaubt sein wird.

     Zur Zeit des Antichristen unterscheidet man nicht mehr zwischen „Gut und Böse“, sondern zwischen „sozial und asozial“. Oberster moralischer Grundsatz ist es, so zu leben, um niemanden Schaden erleiden zu lassen. Der Widersacher Gottes in Menschengestalt wird die christliche Moral aufrechterhalten, aber auf ihren Urheber verzichten, ja diesen vollkommen ausschalten. Zu diesem Zweck werden die Kirchen umgeformt zu moralischen (rein humanistischen) Einrichtungen im Dienste des weltumfassenden Staatsapparates, der die Menschheit einem identischen Gesetz unterwirft. Der Gotteslästerer bedient sich des Heiligen, um das Heilige zu entweihen; er bedient sich Gottes, um ihn abzusetzen.
Er bedient sich der Wahrheit, um sie zu `relativieren´.

     Die Selbstverwirklichung des Menschen wird zurückwirken auf die Natur und ihre Gesetze erschüttern. Mit anderen Worten: Entfernt man Gott aus dem Menschengeschlecht, dann wird nicht nur dieses, sondern mit ihm auch die Natur ins Chaos gestürzt! Die Naturkatastrophen am Ende der Welt - so ist es wahrscheinlich - werden also nicht schicksalshaft hereinbrechen, sondern von der Menschheit selbst hervorgerufen werden.

     Der Antichrist verwirklicht den `Weltfrieden´ und verlangt als Preis den Verzicht auf die Unsterblichkeit der Seele und die Abschaffung der Persönlichkeit. Er benützt die Lehre Christi zum Erweis einer gesitteten Gesellschaftsordnung, in der die Religionen zum `Kodex´ für richtiges Verhalten werden. Demzufolge lassen sich Judentum, Christentum und Islam, Buddhismus und Hinduismus ohne Mühe vereinen, da von jeder dieser Religionsformen der Verzicht auf die Definition eines Gottesbegriffes verlangt wird (soweit sie bisher einen solchen zur Voraussetzung hatten). Der Mensch wird in psychologischer Gleichschaltung zum ausschließlichen Gemeinwesen und handelt dafür ein Maximum an irdischem Glück ein. Seine Freiheit verwandelt sich in das lustvolle Vergnügen, das er am Ausleben seiner Triebe finden darf, solange dadurch kein asoziales Verhalten heraufbeschworen wird.

     Der Antichrist, der sich zur Spitze der Menschheit emporschwingen wird, wird die Maske des Guten tragen. Um seine Ziele zu erreichen, ist ein allgemeiner Glaubensabfall vonnöten. Diesen Glaubensabfall wird nicht nur die Schein-Christen erreichen, sondern die Kirche selbst!
Heerscharen von Kritiklosen werden vom Glauben abfallen, ohne es zu merken. Die Gesellschaft wird ‚mechanisiert‘; Widerstand ist fast aussichtslos; die ihn dennoch leisten, werden bei dem alsdann erreichten Zivilisationsgrad Formen der Verfolgung und der Folter auf sich nehmen müssen, die wir noch nicht ahnen können. 42 Monate - so sagt die Heilige Schrift - wird genügen, um dieses große Vorhaben auszuführen, sich niederzulassen im Tempel des Herrn. Kardinal Newman hielt es für möglich, dass „der größte Gottesfeind aus der Kirche selbst erwachsen könne“. Der Antichrist wird alsdann der `Vernunft´ zur Allmacht verholfen und die Wahrheit durch die Toleranz in viele Halbwahrheiten zerlegt haben. Für die standhaften Christen wird alsdann die Versuchung am größten sein, das irdische Leben als das höchste Gut zu halten, nämlich gerade in dem Augenblick, da sie es verlassen müssen…

Kommentar

     Ein Mittel der Zerstörung ist es, „die Wahrheit in Halbwahrheiten zu zerlegen“. Hierzu ein Beispiel unserer Tage: Am 25. März 2011 sagte der Heilige Vater Papst Benedikt XVI. in der Videobotschaft aus dem Vatikan, ausgestrahlt auf dem Vorplatz der Kathedrale „Notre Dame“ in Paris:

     „…Es liegt an euch, liebe Jugendliche, in euren Ländern und in Europa dafür zu sorgen, dass Gläubige und Nichtgläubige den Weg des Gesprächs wiederfinden. Die Religionen dürfen keine Angst vor echter Laizität [Anm.: staatliche Religionsneutralität] haben, einer offenen Laizität, die es jedem erlaubt, seinen Glauben gemäß seinem Gewissen zu leben. Wenn es darum geht, eine Welt der Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit zu schaffen, müssen Gläubige und Nichtgläubige sich frei fühlen, sie selbst sein zu können, gleich in ihren Rechten, um ihr persönliches und gemeinschaftliches Leben in Treue zu ihren Überzeugungen führen zu können, und sie müssen untereinander Brüder sein. Einer der Gründe für diesen ‚Vorhof der Völker‘ besteht darin, sich für diese Brüderlichkeit über alle Überzeugungen hinaus einzusetzen, ohne dabei die Unterschiede abzustreiten. Und - um noch tiefer zu gehen - anzuerkennen, dass nur Gott in Jesus Christus uns innerlich befreit und es uns schenkt, einander in Wahrheit als Brüder zu begegnen…“

(‚Osservatore Romano - Wochenausgabe in deutscher Sprache‘, 15. April 2011, S. 8).

     Man erkennt in diesen Worten den unternommenen Versuch, die liberalen Grundsätze der Welt mit den Grundsätzen der Religion zu verknüpfen.  Zu einer solchen Widersprüchlichkeit führte S.E. Weihbischof de Galarreta in seiner Predigt am 29. Juni 2011 in Ecône aus:

     „Man hat (aus dem letzten Konzil) eine Versöhnung mit den Ideen des Naturalismus gesucht, die fundamental und radikal dem katholischen Glauben entgegengesetzt sind. Da es sich um einen Versuch der Aussöhnung handelt, haben sie natürlich diese Prinzipien nicht einfach, wie sie sind, herausgestellt. Sie haben die übernatürliche Ordnung nicht geleugnet, aber sie haben sie auf die Natur beschränkt und in dieser eingeschlossen. Sie haben die Kirche nicht geleugnet, wohl aber sie in den Dienst der Welt gestellt, das Himmelreich auf Erden in den Dienst der Welt und einer humanistischen Menschlichkeitsvereinigung, in den Dienst des Friedens, immer auf der Ebene der natürlichen Ordnung. Denken Sie zum Beispiel an Assisi, an Assisi III, welches man uns in der Weise vorgestellt hat.“

Man beginnt allmählich besser zu ahnen, warum die allerseligste Jungfrau Maria im Jahre 1846 in La Salette angekündigt hat, daß „Rom den Glauben verliere“ und „Sitz des Antichristen werde“. 
Letzteres hat bereits über 50 Jahre zuvor auch die Schwester von der Geburt ( 15.8.1798) in Gott gesehen, sie schreibt: 

Belagerung und Einnahme Roms; der Papst wird ein Märtyrer,
dessen Stuhl ein Sitz des Antichristen

Die Verschworenen des Antichristen werden, wie ich in Gott sah, aller Orten Krieg anfangen und Rom mit Truppen umstellen, nachdem sie alle Königreiche und Fürstentümer, die um Rom herum liegen, vorher erobert  und verheert haben. Dann wird Rom unrettbar zu Grund gehen, der Heilige Vater den Martertod erleiden und seinen Stuhl der Antichrist einnehmen. Ich kann jedoch nicht angeben, ob die Einnahme Roms durch die Verschworenen schon vor der Ankunft des Antichristen oder durch den Antichrist selbst im Augenblicke, wo er in seine Siegesbahn eintritt, erfolgen wird.

(aus: „Leben und Offenbarung der Schwester von der Geburt“, Ph. Hartmann, 1865, S. 813)






IV.  Vortrag von Erzbischof Marcel Lefebvre
am 27. Oktober 1985 in Ecône (Auszug)



„Der wesentlichste Punkt aber, der gefährlichste Punkt am Konzil, der letzten Endes sein Hauptgegenstand war, gewollt von den Modernisten wie Kardinal Bea und Kardinal Willebrands, war die Religionsfreiheit, und jenes Sekretariat für die Einheit der Christen wurde kurz vor dem Konzil gegründet, um nicht durch die übrigen römischen Kongregationen gestört zu werden, die noch traditionell gesinnt waren. Dieses Sekretariat für die Einheit der Christen ist gegründet worden, um den Text über die Religionsfreiheit besser durchzubringen, denn das war das Entscheidende und war übrigens von den Freimaurern verlangt worden, offiziell verlangt von den B'nai B'rith in New York, die, vergessen wir das nicht, den Kommunismus in Russland eingeleitet haben. Lesen Sie die Bücher von Léon de Poncin. Sie finden darin, dass die B'nai B'rith in den letzten Tagen des kaiserlichen Russland im Jahr 1917 die sowjetische Revolution finanziert haben und damit den Zaren und alle Vertreter des orthodoxen, des christlichen Glaubens massakrieren ließen, um den Staat, der christlich war, wenn auch schismatisch, aus Hass gegen das Christentum zu beseitigen.

         Das ist das Werk der B'nai B'rith, dieser jüdischen Freimaurersekte, die nur Juden vorbehalten ist. Poncin schreibt, dass es damals 120‘000 waren. Vor kurzem las ich in einer Veröffentlichung, daß sie jetzt eine halbe Million Mitglieder zählen. Sie sind überall. Sie sind es, die auf der Welt kommandieren, denn diese Juden haben alle Banken in der Hand (so der Stand 1985). Diese Juden sind im Besitz aller bedeutenden Geschäfte der Welt. Sie kommandieren übrigens ebenso in der UdSSR wie in Amerika und überall auf der ganzen Welt.

         Und sie verteilen die Medaillen für Religionsfreiheit! Sie verleihen einen Orden für Religionsfreiheit. Der Präsident Alfonsin von Argentinien, der vor einigen Monaten offiziell im Weißen Haus und von den B'nai B'rith in New York empfangen wurde, ist durch diese Freimaurer mit dem Orden für Religionsfreiheit ausgezeichnet worden, weil er ein Regime mit Kultfreiheit und Religionsfreiheit eingeführt hat.
         Mit ihnen hat Kardinal Bea offizielle Verbindungen angeknüpft. Das ist kein Geheimnis; es steht in den New Yorker Zeitungen. Es ist keine Erfindung von mir: `Kardinal Bea ist angekommen und wurde an diesem und jenem Ort, in diesem und jenem Hotel von den B'nai B'rith empfangen. Es fanden Zusammenkünfte statt hier und dort . . .”

         Warum sind sie für die Religionsfreiheit? Weil die Freimaurer es nicht ertragen können, dass die katholische Kirche behauptet, die einzige Wahrheit, die allein wahre Religion zu sein. Sie werden das nie ertragen können. Sie haben es nie ertragen, sie werden es nie ertragen.

         Solange die Kirche behauptete, dass sie die `einzig wahre´ sei und dass alle Menschen sich zur katholischen Religion bekehren müssen, um gerettet zu werden, herrschte Krieg auf Leben und Tod gegen die katholische Kirche. Seit dem Zeitpunkt aber, da man die Religionsfreiheit anerkannt hat und somit auch, dass alle Religionen geeignet sind, Mittel zum Heil zu sein, gab es kein Problem mehr! Das hat das Sekretariat für die Einheit der Christen den Freimaurern versprochen. Und diese hatten das Spiel gewonnen. Das Schema ist fünfmal zurückgewiesen worden. Fünfmal sind sie zum Angriff angetreten und sie haben durchgebracht, was sie durchbringen wollten. Zum Schluss waren es zweihundertfünfzig Väter, die dagegen waren, und das war genau die Zahl der Väter vom `Coetus inter-nationalis Patrum´. Der Papst war ungehalten darüber, dass es zweihundertfünfzig Väter gab, die gegen die Annahme des Schemas der Erklärung über die Religionsfreiheit waren. Er ließ einige Worte anfügen: `Dieser Text widerspricht in nichts der katholischen Tradition; man muss die Wahrheit in der katholischen Kirche suchen! Die Religionsfreiheit tut der traditionellen katholischen Lehre von der sittlichen Pflicht des Menschen und der Vereinigungen hinsichtlich der wahren Religion und der einzigen Kirche Christi keinerlei Eintrag.´

         Das war eine Scheinkonzession gegenüber der Wahrhaftigkeit der katholischen Kirche. Der Papst ließ diese beiden kleinen Sätze anfügen, obwohl sie mit dem ganzen Text über die Religionsfreiheit in Widerspruch stehen. Und er nahm das auf sich, um zu versuchen, auch jene zum Nachgeben zu bringen, die sich diesem Dekret widersetzten. Daraufhin sagte leider eine gewisse Anzahl von denen, die dagegen waren: `Ah, jetzt nachdem der Papst gesagt hat, dass in diesem Dekret nichts der Tradition Zuwiderlaufendes steht, können wir dafür stimmen.´  Ich sagte: `Aber man stimmt doch nicht für ein widersprüchliches Dekret, das ist absurd!´, `Oh, das macht nichts, nachdem der Papst das gesagt hat . . .´ Und so gab es, wenn ich mich recht erinnere, nur siebzig oder achtzig Gegenstimmen. Die Zahl der Opponenten war beträchtlich gesunken.
         Daher kommt also das schwere Unheil, denn aus dieser Religionsfreiheit ist der Ökumenismus hervorgegangen und der Ökumenismus hat das ganze Leben der Kirche vergiftet. Man fasste den Entschluss,
alles im Licht des Ökumenismus zu ändern: vor allem die Liturgie, aber in gewisser Weise auch die Verfassung der Kirche mit jenen Bischofskonferenzen. Man begann die Kirche zu demokratisieren und sogar den Status des Priesters zu ändern, den Priestern mehr Freiheit zu lassen, ihnen zu erlauben zu heiraten. Das alles wurde unternommen, um sich den Protestanten anzunähern, um keine Schwierigkeiten mehr mit den Feinden der Kirche zu haben. Und deshalb können wir in diesem Punkt nicht nachgeben.

         Warum sollen wir aber dann Beziehungen zu Rom unterhalten, wenn es keinen Weg mehr gibt, sich zu verständigen? Weil man immer hoffen muss, doch einen Einfluss auf Rom zustande zu bringen und jene in Rom, welche die Verantwortung tragen, zum gesunden Menschenverstand und zum Glaubenssinn zurückzuführen, ihnen zu sagen: „Aber ihr geht seit dem Konzil einen falschen Weg! Kehrt zur Tradition zurück und ihr werdet sehen, dass die Kirche wieder in Ordnung kommt […]. Das gelingt euch nicht mit allen jenen Reformen, die ihr durchgeführt habt, mit der Reform der Ordenskongregationen, mit der Reform aller Konstitutionen in liberalem Sinn, im Sinn einer Verminderung der Autorität, einer Abschwächung des Ordenslebens, im Sinn von mehr Freiheit. Das alles hat einen verheerenden Einfluss gehabt. Daher das Aufhören der Berufungen, daher der beträchtliche Rückgang der kontemplativen Orden.” (Erzbischof Lefevbre)









„Tragt das braune Skapulier und
betet täglich den Rosenkranz!“ 
(vgl. Fatima)

„Nur unter ihrem Schutz, nur durch die Verehrung Mariens werden wir
im Glauben, in der Kirche, in der katholischen Kirche bleiben.“

(Erzbischof Macrel Lefebvre am 14. Mai 1989 in Ecône)

„Bereiten wir den wahren Frieden in der Welt mit jenen Mitteln, die der Himmel
uns dafür gegeben hat, indem wir auf dem Petersplatz in Rom das letzte Rettungsmittel für Kirche und Welt erflehen: die Weihe Russlands
an das Unbefleckte Herz Mariens.“

(P. Franz Schmidberger, Generaloberer der FSSPX, im Rundbrief Nr. 40 vom 2. Februar 1991)








Die Psalmen 1, 2 (und evtl. 3) (von der Matutin vom Sonntag)
vollständig oder teilweise

„eingebaut“ in einen Schlussaufsatz einer Gott liebenden um das ewige Heil vieler besorgten Seele.



  

ANHANG
*Text im Original.
„Der abenteuerliche Simplicissimus“ aus dem Jahre 1668

Ich fragte: „Wie wird aber Teutschland bei so unterschiedlichen Religionen ein so langwierigen Frieden haben können? Werden so unterschiedliche Pfaffen nicht die Ihrigen hetzen und wegen ihres Glaubens wiederum einen Krieg anspinnen?“
„O nein!“ sagt Jupiter, „mein Held wird dieser Sorg weislich vorkommen und vor allen Dingen alle christliche Religionen in der ganzen Welt miteinander vereinigen.“
Ich sagte: „ O Wunder, das wäre ein groß Werk! wie müsste das zugehen?“
Jupiter antwortet: „Das will ich dir herzlich gern offenbaren: Nachdem mein Held den Universalfrieden der ganzen Welt verschafft, wird er die geist- und weltliche Vorsteher und Häupter der christlichen Völker und unterschiedlichen Kirchen mit einer sehr beweglichen Sermon anreden und ihnen die bisherige hochschädliche Spaltungen in den Glaubenssache trefflich zu Gemüt führen, sie auch durch hochvernünftige Gründe und unwidertreibliche Argumenta dahin bringen, dass sie von sich selbst eine allgemeine Vereinigung wünschen, und ihme das ganze Werk seiner hohen Vernunft nach zu dirigieren übergeben werden: Alsdann wird er die allergeistreichste, gelehrteste und frömmste Theologi von allen Orten und Enden her, aus allen Religionen zusammenbringen und ihnen einen Ort, wie vor diesem Ptolomäus Philadelphus den 72 Dolmetschern getan, in einer lustigen und doch stillen Gegend, da man wichtigen Sachen ungehindert nachsinnen kann, zurichten lassen, sie daselbst mit Speis und Trank, auch aller anderer Notwendigkeit versehen, und ihnen auflegen, dass sie sobald immer möglich, und jedoch mit der allerreifsten und fleißigsten Wohlerwägung, die Strittigkeiten, so sich zwischen ihren Religionen enthalten, erstlich beilegen und nachgehends mit rechter Einhelligkeit die rechte, wahre, heilige und christliche Religion, der H. Schrift, der uralten Tradition und der probierten H. Vätter Meinung gemäß, schriftlich verfassen sollen: Um dieselbige Zeit wird sich Pluto gewaltig hindern Ohren kratzen, weil er alsdann die Schmälerung seines Reiches besorgen wird, ja er wird allerlei Fünd und List erdenken, ein Que dareinzumachen, und die Sach, wo nicht gar zu hindertreiben, jedoch solche ad infinitum oder indefinitum zu bringen, sich gewaltig bemühen; er wird sich unterstehen, einem jeden Theologo sein Interesse, seinen Stand, sein geruhig Leben, sein Weib und Kind, sein Ansehen, und je so etwas, das ihm seine Opinion zu behaupten einraten möchte, vorzumalen:

Aber mein dapferer Held wird auch nicht feiren; er wird, solang dieses Concilium währet, in der ganzen Christenheit alle Glocken läuten und damit das christlich Volk zum Gebet an das höchste Numen ohnablässig anmahnen und um Sendung des Geistes der Wahrheit bitten lassen: Wenn er aber merken würde, dass sich einer oder ander von Plutone einnemmen lässt, so wird er die ganze Kongregation, wie in einem Konklave, mit Hunger quälen; und wenn sie noch nicht dran wollen, ein so hohes Werk zu befördern, so wird er ihnen allen vom Henken predigen oder ihnen sein wun-derbarlich Schwerd weisen, und sie also erstlich mit Güte, endlich mit Ernst und Bedrohungen dahin bringen, dass sie ad rem schreiten und mit ihren halsstarrigen falschen Meinungen die Welt nicht mehr wie vor alters foppen: Nach erlangter Einigkeit wird er ein groß Jubelfest anstellen und der ganzen Welt diese geläuterte Religion publizieren; und welcher alsdann darwider glaubt, den wird er mit Schwefel und Bech martyrisieren, oder einen solchen Ketzer mit Buchsbaum bestecken und dem Plutone zum Neuen Jahr schenken.“






[1]  „Christianisme et Francmaçonerie” und „La Francmaçonerie d'après ses documents” beides erschienen bei Diffusion de la Pensée Française, Chiré-en-Montreuil, F-86190 Vouillé, 1975.
[2] Raul Alfonsin, geb. 1927, aus wohlhabender Familie, spanischer Herkunft, Jurist und erfolgreicher Politiker mit guten internationalen Kontakten. Wurde dem linken Parteiflügel zugerechnet, 1983 zum Vorsitzenden der „Unión Civica Radical” (UCR) und zum Staatspräsidenten gewählt und kündigte Gerichtsverfahren gegen Mitglieder der Militärjunta an.







"Satan wird eine Gegen-Kirche vorbereiten, 
diese wird der Nachäffer der Kirche sein, 
wie der Teufel der Nachäffer Gottes ist!
Es wird alle Merkmale der Kirche haben, 
aber verkehrt herum und seines göttlichen Inhalts entleert.
Es wird ein "Mystischer Leib" des Antichristen sein, 
der mit seiner Äußerlichkeit 
in all seinen Externalitäten, 
dem mystischen Leib Christi ähneln wird...
Dann wird es paradox: die vielen Einwände mit denen die Personen im letzten Jahrhundert die Kirche abgelehnt haben, werden Gründe sein, wieso sie jetzt die 
"Gegen-Kirche" akzeptieren werden."

Von Bischof Fulton Sheen

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Anna Katharina Emmerick und 

die Verwüstung der Kirche

von G. Nardi 
(Coesfeld/Rom) Der Katechismus der katholischen Kirche findet klare Worte: „Im Laufe der Jahrhunderte gab es sogenannte ‘Privatoffenbarungen’, von denen einige durch die kirchliche Autorität anerkannt wurden. Sie gehören jedoch nicht zum Glaubensgut. Sie sind nicht dazu da, die endgültige Offenbarung Christi zu ‚vervollkommnen‘ oder zu ‚vervollständigen‘, sondern sollen helfen, in einem bestimmten Zeitalter tiefer aus ihr zu leben. […] Der christliche Glauben kann keine ‚Offenbarungen‘ annehmen, die vorgeben, die Offenbarung, die in Christus vollendet ist, zu übertreffen oder zu berichtigen“. (KKK 67)
Schwarmgeisterei und eine gewisse Offenbarungssucht haben zu allen Zeiten ihre Blüten getrieben. Das gläubige Gottesvolk tut gut daran, genau zu prüfen, denn Glauben hat es letztlich nur der von der Kirche bewahrten göttlichen Offenbarung zu schenken.
Vor neun Jahren am 3. Oktober 2004 erhob Papst Johannes Paul II. durch die Seligsprechung die deutsche Ordensfrau Anna Katharina Emmerick zu den Altären. Die Selige wurde 1774 in Coesfeld im Münsterland geboren und starb 1824 im Kloster Agnetenberg in Dülmen. Die aus einer Bauernfamilie stammende Nonne wird von der Weltkirche als Mystikerin und stigmatisierte Seherin verehrt. Dank ihrer Visionen konnte bei Ephesus von einer Expertenkommission 1891 das Haus Mariens entdeckt werden, in dem, so die Archäologen, Maria und der Evangelist und Apostel Johannes nach der Hinrichtung und Himmelfahrt Jesu lebten. Papst Benedikt XVI. besuchte das Haus am 29. November 2006.
Das bittere Leiden unsers Herrn Jesu Christi, die durch Clemens Brentano aufgezeichneten Schauungen der Seligen enthalten einige unbekannte Details zum Tod Jesu. Das veranlaßte den katholischen Schauspieler, Regisseur und Produzenten Mel Gibson sich bei seinem Film Die Passion Christi (2004) an die Visionen der deutschen Mystikerin zu halten.

Emmerick, die Liturgiereform und zwei Päpste

Zu den Visionen der Augustinerin gehören auch einige apokalyptische Prophezeiungen über die Zukunft der Kirche. Was sie voraussagte, klingt in manchem wie eine Vorwegnahme der nachkonziliaren Liturgiereform: „Die Messe war kurz“ und am Ende wurde das Schlußevangelium aus dem Johannesevangelium nicht mehr gelesen.
Am 13. Mai 1820 sah sie in einer Vision zwei Päpste und zwei Kirchen: „Ich habe diese Nacht“ das Bild „von zwei Kirchen und zwei Päpsten gehabt“. Sie sah den Papst „und sah, wie unter ihm eine andere dunkle Kirche in Rom entstand“. Sie sah ein Gebäude ohne Altar und ohne Allerheiligstes: „Ich sah nur Bänke und in der Mitte wie einen Rednerstuhl. Es wurde da gepredigt und gesungen; sonst war nichts.“ Über die Leute, die sich in dieser „falschen“ Kirche ohne Sakrament des Altares, Emmerick spricht oft auch von „Afterkirche“ versammeln, schaute sie:
„Ein jeder zog einen anderen Götzen aus seiner Brust und stellte ihn vor sich hin und betete ihn an. Es war, als zöge jeder seine Meinung, seine Leidenschaft hervor wie ein schwarzes Wölkchen, und wie es heraus war, nahm es gleich ein bestimmte Gestalt ab, und es waren lauter Figuren, wie ich sie an dem Halsgeschmeide der unechten Braut in dem Hochzeitshause hängen sah, allerlei Menschen- und Tiergestalten. Der Gott des Einen war ganz kraus und breit, breitete viele Arme aus und wollte Alles umschlingen und auffressen; der Gott des Andern machte sich ganz klein und krümmte sich zusammen; ein Anderer hatte bloß einen hölzernen Knüppel, den er ganz verdreht anschaute, der Dritte hatte ein abscheuliches Tier, der Vierte eine Stange.“
Das besondere ist, 
dass
„diese Götzen den ganzen Raum ausfüllten […] und wenn sie fertig waren, kroch der Gott eines Jeden wieder in ihn hinein. Das ganze Haus aber war dunkel und schwarz und alles, was darin geschah, war

Dunkelheit und Finsternis. Nun wurde mir auch der Vergleich gezeigt zwischen jenem Papst und diesem und zwischen jenem Tempel und diesem.“

Eine „dunkle Kirche“ breitet sich in der Kirche aus: 

von lauen Priestern und einer 

geheimen Sekte!

Emmerick schaute, wie zahlenmäßig schwach der richtige Papst war und wie zahlenmäßig und die einzig wahre Andacht durch Gestattung des falschen Tempels in so viele Götter und falsche Andachten habe auflösen lassen.“ Unter dem falschen Papst wurden „tausend Götzen“ angebetet, dem Herrn aber kein Platz eingeräumt.
Emmerich sah, wie sich die wahre Kirche zerstreute und die falsche sich sammelte und zahlenmäßig im Vorteil war.
stark hingegen der falsche Papst. Der richtige Papst war „stark aber an Willen“ und entschlossen die große Zahl der Götzen zu stürzen. Der andere Papst hingegen war „schwach an Willen, in dem er den einzig wahren Gott
„Ich sah auch, wie sehr übel die Folgen von dieser Afterkirche sein würden. Ich sah sie wachsen, ich sah viele Ketzer aller Stände nach der Stadt [Rom] ziehen. Ich sah die Lauigkeit der dortigen Geistlichen wachsen, ich sah sich viel Dunkelheit dort mehr und mehr verbreiten. […] Ich sah in allen Orten die katholischen Gemeinden gedrückt, bedrängt, zusammengeschoben und eingeschlossen werden. Ich sah viele Kirchen aller Orten sperren. […] Ich hatte das Bild wieder, wie die Peterskirche planmäßig durch die geheime Sekte abgetragen und auch durch Stürme abgebrochen werde.“

Gewißheit des göttlichen Beistandes für die wahre Kirche

Doch Emmerick sieht auch den göttlichen Beistand für die wahre Kirche:
„Ich sah aber auch im höchsten Elend wieder die Nähe der Rettung. Ich sah die heilige Jungfrau wieder auf die Kirche steigen und den Mantel ausbreiten. [Ich sah alles neu werden und sich eine Kirche bis in den Himmel hineinbauen. […] Den Zeitraum, da alles dieses geschehen soll, kann ich nicht angeben.“
Die von Emmerick geschaute falsche Kirche verriet die kirchliche Glaubenslehre und ihr Klerus war „lau“. Die stigmatisierte Mystikerin wird an anderer Stelle selbst von einer „protestantisierten“ Kirche sprechen. Das alles verhinderte es aber nicht, daß diese falsche Kirche ein großes Wachstum erlebte. „Es entstand ein Leib, eine Gemeinschaft außer dem Leibe Jesu, der Kirche, eine heilandslose Afterkirche, deren Geheimnis es ist, kein Geheimnis zu haben“.
Am 10. August 1820 schaute sie die Vision:
„Ich sehe den Heiligen Vater in großer Bedrängnis. Er bewohnt einen andern Palast und läßt nur wenige Vertraute vor sich. Würde die schlechte Partei ihre große Stärke kennen, sie wäre schon losgebrochen. Ich fürchte, der Heilige Vater wird vor seinem Ende noch große Drangsale leiden müssen. Die schwarze Afterkirche sehe ich im Wachsen und in üblem Einfluß auf die Gesinnung. Die Not des Heiligen Vaters und der Kirche ist wirklich so groß, daß man Tag und Nacht zu Gott flehen Muß Es ist mir viel zu beten aufgetragen für die Kirche und den Papst…“

Verwüstung der Kirche durch Protestantisierung – „Gott aber hat andere Pläne“

Am 22. April 1823 sah Emmerick eine Protestantisierung der katholischen Kirche. Alles was protestantisch war, habe schrittweise in der katholischen Kirche die Oberhand gewonnen und in dieser einen völligen Dekadenzprozeß ausgelöst. Die Mehrheit der Priester sei durch die verführerischen, aber falschen Lehren angezogen worden und trugen zum Werk der Zerstörung bei. In den Tagen, in denen das geschehen wird, so Emmerick, wird der Glauben tief fallen und nur an wenigen Orten, in wenigen Häusern und wenigen Familien bewahrt werden, die Gott vor den Verwüstungen bewahrt.
Emmerick sah, daß sich viele Priester von Ideen einwickeln lassen, die für die Kirche gefährlich sind und den Bau einer neuen großen, seltsamen und extravaganten Kirche. Emmerick scheint einige Ideen und Praktiken geschaut zu haben, die sich in der Nachkonzilszeit auszubreiten begannen und noch heute andauern, so am 22. April 1822. Alle sollten in der neuen Kirche zugelassen sein, damit alle geeint sind und alle sollten die gleichen Rechte haben: Protestanten, Katholiken und Sekten aller Denominationen. Das sollte die „neue Kirche“ sein. Gottes Pläne seien das aber nicht gewesen.
„Gott aber hatte andere Pläne“, zitierte Mattia Rossi in der Tageszeitung Il Foglio die selige Anna Katharina Emmerick: „Pläne, die wir natürlich alle nicht kennen: niemand ist imstande zu sagen, ob, wie und wann die Prophezeiungen der seligen Emmerick aktuell sind oder sich sogar bewahrheiten. Mit Sicherheit jedenfalls verblüfft die Übereinstimmung mit vielen, mehr oder weniger dunklen Aspekten der Kirche von heute“.
Mattia Rossi ist Redaktionsmitglied der Liturgiezeitschrift Liturgia. Culmen et fons.



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