Schmerzhafte Mutter, bitte für uns. Wir nehmen unsere Zuflucht zu Dir.



Fest der sieben Schmerzen Mariens



15. September.
Die Kreuzigung Jesu, unseres Herrn, wie auch die Durchbohrung der Seele der Schmerzhaften Muttergottes, geschieht auch weiterhin, wenn auch unblutig, durch unsere Sünden.
Der Götze bleibt am Leben, solange man ihn mit Seelen füttert, angefangen mit der eigenen. Diese Fütterung kommt einer Anbetung gleich. 
Die Anbetung Gottes wird mit der Anbetung des Feindes ausgetauscht, der die Macht hat, die Seelen ins Unglück zu stürzen, ins ewige Verderben.
Wiedergutmachung ist gefragt, Buße, Opfer und Gebete aber vor allem die Umkehr unseres eigenen Herzens. 

Trösten wir die liebe Gottesmutter, ihr unbeflecktes und von Schwertern durchbohrtes Herz und das heiligste Herz ihres Sohnes, kehren wir um 


zu Gott...


Zur Geschichte des Festes
Die biblische Grundlage für die Andacht zu den Sieben Schmerzen Mariä liegt im Wort des greisen Simeon: „Auch deine eigene Seele wird ein Schwert durchdringen", wie auch in den einzelnen Leidensszenen, die Maria hat durchmachen müssen. Die Kirchenväter und Gottesgelehrten kamen immer wieder, auch schon in der frühesten christlichen Zeit, auf das Martyrium der Gottesmutter zu sprechen. Sixtus III., der Neuerbauer der Basilika Maria Maggiore, ließ im Innern derselben ein Mosaikgemälde anbringen, das Maria als Königin der Märtyrer verherrlicht.

Dieses zweite Fest der Sieben Schmerzen Mariä, ursprünglich (seit 1668), geht zurück als allgemeines Fest auf Pius VII., der 1814 die Feier desselben für die ganze Kirche anordnete. Er tat es zum Andenken an seine glückliche Befreiung und Heimkehr aus der Gefangenschaft, in der er von Napoleon gehalten wurde.

Bis zur Liturgiereform des Zweiten Vatikanischen Konzils hat man zweimal im Kirchenjahr der Schmerzen Mariens gedacht: am Freitag vor Palmsonntag und am 15. September. Doch nur letzterer Termin ist im neuem Kalender geblieben.
- Nicht aber bei den Traditionstreuen Christen, die die tridentinische Messe lesen, die Messe aller Zeiten die Gott gefällt. Sie bleiben der katholischen Kirche und Form treu.

Die über Jahrhunderte begangene doppelte Feier zeigt, wie verwurzelt die Andacht zu den sieben Schmerzen Mariens und zur Schmerzhaften Muttergottes bei den Gläubigen war.
Maria gilt ihnen nicht nur als Himmelskönigin und als glorreiche Herrscherin, sondern auch als Mutter, die wie viele Mütter leidet. 
Schon die Kirchenväter, wie der heilige Hieronymus oder der heilige Augustinus, sprachen von “der Mutter der Schmerzen”. Der heilige Bernhard von Clairvaux fragt Maria: “Wo standest du? Unter dem Kreuz? Nein, du littest wie dein Sohn, nur mit dem Unterschied, dass bei ihm die Wunden über den Körper verteilt waren, bei dir aber im Herzen gebündelt”.
Im Hymnus “Stabat Mater” heißt es:
Durch die Seele voller Trauer,
schneidend unter Todesschauer,
ihr das Schwert des Leidens ging …
In dieser Zeit des Mittelalters entsteht aus tiefer Frömmigkeit zur Darstellung Mariens mit dem toten Sohn auf dem Schoß, wie die bekannte Darstellungen der Pietá von Michelangelo im Petersdom in Rom.


Bitten wir die Schmerzensmutter und Christus um Vergebung, 
für all die Lieblosigkeit und die Sünden der Menschheit und der schwachen Glieder der Kirche, doch auch für unsere. Die Kreuzigung Jesu, unseres Herrn, wie auch die Durchbohrung der Seele der Schmerzhaften Muttergottes, geschieht auch weiterhin, wenn auch unblutig, durch unsere Sünden. Weit verbreitet ist der Götzendienst und die praktizierte Unmoral, Unkeuschheit, Hartherzigkeit, Lästerungen und Ungerechtigkeiten, die Ausbeutung, die Untreue, die Lüge, die Maßlosigkeit und die Selbstzerstörung, was der Mangel an wahrer und gesunder Liebe sich selbst gegenüber ist. Wenn man all diese Sünden begeht, begeht man Götzendienst- Götzenverehrung, von dem uns die heilige Schrift sagt, dass diejenigen die so was tun, nicht in das Himmelreich kommen, da sie - durch diese Sünden - keine Kinder Gottes mehr sind. Sie verlassen das Lager Gottes, das Lager unseres Herrn Jesus Christus. Sie verlassen das Lager der Kinder Gottes, der Engel und Heiligen und begeben sich damit in das Lager des Feindes, Kinder der Finsternis. Sie erhalten den Satan zum Vater. Sie stellen somit das Standbild des Götzen hin, den sie verehren anstatt den lieben, eifersüchtigen und einzigen Gott. der Götze wird beweihräuchert durch weitere Sünden und den Verzicht umzukehren, zu bereuen und sich mit Gott zu versöhnen. 
Dieser Götze bleibt am Leben, solange man ihn mit Seelen füttert, angefangen mit der eigenen. 
Diese Fütterung kommt der Anbetung gleich. 
Die Anbetung Gottes wird mit der Anbetung des Feindes ausgetauscht, der die Macht hat, die Seelen ins Unglück zu stürzen, ins ewige Verderben.
Wiedergutmachung ist gefragt, Buße, Opfer und Gebete aber vor allem die Umkehr unseres eigenen Herzens.
Trösten wir die liebe Gottesmutter, ihr unbeflecktes und von Schwertern durchbohrtes Herz und das heiligste Herz ihres Sohnes, kehren wir um zu Gott!
Bleiben wir Gott und seinen Geboten treu. Gehen wir nicht verloren. Das Leben ist ewig! Ob man in der ewigen Glückseligkeit landet oder im Flammenmeer. Das Leben geht nicht zu ende, es ist ewig und auf Erden bietet sich uns die Gelegenheit uns auf das Leben danach, vorzubereiten.
Der Satan kennt den Weg die Seelen des Herrn zu erbeuten.
Er hält die Menschen immer viel beschäftigt, damit sie nicht nachdenken, damit sie nicht nach Gott und der wahren Religion fragen, damit sie sich keine Zeit für das Gebet und für die Werke der Nächstenliebe nehmen, damit sie Gott nicht anbetet, damit sie nicht umkehren und erkennen wie sehr sie Christus, den Erlöser brauchen.
Der Satan durchbohrt das Herz der Gottesmutter und die Schwertern mit denen er ihr heiliges Mutterherz durchbohrt, sind die Menschen. Denn die Sünden der Menschen sind es, die ihr Sohn: den Messias, den einzigen Erlöser, ans Kreuz schlagen und ihm das Leben kosten.

Trösten wir die Schmerzensmutter. Werfen wir, sofern vorhanden, alle Götzen hinaus aus unserer Mitte und bitten wir immer wieder aufs neue den Herrn, in unser Leben zu kommen. 
Bitten wir das schmerzhafte Herz unserer lieben Gottesmutter um ihre Fürsprache und ihren Schutz.

Gottes reichen Segen
Sr. Benedicta




VIVALDI STABAT MATER 


1 Stabat Mater dolorosa iuxta crucem lacrimosa dum pendebat Filius
Christi Mutter stand mit Schmerzen bei dem Kreuz und weint von Herzen, als ihr lieber Sohn da hing.

2 Cuius animam gementem contristatam et dolentem pertransivit gladius
Durch die Seele voller Trauer, seufzend unter Todesschauer, jetzt das Schwert des Leidens ging

3 O quam tristis et afflicta fuit illa benedicta Mater Unigeniti
Welch ein Weh (Schmerz) der Auserkor'nen, da sie sah den Eingebor'nen, wie er mit dem Tode rang.

4 Quae moerebat et dolebat et tremebat cum videbat nati poenas incliti
   Quae moerebat et dolebat 
Pia Mater dum videbat nati poenas incliti
Angst und Trauer, Qual und Bangen, alles Leid hielt sie umfangen, dass nur je ein Herz durchdrang.

5 Quis est homo qui non fleret Matri Christi si videret in tanto supplicio?
Ist ein Mensch auf aller Erden der nicht muss erweichet (erschüttert) werden wenn er Mutter Christi denkt?
Wer könnt' ohne Tränen sehen, Christi Mutter also stehen in so tiefen Jammers Not?


6 Quis non posset contristari Matrem Christi contemplari dolentum cum filio?
Wie sie ganz von Weh zerschlagen, bleich da steht, ohn' alles Klagen, nur ins Leid des Sohns versenkt?
Wer nicht mit der Mutter weinen, seinen Schmerz mit ihrem einen, leidend bei des Sohnes Tod?


7 Pro peccatis suae gentis vidit Iesum in tormentis et flagellis subditum
Ach, für seiner Brüder Schulden sah sie Jesus Marter dulden, Geisseln, Dornen, Spott und Hohn.

8 Vidit suum dulcem natum moriendo desolatum dum emisit spiritum
Sie sah trostlos und verlassen ihn am blut'gen Kreuz erblassen, ihren lieben, einz'gen Sohn.
Sah ihn trostlos und verlassen an dem blut'gen Kreuz erblassen, ihren lieben, einz'gen Sohn.


9 Eia Mater, fons amoris, me sentire vim doloris fac ut tecum lugeam
O du Mutter, Brunn der Liebe, mich erfüll mit gleichem Triebe, dass ich fühl die Schmerzen dein.
Gib, o Mutter, Born der Liebe, dass ich mich mit dir betrübe, dass ich fühl die Schmerzen dein.


10 Fac ut ardeat cor meum in amando Christum Deum ut sibi complaceam
Dass mein Herz, im Leid entzündet, sich mit deiner Lieb verbindet, um zu lieben Gott allein.
Dass mein Herz von Lieb' entbrenne, dass ich nur noch Jesu kenne, dass ich liebe Gott allein.


11 Sancta Mater, istud agas crucifixi fige plagas cordi meo valide
Drücke deines Sohnes Wunden, so wie du sie selbst empfunden, heil'ge Mutter in mein Herz
Heil'ge Mutter, drück die Wunden die dein Sohn am Kreuz empfunden, tief in meine Seele ein.


12 Tui nati vulnerati tam dignati pro me pati poenas mecum divide
Dass ich weiss, was ich verschuldet, was dein Sohn für mich erduldet, gib mit Teil an seinem Schmerz
Ach, das Blut das Er vergossen, ist für mich dahingeflossen; lass mich teilen Seine Pein.


13 Fac me vere tecum flere crucifixo condolere donec ego vixero
     Fac me
 tecum, pie, flere crucifixo condolere donec ego vixero
Lass mich wahrhaft mit dir weinen, mich mit Christi Leid vereinen, solang mir das Leben währt.
Lass mit dir mich herzlich weinen, ganz mit Jesu Leid vereinen, solang hier mein Leben währt.


14 Iuxta crucem tecum stare te libenter sociare in planctu desidero
     Iuxta crucem tecum stare 
et me tibi sociare in planctu desidero
An dem Kreuz mit dir zu stehen, unverwandt hinaufzusehen, ist's wonach mein Herz begehrt.
Unterm Kreuz mit dir zu stehen, dort zu teilen deine Wehen, ist es was mein Herz begehrt.


15 Virgo virginum praeclara mihi iam non sis amara fac me tecum plangere
O du Jungfrau der Jungfrauen, woll auf mich in Liebe schauen, dass ich teile deinen Schmerz.
O du Jungfrau der Jungfrauen, woll'st in Gnaden mich anschauen, lass mich teilen deinen Schmerz.


16 Fac ut portem Christi mortem passionis eius sortem et plagas recolere
     Fac ut portem Christi mortem passionis
 fac consortem et plagas recolere
Dass ich Christi Tod und Leiden, Marter, Angst und bittres Scheiden fühle wie dein Mutterherz.
Lass mich Christi Tod und Leiden, Marter, Angst und bittres Scheiden fühlen wie dein Mutterherz.


17 Fac me plagis vulnerari cruce hac inebriari ob amorem filii
     Fac me plagis vulnerari
 fac me cruce inebriari et cruore filii
Alle Wunden, ihm geschlagen, Schmach und Kreuz mit ihm zu tragen, das sei fortan mein Gewinn. Lass mich tragen Seine Peinen, mich mit Ihm an Kreuz vereinen, trunken sein von Seinen Blut.
Mach, am Kreuze hingesunken, mich von Christi Blute trunken und von seinen Wunden wund.


18 Inflammatus et accensus, per te, Virgo, sim defensus in die iudicii
     Flammis ne urar succensus, per te, Virgo, sim defensus in die iudicii     Flammis orci ne succendar, per te, Virgo, fac defendar in die iudicii
Dass mein Herz, von Lieb entzündet, Gnade im Gerichte findet, sei du meine Schützerin. Dass nicht zu der ew'gen Flamme der Gerichtstag mich verdamme, steh, o Jungfrau für mich gut. Da nicht zu der ew'gen Flamme der Gerichtstag mich verdamme, sprech für mich dein reiner Mund.

19 Fac me cruce custodiri morte Christi praemuniri confoveri gratia
     Christe cum sit hinc (iam) exire da per matrem me venire ad palmam vicoriae
Mach, dass mich sein Kreuz bewache, dass sein Tod mich selig mache, mich erwärm sein Gnadenlicht
Christus, um der Mutter leiden, gib mir einst des Sieges Freuden, nach des Erdenlebes Streit


20 Quando corpus morietur fac ut animae donetur paradisi gloria. Amen
Lass die Seele sich erheben frei zu Gott im ewgen Leben, wann mein sterbend Auge bricht. Amen
Jesus, wann mein Leib wird sterben, lass dann meine Seele erben deines Himmels Seligkeit. 
Amen.


Die Pietá! Skulptur von Michelangelo im St. Petersdom in Rom






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