FSSPX TREFFEN IN ROM



OFFIZIELLE MELDUNG VON MENZINGEN 


Rom: Bischof Fellay ist von Kardinal Müller eingeladen zu einem Treffen. 

>DICI 


06. September 2014


Auf Einladung Roms wird Mgr. Bernard Fellay in der zweiten Septemberhälfte Kardinal Gerhard Ludwig Müller, den Präfekten der Glaubenskongregation, treffen. Diese Unterredung wurde dem Generaloberen der Priesterbruderschaft St. Pius X. als informelles Treffen präsentiert.

Ziel dieses Treffens soll sein, Bilanz über die Beziehungen zwischen der Priesterbruderschaft und Rom zu ziehen, welche seit dem Weggang von Kardinal William Joseph Levada, dem Vorgänger von Kardinal Müller, und seit der Abdankung von Benedikt XVI. unterbrochen worden waren. In der Tat werden sich Kardinal Müller und Mgr. Fellay bei dieser Gelegenheit zum ersten Mal begegnen.

Am 3. September 2014 kündigte der italienische Journalist Andrea Tonielli auf seiner Webseite Vatican Insider dieses Treffen an und vermerkte, dass der neue Distriktobere Frankreichs, Pater Christian Bouchacourt, als Distriktoberer Südamerikas Gelegenheit hatte, mit Kardinal Jorge Maria Bergoglio, dem damaligen Erzbischof von Buenos Aires, Bekanntschaft zu knüpfen. Seither hatten sie in rein administrativen Angelegenheiten des südamerikanischen Distrikts zueinander Kontakt.

Der Generalobere der Priesterbruderschaft St. Pius X. wird sich folglich nach Rom begeben, um dem Beispiel von Erzbischof Marcel Lefebvre zu folgen [1], welcher immer bereit war, auf die Einladungen der römischen Autoritäten zu antworten. Man weiß natürlich nicht, was bei diesem Treffen besprochen werden wird, aber ohne Zweifel wird Mgr. Fellay die Aussagen von Kardinal Müller über die Bruderschaft St. Pius X. im Hinterkopf behalten, als dieser sich gegenüber der Zeitung Corriere della Serra am 22. Dezember 2013 folgendermaßen äußerte:

„Die kanonische Exkommunikation der Bischöfe wegen ihrer unerlaubten Weihen wurde zurückgenommen, bestehen bleibt jedoch eine sakramentale Exkommunikation de facto aufgrund ihres Schismas. Sie haben sich selbst aus der Gemeinschaft mit der Kirche entfernt. Wir verschließen die Tore nicht, niemals, und wir laden sie ein, sich zu versöhnen. Allerdings müssen sie auch ihre Haltung ändern, die Bedingungen der katholischen Kirche und des Papstes als ‚definitive Kriterien' für die Zugehörigkeit zur Kirche akzeptieren."
Ohne Zweifel wird der Generalobere auch die von ihm und den beiden anderen Weihbischöfen abgegebene Erklärung aus Anlass des 25. Jahrestages ihrer Bischofskonsekrationen [2] vom 27. Juni 2013 im Geist präsent haben: 

„Es ist die Liebe zur Kirche, die Erzbischof Lefebvre geleitet hat und die seine Söhne leitet. Es ist dasselbe Verlangen, ‚das katholische Priestertum in der ungetrübten Reinheit der Lehre und in seiner grenzenlosen missionarischen Liebe weiterzugeben' (Mgr. Lefebvre, Geistlicher Wegweiser[3]), welches die Priesterbruderschaft St. Pius X. im Dienst der Kirche beseelt, wenn sie die römischen Autoritäten mit Nachdruck darum bittet, den Schatz der lehrmäßigen, moralischen und liturgischen Tradition wieder aufzugreifen."
(Quellen : FSSPX/MG/vaticaninsider – DICI vom 05/09/14




Zu
[1]: Erzbischof Lefebvre sagte: "Nehmen wir mal an, dass uns Rom nach einer Weile rufen wird, um uns zu sehen, und sich mit uns unterhalten, ich werde es sein bei der Gelegenheit Forderungen zu stellen! (...) Ich stelle die Bedingungen und werde die Fragen auf der Ebene der Lehre erheben: "Sind Sie mit den großen Enzykliken der großen Päpste einverstanden? Sind Sie einverstanden mit  Quanta Cura von Papst Pius IX.? Immortale Dei und Libertas von Papst Leo XIII. Pascendi von Pius X., Humani Generis von Pius XII.? Sind Sie in völliger Gemeinschaft mit  diesen Päpsten und ihren Ansprüchen? Akzeptieren Sie auch den Antimodernismuseid? Sind Sie für die soziale Herrschaft unseres Herrn Jesus Christus? Denn wenn sie die Lehren seiner Vorgänger nicht akzeptieren, ist es nutzlos uns zu sprechen! Denn wenn sie es nicht akzeptieren das Konzil zu reformieren, mit der Berücksichtigung der Lehre der vorherigen Päpste, ist kein Dialog möglich. Es ist nutzlos."(Nr. 66 fideliter, 1988). 

[2]:. Vergessen Sie nicht, dass in der gleichen Erklärung, die drei Bischöfe sagen, sie sind bereit, sich dem modernistischen Rom unterzuordnen, wenn es (Rom) ihnen eine sichere Ecke erlaubt (wo sie sich bewegen und aufhalten können).
"Diese Liebe für die Kirche erklärt die Regel, die der Erzbischof Lefebvre immer beobachtet hat, und zwar, man soll zu allen Zeiten der Vorsehung folgen, ohne jemals zu verlangen, vorzugreifen.
Wir müssen verstehen, dass wenn wir so handeln, wird Rom es sein, schnell zur Tradition und dem Glauben von immer zurückzufinden, was die Ordnung der Kirche wieder herstellen wird. Sie müssen ausdrücklich die Fehler öffentlich bekennen, so dass ein Start zur Wiederherstellung der Ordnung möglich wird" 

[3]. Auch sagte der Erzbischof Lefebvre in "Spiritual Journey": "Die Priester, die katholisch bleiben wollen, haben eine strenge Pflicht, sich von der Konzilskirche zu trennen, bis sie die Tradition der Kirche und den katholischen Glauben neu entdeckt haben wird."

Kommentar von: Non possumus




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