Kein katholisches Ostern mehr sondern mit den Orthodoxen feiern? Ein Frevel!


  • Ostern mit den Orthodoxen feiern zu wollen! 
Papst Franziskus möchte gerne mit den Orthodoxen zusammen Ostern feiern und das auf kosten des wahren Osterfestes !
Bei Ostern geht es nicht nur um die Fragen von Tradition und Kontinuität, sondern der Ostertermin ist in der Heiligen Schrift festgelegt. Wir reden von einem Freitag und der folgende Sabbat ist nicht irgendeiner, sondern das Pascha-Fest. Es ist ein hohes Fest und der Rüsttag davor ändert einiges an den Abläufen. Diese Tage, Karfreitag, der Samstag und der Ostersonntag haben exakte Termine! Die Auferstehung ist kein symbolisches Bild, sondern ein konkretes Ereignis, an einem bestimmten Tag, mit einer konkreten Person, Zeugen und Zeugnissen. Den Ostertermin vom konkreten Ereignis abzulösen, ist Modernismus pur, auch das wäre dann die Ostergeschichte, aber eine der Selbstauferstehung.
 Das Paschafest ist in 2. Mose 12,3-9 festgelegt:
1 Der Herr sprach zu Mose und Aaron in Ägypten: 2 Dieser Monat soll die Reihe eurer Monate eröffnen, er soll euch als der erste unter den Monaten des Jahres gelten. 3 Sagt der ganzen Gemeinde Israel: Am Zehnten dieses Monats soll jeder ein Lamm für seine Familie holen, ein Lamm für jedes Haus. 4 Ist die Hausgemeinschaft für ein Lamm zu klein, so nehme er es zusammen mit dem Nachbarn, der seinem Haus am nächsten wohnt, nach der Anzahl der Personen. Bei der Aufteilung des Lammes müsst ihr berücksichtigen, wie viel der Einzelne essen kann. 5 Nur ein fehlerfreies, männliches, einjähriges Lamm darf es sein, das Junge eines Schafes oder einer Ziege müsst ihr nehmen. 6 Ihr sollt es bis zum vierzehnten Tag dieses Monats aufbewahren. Gegen Abend soll die ganze versammelte Gemeinde Israel die Lämmer schlachten. 7 Man nehme etwas von dem Blut und bestreiche damit die beiden Türpfosten und den Türsturz an den Häusern, in denen man das Lamm essen will. 8 Noch in der gleichen Nacht soll man das Fleisch essen. Über dem Feuer gebraten und zusammen mit ungesäuertem Brot und Bitterkräutern soll man es essen. 9 Nichts davon dürft ihr roh oder in Wasser gekocht essen, sondern es muss über dem Feuer gebraten sein. Kopf und Beine dürfen noch nicht vom Rumpf getrennt sein.

"Dieser Monat" ist der Monat Nissan, der erste des religiösen Jahres.
Im jüdischen Kalender sind die Monate Mondmonate (Die Anpassung an das Sonnenjahr ist durch Schalttage und Schaltmonate geregelt, da andernfalls das eintritt, was die Muslime mit dem Ramadan erleben). Im Mondmonat ist der erste Tag des Monats der Neumond, der 14. eines Monats ist der Vollmond.
Der Frühlingsvollmond hat in den heidnischen Kulturen eine besondere Bedeutung als Tag des (Menschen)-Opfers, aber Pascha bedeutet eben "Vorübergang", also nicht zu opfern, verschont werden. Jener Karfreitag im Zentrum unseres Glaubens war also ein Freitag der 13., auf den das Paschafest am 14. des Monat Nissan folgte, an dem der Sohn in die Rolle des Paschalammes eintritt.
stern ist Pascha, Fest des Vorübergangs, in der älteren Schicht unseres Glaubens, und es ist der erste Vollmond des Frühlings. Im Mondkalender der 14. des Monats Nissan. Unsere Reform besteht lediglich darin, dass wir Ostern am ersten Sonntag, folgend auf diesen Frühlingsvollmond, feiern. Weshalb das Paschafest und Ostern zusammenfallen können oder sechs Tage auseinanderdriften. In der Liturgie wird dieser alte Zusammenhang bis heute aufrechterhalten, denn nur aus dem Fest des Vorübergangs, als Er in Ägypten dreinschlägt und die Erstgeburt von Mensch und Vieh einfordert, ist überhaupt Gründonnerstag, Karfreitag und dann der Ostermorgen verständlich, das Eintreten von Jesus in die Rolle des Pascha-Lammes und Opfers. Ohne diesen Opfertod des Sohnes Gottes für unsere Sünden wäre das Christentum eine heidnische Blasphemie und Apocolocyntosis unseres Glaubens an den Herrn.

Ostern ist kein beliebiges Fest und kann nicht verlegt werden.
Wenn irgendwelche Menschen auf dieser Erde im dritten Jahrtausend nach Christus Kalenderprobleme haben, dann besteht die Aufgabe in der Reform ihres Kalenders. Aber die Adaption der alten Mondberechnungen an das Sonnenjahr sind noch immer mit Emotionen belastet. Als Cäsar im Jahre 46 v. Chr. das alte Mondjahr durch ein Sonnenjahr mit dreihundertfünfundsechzig Tagen und einem Schalttag in jedem vierten Jahr ersetzte, benötigte er drei Schaltmonate um die Mondmonate wieder in Einklang mit den sonnenabhängigen Jahreszeiten zu bringen. Selbst größere Geister wie Cicero hatte damit ihre Probleme, denn jetzt gingen auch die Gestirne so auf, wie Caesar es befehle. 1582 hat dann Papst Gregor XIII. mit der Bulle „Inter gravissimas“ (!) den julianischen Kalender korrigiert, das julianische Jahr um 11 Minuten verkürzt, indem bestimmte Schaltjahre (durch 100, aber nicht durch 400 teilbare Jahre) ausfallen ließ. Gleichzeitig mussten zehn Kalendertage ausfallen, um den seit Caesar aufgelaufenen Fehler auszugleichen. Und wieder hatten die „protestantischen" Geister Probleme mit der Reform des Kalenders. Warum gehört die Kalenderberechnung zu den „wichtigsten (Aufgaben unseres Hirtenamtes …)“ (Inter gravissimas)? Weil Ostern abhängig vom ersten Frühlingsvollmond von Aschermittwoch bis zu Pfingsten den religiöse Rhythmus bestimmt.

Aber in unserer Zeit wollen wir das Opfer nicht mehr.
Wir wollen daran nicht erinnert werden. Wir wollen ein reines Christentum, eine Gottessohnschaft als Geschenk zu Weihnachten und ohne Beipackzettel mit Hinweisen auf Nebenwirkungen wie Kreuz, Leid, Nachfolge. Die Auferstehung am Ostermorgen wird in die Vorabendmesse vom Samstag verlegt, weil wir ja morgens um 6:00 Uhr zu so unchristlicher Zeit es nicht schaffen würden zur Auferstehungsmesse zusammenzukommen. Aber dieser Vorabend am Ostersamstag bleibt dunkel, denn streng genommen liegt der Stein noch vor dem Grab.
Quelle Gloria.tv: Von Herrn Eis.

Durch Papst Pius XII gab es leider die Reform der Osterliturgie und seit dem wurde die "Osternacht" auch am Samstag gefeiert.
Die ganze Feier der Osternacht, heißt es, "findet in der Nacht statt; sie soll entweder nicht vor Einbruch der Dunkelheit beginnen oder nicht nach der Morgendämmerung des Sonntags enden.’ Diese Vorschrift ist streng einzuhalten. Gegenteilige Missbräuche und Gewohnheiten, die sich hier und dort eingebürgert haben, nämlich die Osternacht zu der Zeit zu feiern, zu der man die Vorabendmesse des Sonntags zu halten pflegt, werden verworfen“ . Abenddämmerung: ca. 21 Uhr; Morgendämmerung: 05:00 Uhr. Tota celebratio Vigiliae paschalis peragi debet noctu, ita ut vel non incipiatur ante initium noctis, vel finiatur ante diluculum diei dominicae.
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Solemnis Vigilia paschalis celebranda est hora competenti, ea scilicet, quæ permittat Missam solemnem ejusdem Vigiliæ incipere circa mediam noctem inter Sabbatum sanctum et dominicam Resurrectionis. Ubi tamen, ponderatis fidelium et locorum condicionibus, de judicio Ordinarii loci, horam celebrandæ Vigiliæ anticipari conveniat, hæc non inchoetur ante diei crepusculum, aut certe non ante solis occasum!

Herr, vergib uns und der Menschheit was wir Dir angetan! Kyrie Eleison!


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