EUROPA ERWACHE!!! Die Menschenmasse schläft doch wir haben Bürgerkrieg und die Medien schweigen! Wichtige Info





Nummer CDXXVIII (428)
26. September 2015 

Europa Erwache! - von Bischof Richard Williamson

O Europa, du wirst erobert mit großem Geschick,
Kehre zu Gott zurück, sonst bricht dir das Genick.
Sollten manche Leser noch schlafen, so mögen sie nun aufwachen. Vor ein paar Tagen berichtete ein Leser aus Deutschland über Vorgänge, welche in den abscheulichen Massenmedien keine Erwähnung finden. Es sind abscheuliche Medien, weil sie so viele Lügen und so wenig Wahres bringen (sind nicht andererseits wir Menschen verantwortlich für unsere Medien . . . ?).
„Deutschland, Österreich und unsere südöstlichen Nachbarländer erleben seit ein paar Monaten einen Invasionsangriff durch als „Flüchtlinge“ getarnte Fremde, welche überwiegend junge und kampfbereite Männer sind. Der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer sagte kreidebleich am Wochenende im Fernsehen, daß die öffentliche Ordnung vor dem Zusammenbruch stehe. Doch unsere Marionetten-Regierungen und die Massenmedien, im Dienste der Feinde Gottes stehend, unterstützen diese Invasion mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln und mißbrauchen dazu den Staatsapparat inklusive Polizei und Armee. Diese Marionetten lügen hierbei wie gedruckt, um die Invasion vor dem Volk zu verschleiern und somit maximal Schaden anrichten zu können.“
„Noch schläft die Masse des Volkes, auch wenn immer mehr Bodenständige in meiner Gegend und anderswo bereits offen vom Bürgerkrieg reden. In den Grenzgebieten von Bayern geht bereits nichts mehr. Inländer und Waren können nicht mehr oder nur stark verzögert reisen. Totgeschwiegen in den Massenmedien, ziehen – noch nicht gruppierte – Horden von Invasoren stehlend durchs Land. Die örtlichen Behörden haben – angeordnet von oben – jede Kontrolle verloren, und die Polizei rät der bestohlenen Bevölkerung, doch selber sich zu helfen und eventuell Bürgerwehren zu gründen – nachdem man erst vor ein paar Jahren uns komplett entwaffnet hat.“
„Kroatien hat seine Armee mobilgemacht und überall fährt dort Militär auf. Zügig werde ich schauen müssen, was hier vor Ort ich unternehmen kann. Doch fürchte ich, daß die meisten meiner Landsmänner nach wie vor nicht begreifen, was geschieht. Wenn erst eine gewisse Zahl von ihnen aufwacht, werden sie wie Löwen kämpfen. Deswegen versucht unsere sogenannte „Regierung“ und die sie kontrollierenden Feinde Gottes, durch Lug und Betrug auf allen Ebenen dieses Aufwachen solange wie möglich hinauszuzögern. Es wird sehr schlimm werden . . .” (Ende des Leserberichtes)
Der hier beschriebene Notfall ist selbstverständlich nicht auf Deutschland beschränkt. Auch viele andere westliche Nationen leiden unter einer ähnlichen Katastrophe. Was hier vorgeht, ist eigentlich unglaublich – außer wenn wir die Situation von einem religiösen Standpunkt aus betrachten, doch dann wird alles verständlich. Lesen Sie ruhig den ganzen Psalm 105 (bzw. 106 in neuer Nummerierung). Gott gab den Israeliten Talente und entsprechende Verantwortlichkeiten, welchen sie immer wieder untreu wurden. Wenn er sie liebte, so konnte er sie nicht ungestraft lassen (Hebräer 12,7–8). Passen wir die Verse 35 bis 41 des Psalms auf unsere Zeit an:—
„Und die Christen vermischten sich mit den Heiden und erlernten ihre Sitten. Sie verehrten ihre Liberalismus-Götzen und diese wurden ihnen zum Fallstrick. Sie brachten ihre Söhne und Töchter den Dämonen der Empfängsnisverhütung und Abtreibung zum Opfer dar. Sie vergossen schuldloses Blut: das Blut ihrer Söhne und Töchter, welches sie den Götzen der egozentrischen Vergnügungssucht opferten. So wurde das Land durch Blutschuld und ihre Taten entweiht; und sie vergingen sich durch ihre eigene Elektronik. Da entbrannte der Zorn des Herrn gegen sein Volk, und er empfand Abscheu gegen sein Erbe. Und er gab sie in die Hand ihrer uralten Feinde: und jene, welche seit 2000 und seit 1400 Jahren die Christen haßten, herrschten über sie.“
Europas Katastrophe ist eine Zulassung Gottes. Die Lösung liegt natürlich darin, zu Gott zurückzukehren, siehe Vers 44: „Er schaute auf ihre Bedrängnis, als er ihr Flehen vernahm. (46) So ließ er sie Erbarmen finden vor allen, die sie gefangenhielten. (47) Hilf uns, Herr, unser Gott, und sammle uns aus Deinen Feinden, daß wir deinem heiligen Namen danken und uns deines Lobpreises rühmen können.“
Kyrie eleison.



Bild von Vasily Perov - Heimliches Treffen von Christen im heidnischen Kiew.



Nummer CDXXVII (427)
19. Sepmtember 2015

Verwerflicher Naturalismus
Vor der Fleischwerdung Gottes genügte die Natur,
Doch seither ohne Christus gibt es Verdammnis nur.
„Ich bin ein Mensch, der auf eigenen Beinen steht, und ich verfüge über einen Verstand, einen Willen und ein Pflichtgefühl. Ich kann ein anständiges, sogar edles Leben auf natürlicher Ebene weit über dem bloßen Materialismus führen. Nun kommen Sie als Katholik daher und künden mir von einem übernatürlichen und übermenschlichen Leben, welches dem natürlichen Leben überlegen ist und übernatürlicher Tugenden bedarf, um gelebt zu werden. Sie sagen mir, daß dieses übernatürliche Leben dem natürlichen haushoch überlegen ist, durch einen fleischgewordenen Gott ermöglicht wird und eine unvorstellbare Glückseligkeit bietet. Das ist ja schön und gut, aber ehrlich gesagt halte ich die menschliche Natur für ausreichend: das Leben weder eines Engels noch eines Tieres. Weder will ich den zukünftigen Himmel, noch seine gegenwärtigen Anforderungen hier auf Erden. Ich lehne den Vorteil mit der Bürde ab, und werde mich mit einem anständigen natürlichen Leben begnügen, welches Gott mit einem anständigen natürlichen Jenseits belohnen wird.“
Mit ähnlichen Worten skizzierte Kardinal Pie (1815–1880) die Einstellung des typischen „aufrechten und respektierlichen Bürgers“ der Mitte des 19. Jahrhunderts mit seinem schweren Irrtum vom Naturalismus, welcher seit damals und bis heute eine riesige Anzahl Seelen in die Hölle schickt. Als Naturalismus wird die Leugnung, oder in unserem Beispiel, die Ablehnung der gesamten übernatürlichen Ordnung bezeichnet: die Natur sei alles, bzw. alles was man will; und über der Natur existiere nichts, bzw. wenn es existieren sollte, so würde ich es höflich ablehnen. In seinem Lehrschreiben Humanum genus verurteilte Papst Leo XIII. den Naturalismus als den zentralen Irrtum der Freimaurerei. Der Naturalismus ist auch der große Irrtum Hollywoods – selbst wenn dies kaum jemand durchschaut, weil wir so sehr an die Welt uns gewöhnt haben, wie sie von den Freimaurern geformt worden ist, welche als Leitprinzip haben, überall anwesend zu sein, jedoch nirgends gesehen zu werden. Kardinal Pie antwortete seinem skizzierten aufrechten Bürger mit drei Argumenten:—
Erstens ist Gott der Erschaffer und der höchste Herr seines Geschöpfes, des Menschen. Als Gott den natürlichen Menschen schuf, welcher tatsächlich zur natürlichen Ordnung gehört (sie ist Gottes Geschenk von der Welt an den Menschen), behielt Gott das Recht, den Menschen auch in die übernatürliche Ordnung hinaufzuheben (sie ist Gottes Geschenk von Gott selber an den Menschen). In der Tat berief Gott den Menschen dazu, in die übernatürliche Ordnung einzutreten: durch einen Akt der Liebe, welchen kein Mensch verweigern darf, weil dieses Geschenk und die Liebe so großartig sind. Von Gott her wurde diese Wohltat zur Pflicht, und die Ablehnung der Wohltat zu einer äußerst strafwürdigen Aufruhr gegen seine Liebe. Ja, die Vornehmheit, durch die übernatürliche Gnade an Gottes eigener Natur teilzuhaben, ist also eine Verpflichtung – solcherart, daß, wer sich weigert, wie ein Sohn sich zu benehmen, am Ende wie ein Sklave behandelt werden wird.
Zweitens beweist die Vernunft, daß Gott in seinem eingeborenen Sohn Jesus Christus sich offenbart hat. Was Gott offenbart, müssen wir erkennen. Sein fleischgewordener Sohn hat uns geoffenbart, daß wer zu glauben sich weigert, verdammt wird (Markus 16,16). Daß der Vater das ganze Gericht dem Sohn übergeben hat (Johannes 5,22–23). Daß jedes Knie vor Jesus Christus sich beugen muß (Brief an die Philliper 2,9–11). Daß jedes Vernunftwesen sich Jesus Christus unterordnen muß (2. Korintherbrief 10,4–6). Daß alle Dinge in Jesus Christus sind (Epheserbrief 1,10–12; Hebräerbrief 2,8). Daß außer Jesus Christus kein anderer Name unter dem Himmel ist, der gegeben unter den Menschen wäre, daß wir in ihm sollten gerettet werden (Apostelgeschichte 4,11–12). Der hl. Augustinus sagt über Johannes 15, daß wir entweder an Christus hängen wie die Rebe am Weinstock und entsprechende Früchte bringen, oder daß wir uns von Christus lösen und sodann ins Feuer geworfen werden. Weinstock oder Feuer! Ihr wollt nicht ins Feuer? Dann klammert euch an den Weinstock!
Drittens können wir ohne die übernatürliche Gnade kein anständiges natürliches Leben führen. Denn der gefallene Mensch ist im Geist und Willen schwach. Praktisch frägt der Kardinal, wie viele anständige respektierliche Bürger ohne Gottes Gnade fähig sind, allen Versuchungen widerstehen zu können? Tagsüber verhalten sie sich anständig im Büro, doch des Nachts? In der Öffentlichkeit folgen sie dem edlen Plato, doch privat dem genußsüchtigen Epicurus. „Geben Sie es zu, mein Herr!,“ warnt der Kardinal: „In den Augen der Menschen mögen Sie sich immer korrekt verhalten haben, aber nicht in Ihren eigenen Augen. Daher, wenn in Ihrer Seele kein Tropfen des Blutes Christi vorhanden ist, wandern Sie schnurstracks zur Bestrafung.“
Kyrie eleison.

Beide Kommentare von Seiner Exzellenz Weihbischof Williamson

The St. Marcel Initiative
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