Wer ist der Gott aller Religionen? Es gibt nur eine Religion! Der Erzbischof spricht

Papst Pius XII und der Erzbischof Lefebvre


Heute wird behauptet – Gott sei für den Menschen da, Gott sei dem Menschen und nicht mehr der Mensch Gott zu Diensten 

– eine Umkehrung von allem, was unsere Größe und unsere Schönheit ausmacht, und was unsere Daseinsberechtigung und später unser Glück darstellt. Wir sind eben für Gott bestimmt, für Gott gemacht, zu Gottes Ruhm, zu seinem Dienst, zu Gottes Ehre. Seien sie davon überzeugt, meine Freunde... Die Angriffe des Feindes gegen die Kirche, gegen die Treue zur Tradition, zeigen sich heute in sichtbarer Weise. Man könnte sagen, daß die traditionelle Kirche durch die Modernisten zu Grabe getragen wurde, weil sie die traditionelle Kirche nicht mehr wollen [mehr].  

Selbst Kardinal Ratzinger sagt im Wesentlichen in seinem Buch: „Es ist keine Rede mehr davon, zur Vergangenheit zurückzukehren.Die Vergangenheit ist vorbei. Wir müssen jetzt in der Gegenwart bleiben“. Also, nein! Die Vergangenheit der Kirche kann nicht beendet sein.
Wenn die Vergangenheit der Kirche abgeschlossen ist, dann auch die Gegenwart und die Zukunft, weil die Kirche Tradition ist, nichts anderes als Tradition. Wie es Papst Pius X. so gut ausgedrückt hat: „Der wahre Katholik ist Traditionalist“. Man kann nicht wirklich Katholik sein, wenn man nicht Traditionalist ist, weil die Kirche die Tradition Unseres Herrn Jesu Christi von Jahrhundert zu Jahrhundert weitergetragen hat, alles was Unser Herr Jesus Christus hinterlassen hat: seine Lehre, seine Institutionen, seine Kirche, sein Priesteramt, seine Sakramente. Man kann mit solch einer Tradition nicht brechen, ohne den Glauben aufzugeben.
Das ist ein echtes Geheimnis, das wir nicht begreifen können. Wie kann die Kirche – aber nein, es ist nicht die Kirche! – ich würde sagen, wie können die, welche die Kirche besetzt halten, versuchen, sie in ihren Modernismus zu führen, in dessen Irrtümer, in gewisser Weise Unseren Herrn Jesus Christus und seine heilige Mutter aus der Kirche selbst vertreiben? Denn wie wir feststellen konnten, waren die Beschlüsse, die bei der letzten Synode getroffen wurden, zugunsten der Weiterführung des Konzilsgeistes; das heißt die Reformen weiterführen, die Zerstörung der Kirche weiterführen. In den schweren Irrtümern verbleiben, die dem katholischen Glauben vollkommen widersprechen: die Religionsfreiheit, die durch die Konstitution der Menschenrechte und der Freimaurerlogen auf uns kommt; der Ökumenismus, der eine Art Gleichwertigkeit aller Religionen darstellt.
Leider haben wir in den letzten Tagen die Ankündigung von Papst Johannes-Paul II. vernommen, die uns sehr betroffen gemacht hat: die Tagung der Religionen in Assisi im Monat Oktober vom Papst, dem Oberhaupt der Katholischen Kirche einberufen... „Kongreß der Religionen“! Ja, aber gibt es die Religionen? Ich kenne nur eine Religion. Ich kenne eine wahre Religion und falsche Religionen, aber ich kenne nicht die Religionen! Welchen Gott werden sie anrufen in diesem katholischen Gotteshaus des heiligen Franz von Assisi, der mit den Stigmata ausgezeichnet wurde, der mit unserem Herrn Jesus Christus vereint war wie selten Heilige es gewesen sind? 
Ist es möglich, daß man in einer Kirche der Franziskaner einen anderen Gott als Jesus Christus anbetet? 



Also, welchen Gott werden sie anrufen: den Gott der Buddhisten, der Heiden, den Gott der Muselmanen, den Gott der Juden? Welchen Gott? Sagen Sie es mir?

Ich glaube, der große Baumeister ist der einzige gemeinsame Nenner, den sie finden können. 
Der große Baumeister der Freimaurer! Eine Idee der Freimaurer, anders ist es nicht möglich! 
Wen werden sie anrufen? 
Wer ist dieser Gott, der der Gott aller Religionen ist? Das ist nicht Unser Herr Jesus Christus, denn der Großteil dieser Religionen kennen ihn entweder nicht, oder sind gegen Unseren Herrn Jesus Christus, wie die Juden oder Muselmann. Wir erleben verblüffende Dinge, die man sich niemals hätte vorstellen können, die von den Päpsten verboten waren. Es hat schon Versuche religiöser Kongresse gegeben: im Jahr 1900, zur Zeit der Weltausstellung in Paris haben Bischöfe befürwortet, einen Kongreß der Religionen durchzuführen, der vom Papst Leo XIII. verboten wurde. Und 1893 hat es auch einen Kongreß der Religionen gegeben, diesmal in Chicago, aber die Teilnahme der Katholiken wurde von Papst Leo XIII. untersagt!

Vor diesem Mysterium also, dem Mysterium des Ruins der Kirche, des Zusammenbruchs des Glaubens, meine lieben Brüder, ist es traurig festzustellen, daß die höchsten Autoritäten in der Kirche und die Bischöfe selbst Werkzeuge der Zerstörung des Glaubens der Kirche geworden sind. Was sollen wir tun außer eben den Angriffen des Teufels widerstehen, vor diesem Schauspiel, dessen Zeugen wir geworden, aber dessen Ursache wir sicherlich nicht sind? Und wie können wir widerstehen, wenn wir nicht geeint sind? Wie widerstehen, wen wir innerhalb unserer eigenen katholischen Familien Zwistigkeiten haben? Wir brauchen mehr denn je diese Vereinigung um das Kreuz Jesu herum mit der allerheiligsten Jungfrau Maria, indem wir unseren Glauben an das Königtum unseres Herrn Jesus Christus bekennen: Jesus Christus, heri, hodie et in saecula (Hbr 13,8), Jesus Christus gestern, heute und in Ewigkeit. Er ist unser Gott. Wir singen es, wir haben es während dieser ganzen Zeremonie gesungen. Wir fahren fort, es während dieses Hochamtes zu singen. Wir verehren ihn, wir beten ihn an wie die allerheiligste Jungfrau Maria, wie der Greis Simeon, wie die Heiligen Drei Könige, wie die Hirten von Bethlehem. Wir verneigen uns, wir knien nieder, wir beten unseren Herrn Jesus Christus an.
Entschließen wir uns doch, meine lieben Freunde, treu zu bleiben diesen Verpflichtungen, die wie eine Ergänzung unserer Taufgelübdes sind, bei dem wir schon versprochen haben, Satan zu widersagen, seinem Pomp und seinen Werken und uns an Christus zu binden....


Aus einer Predigt von Erzbischof Lefebvre in Écône am 2. Februar 1986





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