Mitglied der GREC fragt: Was möchte Bischof Fellay tun?





Hinweis: Dieser Artikel ist von Interesse, weil Pater Barthe ein Mitglied der GREC und sehr gut mit Rom verbunden ist. 
Er steht dem französischen Kardinal Paul Poupard sehr nahe, sowie auch den Patres: Aulagnier und Laguerie. Es folgt ein Auszug aus dem Artikel von P. Barthe (in weinrot sind einpaar Sätze hervorgehoben): 



Gegen eine kanonische Anerkennung? 


(...) Gestern, Dienstag, 23. September (...) das Interview zwischen Kardinal Müller (...) und Monsignore Fellay (...) die kanonische Anerkennung der Priesterbruderschaft St.Pius X.wird als nächstes geschehen.  
Ich hatte nicht den Eindruck eines Erdbebens (dass ein Erdbeben stattfand), wie es das, in der Kirche am Ende des Pontifikats von Benedikt XVI gab....

Im Gegenteil, mit dem aktuellen Papst ist es paradoxerweise viel einfacher eine kanonische Anerkennung durchzuführen, doch das Mindeste was man sagen kann ist, dass dieser nicht den Ruf hat traditionell zu sein, wie es der vorherige Papst stattdessen hatte. 

Mehrer Anmerkungen können dazu gemacht werden: 



  • Wir stellen fest, welche Feierlichkeit vom Heiligen Stuhl, dem Treffen gegeben wurde, der dieses Treffen als Geheimnis bis einen Tag vor dem Vorfall gehütet hat, dem dann eine Presseerklärung folgte in Form von diplomatischen Dokumenten mit kalkulierten Ausdrücken.


  • Die zweite Szene ist eine Rückkehr zu der kleinen Kommission Ecclesia Dei und seinen Generalsekretär Monsignore Pozzo. Mit dem durchsickern von Informationen, die erfahren ließen dass es vor mehr als sechs Monaten einen kurzen Interview von Bischof Fellay mit dem Papst im Santa Marta Haus gab, schlossen die Beobachter, dass die Diskussionen darauf abzielten, einen kanonischen Status der Bruderschaft zu erreichen, der im Juni 2012 eingestellt wurde. Monsignore Pozzo, ein Ratzingianer, zögerte nicht, sich als bewährter Architekt des Ganzen zu zeigen, auch wenn er für seine Kühnheit manchmal teuer bezahlen muss. 


  • Der Inhalt der heutigen Ankündigung nimmt fast Wort für Wort die Worte vom Jahre 2005 auf: "Das Treffen fand in einem Klima der Liebe zur Kirche und dem Wunsch, in vollkommener Gemeinschaft zu gelangen. Während man sich der Schwierigkeiten bewusst ist, äußerte man den Wunsch, schrittweise und in Etappen, vorzugehen und zwar innerhalb einer angemessenen Frist". Das gleiche ist HEUTE: Man hat zugestimmt, schrittweise vorzugehen und innerhalb einer angemessenen Zeit, Schwierigkeiten zu überwinden und die gewünschte vollständige Versöhnung zu erreichen. Man bemerke den Unterschied: "Die Qualifikation des theologischen Status der Priesterbruderschaft St. Pius X. macht daraus des Thema eines herausgearbeiteten Konzeptes für diese Gelegenheit. Man spricht nicht mehr davon "eine volle Gemeinschaft" zu erreichen, durch die Assimilation der Tat, mehr oder weniger dadurch dass die Gemeinschaft diesen reservierten Ausdruck zu trennen weiß (das zu Unrecht, denn bei der Gemeinschaft handelt es sich nicht um einen Grad) und es mit den Worten: "unvollkommene Gemeinschaft" ausdrückt. Aber die Aussage besagt, dass die FSSPX die "volle Versöhnung" erreichen muss. Die FSSPX die sich schon in voller Gemeinschaft befindet, befindet sich noch nicht in voller Versöhnung. 

  • In diesem Zusammenhang erinnern wir daran, dass Kardinal Castrillón, als er mit dem Fall beauftragt war, erklärte, dass die FSSPX in keinster Weise schismatisch ist. Wenn man die Art und Weise der Regierung von Papst Franziskus kennt, der es liebt die zirkulierenden Informationen der Kurie, für seine eigenen zu übergehen, so hatte der im Oktober 2013 von Kardinal Castrillón zu diesem Thema mündlich gegeben Bericht, ein großes Gewicht.


  • Der wichtigste Aspekt der Gemeinschaft über die Nachrichten des Tages, ist "politisch". Es ist deutlich zu bemerken, dass der Monsignore Pozzo in dieser neuen Phase bis hin zu diesem diskreten Tag nicht wirken konnte, wozu er dann die ausdrückliche Billigung des Papstes erhalten hatte. Nach dem Brauch des Heiligen Stuhls und unter Papst Franziskus um so mehr, eine Aussage dieser Art, erhält die persönliche Zustimmung des Papstes vor der Veröffentlichung. Wenn wir hinzufügen, dass kürzlich bei einem « geheimen» Treffen der italienischen Bischofskonferenz (CEI), die der Papst leitete, das heißt, einer Sitzungen der CEI die der Presse keine Informationen gibt, bei einer bischöflichen Frage hin, was die Vorschriften über das Motu Proprio Summorum Pontificum (apostolisches Schreiben und Anwendungsbefehl vom 07.07.2007) betraf, bestätigte, dass dieses Schreiben in Kraft geblieben ist, können wir also sagen, dass wir hier von "Kontinuität" dieses Pontifikat mit dem von Benedikt XVI. konfrontiert werden. Franziskus der: "Progressive" wäre darüber nicht traurig, erfolgreich zu sein dort, wo Benedikt der "Fundamentalist" scheiterte.


  • Es bleibt ein wichtiger Punkt, es bleibt von einem tiefen Geheimnis umhüllt, allen unbekannt, und kein Zweifel, inklusive das was am nächsten ist: Was möchte Bischof Bernard Fellay tun, oder, in welcher Lage fühlt er sich etwas zu tun? (- was schätzungsweise das gleiche ist wie: welche Position möchte er vertreten)?


> Quelle (französisch)







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