PAPST FRANZISKUS HAT 1 JAHR DER ORDEN AUSGERUFEN!


PAPST FRANZISKUS HAT FÜR DAS JAHR 2015, 

"EIN JAHR DER ORDEN AUSGERUFEN!"

Bitten wir die liebe Gottesmutter an die wir heute ins besondere denken möchten, die Ordensleute zu beschützen, sie davor zu bewahren, das kostbarste Preis zu geben; ihre Beziehung zu Christus, ihre eigene Seele und die Perle vor die Hunde zu werfen.

Neue Video-Werbung?
Am 10. Mai 2014 war erstmals deutschlandweit "Tag der offenen Klöster". Man lud alle dazu sein, mal ein Kloster von innen zu sehen. Dazu gab es bei den beteiligten Klöstern ein buntes Programmangebot.
Dabei wurde auch ein sogenanntes Image-Video präsentiert, und zwar unter dem Motto: "So ist Ordensleben heute!"-
DISKOTHEK-APOSTOLAT
Ordensleute heute in der Diskothek
Die Reaktionen im Internet auf dieses folgende Video waren allerdings von begeistert bis sehr ablehnend. Schauen Sie rein.

          
                       ---  TAG DER OFFENEN TÜR IN DEUTSCHLAND! ---

Die deutschen Ordensgemeinschaften sind somit wieder vor die Presse und in der Öffentlichkeit, um für 2015 gemäß Vorgabe aus Rom ein 
"Jahr der Orden" auszurufen. 
Das Ankündigungsvideo ist Interessant. Schauen Sie rein.

Das Konzil scheint wieder in Action zu sein, das "Aggiornamento" geht weiter, ganz auf Kosten der Spiritualität und Innerlichkeit. Ganz auf Kosten der Tradition. St. Cyrill sagte: "Wenn es nicht Tradition ist, so verwirft es! So lehnt es ab". Mögen die Ordensleute auf die wahre innere Stimme; die die Stimme des Bräutigams, der Christus ist, hören und diesen modernen Ausdruck, den Sie in all diesen Videos sehen, ablehnen. Ihre Freude sei eine innerliche! Mögen sie verborgen in Christus leben. Gott ist ein eifersüchtiger Gott, lesen wir. Man kann nicht Diener zweier Herren sein: der Welt die sich amüsiert wenn sie tanzende und hüpfende Nonne und Mönche sieht, und Gottes, der diese Seelen dazu gerufen hat; abgesondert zu sein, raus aus der Menge, raus aus der Welt.
Gott will sie für sich alleine haben. Wenn sie ganz mit Gott sind, so sind sie Segen für die Welt, weil Gott ihre Gebete erhört und er sich der Welt mehr erbarmt, als wenn sie ihrer Berufung untreu werden, und sich der Welt und seinem Geschmack anpassen. Das tun doch die Heiden.
Mögen sie Christus nicht betrügen, indem sie sich der Welt zur Schau stellen. Beten wir, dass sie nicht des ewigen Lebens verlustig gehen.

2015 wird für viele ein sehr spannendes Jahr. 
Und für Christus, die Kirche, die vielen Seelen, stattdessen ein Jahr voller Schmerz und Qual?

Wir sind darauf gespannt, was sich die Ordensleute für 2015 alles einfallen lassen. Sr. Christina gelang bereits dieses Jahr der Schritt in die moderne Richtung.
Aggiornamento







TRAURIG ODER BEGLÜCKEND?
IN SPORTHALLE UND DISKO FÜR CHRISTUS?
FÜR MENSCHEN. 





Custos-Sancto lädt Sie vor allem ein, für dass kommende Jahr, bereits jetzt Buße zu tun und für die Ordensleute und für den Heiligen Vater zu beten. Beten wir für die Seelen 
in den Ordensgemeinschaften, die in einer großen Bedrängnis 
und Not sind und es schwer haben die Geister zu unterscheiden.






RÜCKBLICK ORDENSTAG 2013 
Einfache Videoclips beantworten vier Fragen
Beim Ordenstag 2013 hat der Künstler Werner Pfeffer einige TeilnehmerInnen mit seinen vier Fragen überrascht und die nachdenklichen Antworten mit einem kleinen Videogerät „eingefangen“:

Woher kommen die Sehnsüchte nach dem MEHR heute? Kann ein WENIGER auch Sehnsüchte stillen? Wie kann ich vom Mehr zum Weniger kommen? Wovon hätten Sie gerne wesentlich mehr und wesentlich weniger? 

Über 30 Ordensleute und Verantwortliche haben ihm Rede und Antwort gestanden. Sr. Consolata aus Eisenstadt meint auf die Frage, woher das Mehr heute kommt: „Weil die Menschen so viel haben, können sie ihre Sehnsucht nicht mit den einfachen Dingen stillen.“ Sr. Judith aus der Kenyongasse in Wien meint in diesem Video: „Weil der Mensch eine unendliche Sehnsucht in sich hat. Wenn einem die übernatürlichen Werte verloren gehen, dann versucht man das mit materiellen Güter zu füllen.“

Wenn es das konzentrierte kostbare Alles ist
Sr. Beatrix Mayrhofer sagt in ihrem Video auf die Frage, ob das Weniger auch Sehnsüchte stillen kann: „Wenn es das konzentrierte kostbare Alles ist, dann stillt es alle Sehnsüchte.“ P. Wisser von den Jesuiten in Wien meint: „Ein Weniger ist oft ein Mehr. Genau das ist ja das Problem, dass die meisten Menschen alles haben können. Ein Mehr von Mehr gibt es nicht – das ist ein Weniger.“ Abt Dessl von Wilhering denkt bei dieser Frage an die Pilger, wo sich „automatisch“ weniger ergibt, wenn man mit dem Rucksack unterwegs ist. Frater Emanuel vom Stift Wilten meint: „Gerade im Weniger liegt das Mehr, weil es frei macht.“ Sr. Anna von den Ursulinen in Graz: „Ich spüre in der Schule Sehnsüchte, die nach einem anderen Mehr fragen. Die Reduzierung birgt eine Qualität, die wir zunehmend wieder spüren.“


Der Blick auf das Wesentliche führt zum Weniger
Sr. Anna von den Franziskanerinnen und im Schutzhaus für Prostituierte tätig kommt über die Regel ihrer Ordensgemeinschaft zum Weniger: „Wir unterscheiden zwischen Wunsch und Notwendigkeit. Das ergibt fast immer weniger.“ Die Novizin Sr. Ingrid von den Salvatorianerinnen sieht im Du das Größere: „Ein Weniger bündelt und konzentriert.“ Schwester Emanuela aus Oberalm bei Salzburg: „Der bewusste Verzicht und der Blick auf das Wesentliche führt zum Weniger.“ Abt Johannes vom Schottenstift: „Durch kluges Urteilen, konsequentes Handeln und durch die Liebe zu dem, was ich eigentlich will, komme ich zum Weniger.“ Der Religionslehrer Alois Ebner von Kalksburg schildert seine Erfahrung aus Indien und zieht die Konsequenz: „Abstriche, auf mich selber konzentrieren, den Konsum verweigern und die Haltung der Zufriedenheit einüben.“ Bruder Lech Siebert von den Kapuzinern in Tirol stellt sich vor, „dass Weniger tiefer ist, das Wesentliche trifft. Statt sich auf viele Sachen zu konzentrieren ist es besser, weniger voll auszukosten.“

Warum das Thema?
Wer die 30 Videoclips in Ruhe angeschaut hat, wird merken, dass Werner Pfeffer „mächtige vier Fragen“ gestellt hat. Sie rühren das Gelübde der Armut und Einfachheit an und sind so für Ordensleute, Verantwortliche und MitarbeiterInnen bei Orden von zentraler Bedeutung. Auf der einfachen Info-Webseite zu diesem Themenschwerpunkt wird als Ausgangslage angegeben: „Was braucht unser Leben wirklich? In der Gesellschaft des andauernden Überflusses ist das eine der entscheidenden Fragen. Von den meisten Dingen brauchen wir weniger. Von anderem haben wir zu wenig, weil nur materiellen Dingen Wert zugesprochen wird. Was also brauchen wir wirklich? Die Ordensgemeinschaften haben in ihren Traditionen Zugänge zu den echten tiefen Bedürfnissen des Menschen.“ Die Suche nach dem rechten Maß ist in der öffentlichen Wahrnehmung eine Stärke der Orden. Das Armutsgelübde ermutigt zur Balance von Mehr und Weniger, zum einfachen Leben.

Begegnungen suchen, um das Thema „anzugehen“
Sollen wir da jetzt große Veranstaltungen planen? „Nein, einfache Begegnungen“, ermutigt Ferdinand Kaineder vom Medienbüro, das jene Begegnungen koordiniert und einfädelt, die in besonderer Weise in den Medien sein sollen: „Es geht um eine auf Medien und Multiplikatoren abzielende Aktion, die das "Wesentliche" und damit das „Weniger“, das „Einfachere“ betont.“ Kaineder hofft, dass das Thema allgemein, individuell und für die Situation passend, aufgegriffen wird: „Im Mittelpunkt stehen immer reale Begegnungen mit Personen des öffentlichen Lebens, der Kunst, Kultur, der Medien, Gesundheit oder der Gesellschaftsgestalter. Bei den Begegnungen steht Bewegung im Mittelpunkt. Raus aus dem Kloster, immer zu zweit, zu Fuß an ungewöhnliche Orte gelangen oder irgendwo zu Gast sein.“ Damit soll im gesellschaftlichen Diskurs angesichts des „materiellen Wachstumsdenkens“ (Die Zeit) eine Auseinandersetzung gefördert werden. Es geht nicht einfach darum, gleich auf alles eine Antwort zu haben, sondern um das Schaffen von Freiraum, „damit sich konkreten Personen über ihre persönlichen Werthaltungen im Verhältnis zu mehr oder weniger austauschen“. Medien sind bei den geplanten und gestalteten Begegnungen immer erwünscht.

Eine passende Overtüre zum Jahr der Orden 2015
„Diese Begegnungen und Gespräche über das Kernthema von uns Ordensleuten werden uns helfen, in das von Papst Franziskus ausgerufene Jahr der Orden 2015 einzuschwingen“, meint P. Erhard Rauch vom Generalsekretariat der Männerorden. Die Generalsekretärin der Frauenorden Sr. M. Cordis Feuerstein ermutigt ebenso dazu, „das Thema offen anzugehen. Es ist auch ein Thema nach innen, weil Einfachheit nicht mit Armseligkeit und Unwürde verwechselt werden darf.“ Anhand dieses Themas kann die „Ursprünglichkeit der Gemeinschaften zum Leuchten gebracht werden“. Beide betonen übereinstimmend: „An diesem Themenschwerpunkt im Mai und Juni können wir üben, die gesellschaftliche Bedeutung der Ordensgemeinschaften zu artikulieren, uns offensiv in die laufende Debatte über eine zukünftige solidarische Gesellschaft einzubringen, in Tat, Wort und Gebet - so wie wir es tun und viele Menschen von uns auch erwarten.“

Quelle: ordensgemeinschaft.at
Zum Thema Ordensjahr > deutschen Ordensgemeinschaften! 

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