NEU! Teil1 Die Zerstörung der Kirche und das Gewissen! Wenn sich die Liturgie verändert, verändert sich der Glaube! Vortrag von Dr. Gregory Hesse



Wenn die Liturgie sich verändert, so verändert sich der Glaube! Aber der Glaube ändert sich nie und das wissen wir!

Wieso der neue Ritus (die neue Messe) schlimmer als der anglikanische und protestantische Ritus ist!

ES FOLGT DIE ÜBERSETZUNG VON VIDEO TEIL 1
Ein Vortrag von  Hochwürden Dr. Gregory Hesse, Theologe und Kirchenrechtler

"Lasst uns heute reden über die heilige Messe. Über die lateinische Messe, die tridentinische Messe. Es gibt aber so gesehen, keine lateinische und auch keine tridentinische Messe. Die Messe um die es sich handelt heißt: der Messritus der katholischen lateinischen Kirche! In der katholischen Kirche gibt es den lateinischen Ritus, den Ambrosianischen Ritus, Braga Ritus, Mozarabic Ritus, den Domenikanische Ritus und den östlichen Ritus. Sie sind alle unterschiedliche Liturgien, doch eines haben sie gemeinsam:
sie alle drücken die Idee aus, der wahren Gegenwart unseres Herrn auf dem Altar und des Sühneopfers. Ein Sühneopfer ist nicht Lob und Danksagung, sondern ein Opfer zur Erlösung von der Sünde. All diese Riten gehen zurück zum lateinischen Ritus, denn dieser geht zurück zum heiligen Apostel Petrus, zwar nicht in allen Details, aber in vielen Teilen. Der römische Kanon der sich zwischen Sanctus, also dem "Heilig, Heilig, Heilig", bis hin zur Kommunion befindet, ist etwas, was zurückgeht bis zu den Zeiten der Apostel! Es ist nicht 400 Jahre alt. Es geht nicht zurück bis zum Konzil von Trient.
Es geht zurück bis hin zur Zeit der Apostel! 
Gregor der Große, mein Schutzpatron, war Papst zwischen 590 und 604. Als er etwas an der Liturgie veränderte indem er diese Worte hinzufügte: "diesque nostros in tua pace disponas">
"Gib uns deinen Frieden" waren die Menschen in Rom ausser sich und versuchten ihn umzubringen, da er es gewagt hatte die Liturgie anzurühren! 
Wir reden von den 600ger Jahren. Niemand wagte es mehr irgendetwas hinzuzufügen.

Niemand wagte etwas an der Liturgie, an der Messe, zu verändern (hinzuzufügen oder wegzulassen), bis es der Papst Pius XII.tat, der nicht so konservativ war, wie ihn vieler gerne sehen wollen. Er ignorierte die Tradition und wählte den Annibale Bugnini (der Schöpfer des neuen Ritus) als Generalsekretär der Kommission für die Liturgiereform.
Diejenigen die die Novus Ordo Messe (die neue Form der Messe) entwickelten, hatten von Bugnini gehört,
Annibale Bugnini wurde entdeckt, gefördert und gemacht von Papst Pius XII. und der Papst ist dafür verantwortlich, egal was, und da fand die erste liturgische V E R Ä N D E R U N G  statt.
Der Ritus von Palmsonntag, Gründonnerstag, Karfreitag und Karsamstag, wurde geändert!
Etwas was zuvor in den 1500 Jahren nie geschehen war! Denn als Pius V. mit seinem Dokument Cor primum 1517 die hl. Messe, den Messritus kanonisierte, setzte dieser die Regel (wie der Ritus der Messe zu sein hat) auf Ewig fest (er legte es kanonisch fest, das heißt es war bindend. Er legte es rechtlich fest und das für immer!), er kanonisierte die Messe der römischen Kurie und der römischen Diözese verbot er jede zukünftige Veränderung!
Kreuzesvergegenwärtigung
Was Pius XII. tat, war der Beginn der liturgischen Reform. Diese begann nicht mit Paul VI. sondern mit Pius XII. ! Die alte liturgische Regel der Kirche ist in Latein:
Lex orandi, lex credendi:
Das Gesetz an was man glauben soll, resultiert aus dem Gesetz: was gebetet werden soll!
Als unser Herr auf dem Berg uns das Vater Unser Gebet lehrte und sagte, dass wir es beten sollen,
schaffte er eine Gebetsregel. Diese Gebetsregel machte den Glauben und nicht andersrum.
Wir müssen unseren Glauben dem Vater Unser Gebet, den uns unser Herr gelehrt hat, anpassen und nicht andersrum, nicht dass wir das Vater Unser Gebet machen und es so verändern, dass daraus ein anderer Glaube wird, oder es zu einer neuen Adaption wird, passend zum 20. Jahrhundert. Deswegen legt das (Kirchen) Gesetz fest - schreibt uns das Gesetz vor, dass die Liturgie unseren Glauben bestimmt! Was die Liturgie sagt, zeigt uns woran wir glauben müssen (was wir zu glauben haben).
So wenn die Liturgie sich verändert, verändert sich der Glaube!
Der Glaube aber ändert sich nie! Das wissen wir! ...

Über die Neue Messe!
Was sind die Unterschiede zwischen den Katechismus und die Opferungsgebete der Neuen Messe? Im (richtigen) Katechismus kannst Du über die heilige Messe lesen, dass es dabei um unseren Herrn geht, die Dreifaltigkeit. Es spricht über die Opferung auf dem Kalvarienberg (am Kreuz), es spricht über das Sühneopfer, die Sühne, es spricht über die wahre Gegenwart des Leibes und des Blutes auf dem Altar!

Das neue Missale stattdessen spricht über die armen Menschen in Gefängnissen, spricht über arme Menschen und ihre Vorteile (arm zu sein), spricht über die Menschen die vergessen sind, es spricht über Männer (Menschen),  Männer (Menschen),  Männer (Menschen), o verzeihen Sie mir,
Mann und Frau, Mann und Frau, Mann und Frau, wir wollen politisch korrekt sein.
Es spricht über Personen! Die Neue Messe sorgt sich um Personen (nicht um Gott und Seelen)! Lasst uns beten für diese Personen, dass sie mehr zu Personen werden, dass sie mehr zu Personen werden. Es spricht nicht davon, dass die Aufgabe unserer Existenz ist: die heilige Dreifaltigkeit zu loben!  Das kann die Neue Messe nicht, denn all die katholischen Gebete der alten Messe, hat man im neuen Ritus weg gelassen! Ich gebe Euch den Grund wieso Ihr nicht zu der neuen Messe könnt und sagt dort vor allem nicht AMEN, AMEN, AMEN, denn AMEN auf Hebräisch bedeutet: JA! JA! JA! und Ihr würdet zu einem Sakrileg: JA sagen. Wieso ist es denn ein Sakrileg?
Die wahre Messe, die lateinische Messe, die Messe aller Zeiten, die Messe, die die meisten heiligen Päpste und Heiligen gehalten haben,  die Messe startet damit, dass man den Altar erwähnt: INTROIBO AD ALTARE DEI!
Der Priester nähert sich dem Altar! 
Der Altar ist kein Essenstisch!
Ein Altar ist ein heiliger Ort auf dem eine Opferung stattfindet!
Sogar die Griechen, die Götzen Opfer darbrachten, wagten es nicht, zum Volk zu schauen, sondern sie schauten auf dem Götzen, dem sie opferten! Es geht um eine Opferung und nicht um eine Mahlzeit. Das Konzept des Altares musste gehen, also ließ man Psalm 42 weg, bevor noch der Papst Paul VI. kam. Dann geht es um das Offertorium, es findet keine Opferung statt, wenn man ein Offertorium weg lässt, wenn man es weg lässt, dass der Priester sagt: "Gott ich opfere es Dir!" bevor das Lamm geschlachtet wird! Sogar in den schlimmsten Opferungen der heidnischen Riten, wie die der Carthargo, diese opferten Babys dem Malak, gab es ein Opferunsgebet, dann warfen sie Gott als Opfer, die Babys im Feuer! Eine andere heidnische Gruppe opferte 40.000 Herzen der Gefangenen die sie in ein Feuer warfen. Es ist eigenartig, dass die politisch korrekten Leute von heute, diese Dinge nie erwähnen. Aber auch da sprach der Priester zuerst ein Gebet, sprach die Opferung, sagte dass er ein Opfer seinem Gott (Götzen) darbringt und das tat der Priester bevor er dem Gefangen das Herz herausschnitt! Es gab nie in irgendeine Religion ein Sühneopfer, eine Opferung ohne ein Offertorium: das heißt ein Opferungsgebet, bis Paul der VI. mit der neuen Messe kam! Diese Messe sagt nicht mehr aus, dass das Opfer der heiligen Dreifaltigkeit dargebracht wird, suscipite sancte trinitas: NEHME AN O HEILIGE DREIFALTIGKEIT DAS OPFER DASS ICH DIR DARBRINGE!
Das neue "Offertorium" ist stattdessen ein jüdisches Tischgebet! Es sagt: Gepriesen bist Du Herr von dem wir das Brot bekommen haben, lass es uns geistiges Brot werden (‚Gepriesen bist du Herr, unser Gott, Schöpfer der Welt. Du schenkst uns das Brot, die Frucht der Erde und der menschlichen Arbeit. Wir bringen dieses Brot vor dein Angesicht, damit es uns das Brot des Lebens werde‘. Darauf antwortet die versammelte Gemeinde mit ‚Gepriesen bist du Herr, unser Gott‘). Das ist es was der jüdische Patriarch vor Mahlzeit spricht.
Das als Opferungsgebet in der neuen Messe, vermittelt die Idee einer Mahlzeit und nicht einer Opfergabe! Später im römischen Kanon wurden auch die Wandlungsworte verändert.
Früher hieß es: "Das ist mein Leib" und nichts weiter. Die Kirche hatte nicht die Intention Wortwörtlich den Hl. Paulus zu zitieren, die Kirche wählte die Worte die zeigten, was da gefeiert wird, die die  Messe (die Opferung) verdeutlichten. Denn die Wandlungsworte sind effiziente Worte, es sind die Wandlungsworte, selbstverständlich mit der richtigen Intention, Form und Materie, die Wandlungsworte sind es die unseren Herrn gegenwärtig machen. Diese Worte sind nicht ein Bericht von dem was vor 2000 Jahren stattgefunden hat, sondern sie teilen uns mit was HIER UND JETZT gerade passiert!  Und diese Worte wurden (im neun Messbuch, das heißt in der neunen Messe) etwas verändert, durch das zitieren der Worte des heiligen Paulus im Korintherbrief oder Römerbrief, und die Worte die man bei der Wandlung des Kelches benutzt, beinhalten etwas was Du weder in den Briefen vom heiligen Paulus noch im Evangelium finden kannst: "GEHEIMNIS DES GLAUBENS!" So sagte der Priester, das ist der Kelch mit meinem Blut, des neuen und ewigen Bundes, die für euch und für viele geopfert wurde, und nicht für alle, und dann sagt er: Geheimnis des Glaubens! Denn an dieser Stelle bekennt er seinen Glauben und die wahre Gegenwart, er bekennt, dass gerade hier jetzt eine Opferung stattfindet, und er bekennt dass in diesem Moment nicht er ist der spricht.

Wenn ich Messe halte sage ich: "Das ist mein Leib!"
wie ist das möglich? Ich opfere nicht meinen Leib, visuell gesehen bin ich ja hier, das bin nicht ich der da spricht sondern es ist unser Herr der spricht, ich gebe ihm nur meine Stimme und mein Priestertum, dass ich mit ihm teile und ich von ihm erhalten habe.

Ich gebe ihm meine Stimme, er spricht aus meinem Mund,
deswegen übrigens, sollte man die Priester für heilig halten. Ich sage also sofort dann: "Geheimnis des Glaubens" und mache eine Kniebeuge. Wie könnt Ihr sehen, dass da wirklich in dem Moment unser Herr gegenwärtig ist, wenn ich nicht genau dann, meine Verehrung ausdrücke?
Das ist es was die neue Messe tut ist alles anzuschaffen! Jetzt aber hat Papst Paul VI. drei "eucharistische" Gebete eingeführt - was auch immer das heißen mag - dem römischen Messkanon (Messbuch) als Option hinzugefügt. Jetzt gebe ich euch ein Beispiel an 1 eucharistischen Absturz.



Das 3. eucharistische Gebet, es ist bedeutend dass es der gegenwärtige Papst es den anderen vorzieht, das 3 eucharistische Gebet startet mit: "Darum kommen wir vor dein Angesicht und feiern in Gemeinschaft mit der ganzen Kirche (den ersten Tag der Woche als den Tag,
an dem Christus von den Toten erstanden ist. Durch ihn, den du zu deiner Rechten erhöht hast) so dass wir dir unser Opfer bringen etc..
Was heißt das? Dass die Menschen alle zusammen kommen müssen, damit man das Opfer Gott darbringen kann? Heißt das, dass wir zusammen kommen müssen um Messe abhalten zu können? Nebenbei, die Definition MESSE die im Missale (Messbuch) 1969 von Papst Paul VI. unterzeichnet wurde ist das folgende: die Messe oder Abendmahl unseres Herrn ist (findet statt), wenn die Menschen zusammen kommen um ihn zu loben und Danksagung zu bringen. Das steht da als Definition im römischen Messbuch. Wo steht da was von Opfergabe für die Vergebung der Sünden? Wo ist das teilnehmenden Opfer, wo die wahre Präsenz? Wo ist das Opfer unseres Herrn am Kreuz? Und wisst Ihr was? Diese Definition die ihr im Messbuch von Papst Paul VI. findet, ist fast die gleiche Definition die der Erzbischof Cranmer von Canterbury und Heinrich der VIII. seiner Messe gab und sie nannten es: die Messe oder das Abendmahl unseres Herrn. Genau so steht es jetzt im englischen Missale (Messbuch). Die Neue Messe: protestantischer Ritus zu nennen, ist eine Beleidigung für die anglikanische Gemeinschaft, denn die Neue Messe geht/steht hinter ihnen (geht ihnen nach). Immerhin spricht man in der anglikanischen Messe, dass uns die Sünden vergeben werden müssen, die Gebete dort sprechen von der Opfergabe des Lobes und der Danksagung, stattdessen erwähnt die Novus Ordo Messe: die Neue Messe, GAR KEINE ART DER OPFERGABE!!! Es wurde eifrig abgeschafft.
Ich sprach über den römischen Kanon der Messe und das 3. eucharistische Gebet, spricht eine Art Voraussetzung: die Gemeinschaft der Gläubigen als notwendig um Messe zu lesen, dass man nicht "direkt" Häretisch nennen kann, aber welches zur Häresie FÜHRT! Denn wenn Du es liest und hörst und immer wieder hörst, kommst Du zu dem Schluss: "Ah, meine Anwesenheit ist erforderlich, damit Messe ist, das heißt: damit sich die Wandlung vollzieht!"
Ich feiere oft die Messe ganz alleine und glaubt mir es ist eine gültige Messe, sie ist genau so gültig wie eine Messe mit 2000 Menschen und sie ist gültiger als die Messe eines Novus Ordo Kardinals und Bischofs in seiner Kathedrale. Mir ist es dabei egal wie viele anwesend ist, ob nur zwei Personen, ob zwei alte Frauen, oder wie bei einem Papst 500.000 Menschen.
Niemals war die Anwesenheit der Menschen für ein Sakrament notwendig. Nur derjenige der das Sakrament empfängt ist nötig, wenn es ein Gefäß (Empfänger) bedarf (indem Fall ist einer ja da: der Priester!), doch in der Messe bedarf es keines, denn die Gemeinschaft der Gläubigen, ist nicht Teil der Messe, nur der Kommunionempfang des Priesters ist Teil der Messe und nicht die der Gläubigen, damit Messe ist. Die Liturgie besteht nicht nur aus dem Buch das man benutzt, wo wird diese Buch benutzt, von wem wird es benutzt, was für ein Buch, wann und wie? Was sind die Umstände? Das neue Messbuch (der neuen Messe) wird in Kirchen verwendet die ich Euch nicht zu beschreiben habe, scheußliche Gebäuden! Wenn Du durch das alte England fährst und dir die Gebäuden anschaust, die einzig scheußlichen Gebäuden sind: die katholischen Kirchen. Diese neuen katholischen Kirchen haben keinen Altar mehr (welches da wäre: der Hochaltar!). Ein neues Gesetz befiehlt jetzt dem Bischof, den Hochaltar von der Kathedrale abzuschaffen! Das gilt als Gesetz und er MUSS einen Volksaltar hinstellen (einen Tisch zum Volk hin), hört schon, die Worte besagen alles: ALTAR DES VOLKES! ! ! ALTAR ZUM VOLK HIN! NICHT ZU GOTT HIN!
ALTARE VERSUM POPULUM! Was ein Bankett-Tisch ist.

Der Herr Doktor Martin Luther sagte: "WIR MÜSSEN DEN ALTAR ABSCHAFFEN UND DEN TISCH HINSTELLEN, DENN AUF EINEM ALTAR BRINGST DU OPFER DAR, AM TISCH ISST DU!"

Das waren die Worte von Martin Luther und das ist die Bedeutung eines Tisches und das waren die Worte eines Erzbischof Cramner, der Gründer des anglikanischen Ritus. Und wenn Du Dir die Gebete der Gläubigen der Novus Ordo Kirche anhörst erkennst Du, dass die Novus Ordo Kirche (die neue "katholische" Kirche) schlimmer ist als die protestantische oder anglikanische Kirche.
Die Episkopale Kirche in New York hat keinen Altar zum Volk hin, deren Gebete sind nicht zu vergleichen mit denen unserer Gläubigen in der (neuen) katholischen Kirche (mit der neuen Messe), da gibt es keine lächerlichen Gebete für die armen Leute in Nicaragua." Pater Dr. Gregory Hesse

Die heilige Messe ist Opferung, ist Gotteslob und Anbetung, sie ist vor allem: die Vergegenwärtigung des Kreuzesopfers, sie ist die unblutige Erneuerung seiner Leiden!
Der Priester vertritt in der hl. Messe Jesus Christus selbst. Er steht an dessen Stelle am Altar und Christus handelt durch ihn. Das kommt besonders bei der Wandlung zum Ausdruck, wo der Priester »in persona Christi« spricht: »Dies ist mein Leib … dies ist der Kelch meines Blutes.« Der Priester handelt auch als Vertreter der Kirche, in deren Namen er Gott das Opfer und die Gebete darbringt. Durch die Protestantisierung der Messtheologie wurde die Messe auch als Eucharestiefeier bezeichnet. Luther leugnete nicht eine gewisse Realpräsenz Jesu Christi in der Eucharistie, wenn er sie auch nicht im katholischen Sinn verstand. Was er aber geradezu mit Abscheu zurückwies, war die Lehre, dass die hl. Messe ein Opfer ist. Eine Eucharistiefeier können auch Protestanten begehen, niemals aber ein Messopfer feiernAber die heilige Messe ist vor allem: Messopfer! Das Messopfer ist die Vergegenwärtigung des Kreuzesopfers Jesu Christi. Christus wird dabei durch das Wort des Priesters unter den Gestalten von Brot und Wein wahrhaft gegenwärtig und bringt sich seinem Vater dar. Es erfüllt ihn dabei dieselbe Opfergesinnung, die ihn am Kreuz beseelte.
Messopfer und Kreuzesopfer sind nicht in jeder Hinsicht dasselbe. 
Das Konzil von Trient lehrt, dass Messe und Kreuzesopfer identisch sind in Bezug auf die Opfergabe und den Hauptopferpriester. Die Opfergabe ist und bleibt in der Messe wie am Kreuz der Gottmensch! In beiden Fällen ist der Hauptopferpriester Jesus Christus, der sich in der Messe allerdings des menschlichen Priesters als Werkzeug bedient. Die Opferweise ist jedoch verschieden, denn am Kreuz hat sich Christus unter vielen Schmerzen aufgeopfert und ist gestorben. In der Messe leidet und stirbt er nicht mehr, wenn sein Tod auch durch die Doppelkonsekration sakramental dargestellt wird. Auch erwirbt Christus in der Messe keine neuen Verdienste mehr, da das Kreuzesopfer vollkommen ist und nicht ergänzt werden muss. Das Messopfer wendet vielmehr die am Kreuz verdienten Gnaden den Menschen zu.

Zweiter Teil.

INTROIBO AD ALTARE DEI!
Richtige hl. Messe
Die Messe
und der Messkanon erklärt> hier

Konzil von Trient:

Nach der Lehre des Konzils von Trient sind Messopfer und Kreuzesopfer identisch hinsichtlich der Opfergabe und des Opferpriesters. Die Art und Weise der Darbringung ist allerdings verschieden. Die Opfergabe ist ein und dieselbe; derselbe, der sich damals am Kreuze opferte, opfert jetzt durch den Dienst der Priester; allein die Weise des Opfers ist verschieden. (DH 1743)

Das genaue Verhältnis von Mess- und Kreuzesopfer wird vom Konzil von Trient mit den Worten: repraesentatio („Vergegenwärtigung“), memoria („Gedächtnis“) und applicatio („Zuwendung“) genauer bestimmt. Der Römische Katechismus (II, 4, 70) fügt noch die instauratio („Erneuerung“) hinzu. Die Messe ist die lebendige, objektive Vergegenwärtigung des Kreuzesopfers, eine sakramentale Darstellung desselben. Damit ist gleichzeitig ein objektives Gedächtnis verbunden, in Anlehnung an die Worte Jesu Christi: „Tut dies zu meinem Gedächtnis.“ Durch die Messe werden sodann die am Kreuz von Christus verdienten Gnaden den Menschen zugewendet. Wenn das Konzil von Trient die Messe ein Gedächtnis des Kreuzesopfers nennt, so bedeutet dies nicht, dass sie eine bloße Erinnerungsfeier an das Kreuzesopfer ist: „Wer sagt, in der Messe werde Gott nicht ein wirkliches und eigentliches Opfer dargebracht, oder die Opferhandlung bestehe in nichts anderem, als dass uns Christus zur Speise gereicht werde, der sei (aus der Kirche) ausgeschlossen.“ (DH 1751)

Laut Definition des Katechismus bleibt das einmalige Opfer Christi im Opfergedächtnis der Eucharistie stets wirksam. (vgl. Hebr 7,25-27 und KKK: 1364)


Ein weiterer Satz von Dr. Gregory Hesse, was die Volkssprache in der Messe betrifft: 
  • Die Übersetzung eines Sakralen Textes (Latein) in Volkssprache ist immer ein Sakrileg!

ORDO MISSÆ - Aufbau der hl. Messe

1. Hauptteil: Vormesse
1. Einzug und Stufengebet
2. Introitus
3. Kyrie
4. Gloria
5. Oration
6. Lesung
7. Graduale/Alleluja/Tractus
8. Evangelium
9. Predigt (je nach Anlass)
10. Credo (gewöhnlich an Tagen 1. & 2. Klasse) 

2. Hauptteil: Opfermesse
1) Opferung
1. Dominus vobiscum
2. Opferung des Brotes
3. Opferung des Weines
4. Lavabo
5. Orate fratres/Suscipiat
6. Secret
2) Wandlung
1. Präfation
2. Sanctus
3. Gebete vor der Wandlung
4. Heilige Wandlung
5. Gebete nach der Wandlung
6. Per ipsum
7. Pater noster
3) Kommunion
1. Brechung der hl. Hostie und Pax
2. Agnus Dei
3. Friedensgebet und Kommuniongebete
4. Kommunion des Priesters
5. Kommunion des Volkes
6. Purifikation un Ablution

3. Hauptteil: Nachmesse
1. Communio
2. Postcommunio
3. Ite Missa est
4. Segen
5. Schlussevangelium


= Eingangsvers


= Tagesgebet

= Zwischengesang


= Glaubensbekenntnis






= Händewaschung



















= Kommunionvers
= Schlussgebet



Auf Englisch 


Dr. Gregory Hesse spricht über sein Freund Pater Malachi Martin, die Botschaft von La Salette und den besonderen Satz unserer lieben Gottesmutter über die zwei Päpste im 20.Jahrhundert...






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