Hilfe! Wohin gehen wir nun also? Ein Familienvater ist besorgt!




Nummer CDXXXI (431)   17. Oktober 2015


Bedrängter Vater

Ein Familienvater weiß nicht mehr, wohin sich wenden?
Lieber Vater, unser Herr wird niemals am Boden enden!
„Eure Exzellenz! Es tut mir leid, Sie zu stören, aber ich bin ein Familienvater und dafür verantwortlich, viele von Gott mir anvertraute kleine Seelen mit in den Himmel zu nehmen, und noch nie war ich über die Frage, wie das zu schaffen ist, so verloren oder verwirrt wie heute. Ich möchte nicht hoffnungslos mich fühlen, wenn ich sehe, wie sowohl meine katholische Welt als auch der Rest der Welt in ein unkontrollierbares Trudeln gekommen sind, und kurz vor dem Abstürzen und Ausbrennen stehen...(mehr).
Ein Verwaltungsangestellter in der heutigen USA wird ins Gefängnis geschickt, wenn er sich weigert, eine amtliche Bewilligung für eine gleichgeschlechtliche „Ehe“ auszustellen. Was kommt als nächstes? Dennoch habe ich Hoffnung, weil Gott uns viele Kinder geschenkt hat und ein weiteres auf dem Weg ist. Warum würde Gott uns erlauben, weitere Kinder in die Welt zu setzen, wenn es so aussieht, als ob sie zuende ginge? Sollte meine Gattin und ich darauf uns vorbereiten, diese Kinder als Märtyrer enden zu sehen? Bisher hatte ich die Verehrung der Gottesmutter nicht allzu leicht empfunden, doch nun wende selbst ich mich ihr zu.“
„Das unmittelbare Problem ist, was mit unserer örtlichen traditionskatholischen Gemeinde geschieht. Wir zogen hierher, um besonders für die Kinder, aber auch für uns Eltern die wahre hl. Messe und eine katholische Ausbildung garantieren zu können. Leider kamen nun viele Dinge ans Licht, welche uns schockierten und uns verwirrt und geschlagen vorkommen lassen. Ein dämonischer Einfluß scheint am Werke zu sein, und wir wunderten uns, ob nicht sogar die Priester hier unter einem bösen Griff stehen, weil sie nicht mehr die gleichen Priester sind, wie wir sie noch vor einem Jahr kannten. Im vergangenen Jahr taten wir unser bestes, um zu helfen, doch leider ohne Erfolg. Wir fuhren fort, dorthin zur hl. Messe zu gehen, und haben gebetet, gefastet und Novenen verrichtet, immer in der Hoffnung, daß die Dinge sich bessern würden. Wir haben „gewacht und gebetet,“ und wie der Ehepartner eines Alkoholikers haben wir so lange Entschuldigungen für die Priester gefunden, wie wir nur konnten. Doch schließlich passierten Dinge, welche uns nötigen, anderweitig uns umzusehen, wenn wir nicht wollen, daß unsere Kinder in ihrem Glauben verwirrt werden.
Wohin gehen wir nun also? Natürlich möchten wir versuchen, daß die Kinder die hl. Sakramente haben und im Glauben wachsen können, indem sie eine gültige Messe besuchen, solange sie vorhanden ist. Um unsere Kinder im Geiste Christi erziehen zu können, benötigen meine Gattin und ich ebenfalls grundsätzlich die Gnaden der hl. Messe. Wir möchten jedoch von Großstädten fernbleiben, und meine Arbeitssituation würde mir ermöglichen, gleich wo in den USA zu arbeiten. Wohin gehen wir nun?“

Lieber Vater einer großen Familie! Nachdem ich alles las, was Sie schrieben, kann ich als Ratschlag sagen, daß Sie dankbar sein sollen.
Der liebe Gott macht es weder Ihnen leicht, noch machte er das seinem eigenen Sohn hier auf Erden. Diese Welt ist ein Tal der Tränen, doch inmitten der Tränen schenkt Gott Ihnen und Ihrer Familie viele Gnaden. Sie bewahren den Glauben, Ihnen wurde die Einsicht in die Notwendigkeit der wahren Tradition geschenkt, und daß Sie zum obersten Ziel haben, Ihrer Familie in den Himmel zu helfen, ist eine weitere Gnade. Der Teufel hat Ihnen ein recht großes Hindernis in den Weg geworfen, aber Sie haben ja seine Handschrift erkannt. Verlassen Sie sich darauf, daß noch weit mehr solcher Hindernisse auftauchen werden, bevor die Krise vorbei ist; wobei das Risiko besteht, daß die schlimmsten Hindernisse von den Priestern stammen („Wir tragen unseren Schatz in tönernen Gefäßen,“ sagt der hl. Paulus). Lassen Sie sich nie vom Bösen überraschen, weil der Teufel heute wie wild herumläuft. Behalten Sie daher vor allem im Auge, wie viel Gott für Sie tut, so wie er es auch für die Heilige Familie getan hat, trotz aller scheinbaren Schwierigkeiten – das wird diese in die richtige Perspektive rücken. Und seien Sie auch nicht überrascht, wenn Gott von Ihnen als Haupt der Familie verlangt, daß Sie männliche Entscheidungen für die Zukunft der Familie treffen. Er wird diese Entscheidungen Ihnen nicht abnehmen.
Nun gut, sagen Sie, doch bleibt die Frage, wohin gehen? Antwort: wo immer Sie sicher sein können, erstens Arbeit für sich selber und zweitens, die wahre Messe zu finden – in dieser Reihenfolge, denn die Familie kann ohne Ernährer nicht überleben. Die Frage nach der hl. Messe betreffend hätte man vor 20 Jahren nicht gezögert zu antworten, bei der Priesterbruderschaft St. Pius X. Doch heute ist das nicht mehr so gewiß. Ich würde sagen, schauen Sie lieber auf den Priester als auf seinen Orden oder sein Etikett. Und erwarten Sie Ausfälle und Verrat. Wir schwimmen alle verloren in einem Meer des Glaubensabfalls. Doch bewahren Sie sich ein grenzenloses, ja grenzenloses Vertrauen in unseren Herrn und seine Mutter. Diese werden Sie nie im Stich lassen, es sei denn, Sie wollen losgelassen werden. Haben Sie zudem Mitleid für Ihre armen Mitmenschen. Und Gott segne Sie.

Kyrie eleison.  Kommentar von Bischof Williamson
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