Fest Kreuzerhöhung „Das Wort vom Kreuz ist denen, die verloren gehen, Torheit; uns aber, die gerettet werden, ist es Gottes Kraft“






Im Kreuz ist Heil, im Kreuz ist Segen, im Kreuz ist Hoffnung

„O Haupt voll Blut und Wunden, voll Schmerz und voller Hohn“, singen wir am Karfreitag in der Liturgie unserer Kirche. „Nicht Gestalt ist an ihm, nicht Schönheit, dass wir ihn ansehen möchten, und kein Aussehen, dass wir Gefallen fänden an ihm. Verachtet war er, der letzte der Menschen. Ein Mann der Schmerzen, mit Leiden vertraut“ (Jes 53, 2-3). Der Hl. Paulus bringt es auf den Punkt: „Das Wort vom Kreuz ist denen, die verloren gehen, Torheit; uns aber, die gerettet werden, ist es Gottes Kraft“ (1 Kor 1, 18).
Und er fügt hinzu: „Wir verkünden Christus als den Gekreuzigten: für Juden ein empörendes Ärgernis, für Heiden eine Torheit; für die Berufenen aber, Juden wie Griechen, Christus, Gottes Kraft und Gottes Weisheit“ (1 Kor 1, 23-24).


Wir sind ergriffen! Am Kreuz erlebt Jesus stellvertretend für alle anderen Menschen jene Erniedrigung, die für den Vollzug von Erlösung unabdingbar notwendig war.
Betrachten wir unseren Herrn Jesus Christus am Kreuze, betrachten wir seine äußere Erniedrigung, erahnen wir da die inneren Leiden und Qualen die er durchstehen musste? Wie sah sein Inneres aus? Christus hat zwar in seiner Kreuzigung unsagbar viel gelitten, in seinem Inneren jedoch, empfindet er eine Freude darüber, dass die Menschen durch seine Erniedrigung am Kreuze erlöst werden. Wer vor dem Hintergrund der Kreuzigung Jesu die eigenen Leiden betrachtet und sie als Teilhabe am Kreuze Jesu annimmt, wird den Sinn dieses Leidens erkennen und einsehen, dass es sich lohnt zu leiden, wenn dadurch die eigene Erlösung mit vollzogen wird. Wenn man versteht, wie wertvoll es ist auch zu leiden, der wird wir unser Herr Jesus Christus, mitten in seinem körperlichen oder seelischen Schmerz die innere Freude spüren, Erlösung zu erfahren.
Denn: „Wer mein Jünger sein will, der verleugne sich selbst, nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach“ (Mt 16, 24).





Versprechungen Jesu Christi zur Kreuzverehrung 

1. Jene, die das Kreuz in ihrer Wohnung oder im Arbeitszimmer aufgehängt haben und mit Blumen schmücken, werden in ihrem Beruf, bei der Arbeit 
und ihren Unternehmungen viel Segen und Früchte erhalten, aber auch in ihren Leiden und Sorgen sobald Hilfe und Trost erlangen. 
2. Jene, die in Versuchungen und Kämpfen, vor allem wenn sie die Ungeduld zum Zorn reizt, zum Kreuze aufblicken, nur ein paar Minuten, werden 
sofort Herr über sich selber, dadurch Sieger über die Versuchung und gegen die Sünde sein. 
3. Jene, die täglich mein Leiden am Kreuze 1/4 Stunde lang betrachten, werden alsbald ihre Leiden, Widerwärtigkeiten und Schmerzen zuerst mit 
Geduld, dann später mit Freude ertragen. 
4. Jene, die recht oft meine Wunden am Kreuze mit tiefer Reue über ihre Schuld und Sünde betrachten, werden bald einen tiefen Haß gegen die 
Sünde erlangen. 
5. Jene, die meine dreistündige Todesangst am Kreuze dem himmlischen Vater aufopfern als Sühne, recht oft, aber wenigstens jeden Tag zweimal für 
alle Nachlässigkeiten, Gleichgültigkeiten und für die Unterlassungen des Befolgens von Eingebungen, werden sich die Strafen dafür abkürzen oder gar 
ersparen, je öfter sie es tun. 
6. Jene, die täglich gerne den Wundenrosenkranz beten, aber andächtig und mit großem Vertrauen, und dabei mein Leiden am Kreuze betrachten, 
werden die Gnade erlangen, daß sie alle ihre Pflichten gewissenhaft erfüllen und durch ihr Beispiel andere dazu aneifern, daß auch die anderen es tun. 
7. Jene, die ihre Mitmenschen aneifern zur Verehrung des heiligen Kreuzes und des Kostbaren Blutes mit meinen Wunden und auch Meinen 
Wundenrosenkranz verbreiten, werden in allen ihren Anliegen und Bitten schnell erhört werden. 
8. Jene, die täglich eine Zeitlang den Kreuzweg beten und ihn für die Bekehrung der Sünder aufopfern, können eine ganze Pfarrgemeinde retten. 
9. Jene, die dreimal hintereinander, es braucht nicht an einem Tag zu sein, mein Kreuzbild aufsuchen, es verehren und dem himmlischen Vater mein 
Leiden und Sterben, mein Kostbares Blut und meine Wunden für die eigenen Sünden aufopfern, werden einen schönen Tod erhalten und ohne Todeskampf und ohne Angst sterben. 
10. Jene, die jeden Freitag um die neunte Stunde (3 Uhr Nachmittag) mein Leiden und Sterben 1/4 Stunde lang betrachten und es zugleich mit  meinem Kostbaren Blute aufopfern für sich und für die Sterbenden der Woche, werden einen hohen Grad der Liebe und Vollkommenheit erreichen und 
können versichert sein, daß ihnen der böse Feind körperlich und seelisch nicht mehr schaden kann.


Die Litanei zum heiligen Kreuz
Herr, erbarme dich unser – Christus erbarme dich unser 
Herr, erbarme dich unser, Christus, höre uns – Christus, erhöre uns 
Gott Vater vom Himmel – erbarme dich unser 
Gott Sohn, Erlöser der Welt 
Gott Heiliger Geist 
Heilige Dreifaltigkeit, ein einiger Gott 
O heiliges Kreuz - beschütze uns 
Du Baum des Lebens 
Du Geheimnis unserer Erlösung 
Du sicheres Mittel zur Unsterblichkeit 
Du Schlüssel des Himmels 
Du Schmuck Christi 
Du Ruhebett des sterbenden Heilands 
Du Siegeszeichen unseres Erlösers 
Du Trost der Kranken 
Du Hoffnung für die Kleinmütigen 
Du Stab für die Schwachen 
Du Schwert wider unsere Feinde 
Du Schrecken der bösen Geister 
Du Schatz der göttlichen Gnaden 
Du Himmelsleiter 
Du Baum, an dem die Menschheit mit Gott versöhnt worden ist 
Du Quelle alles Guten 
Du Unterpfand unserer Seligkeit 
Du Reichtum der Armen 
Du Zufluchtsstätte der Angefochtenen 
Du Hilfe der Elenden 
Du Hoffnung der Sünder 
Du Trost der leidenden Kirche 
Du Glanz der siegenden Kirche 
Du Ehre und Ruhm der Apostel 
Du Labsal der Märtyrer 
Du Weisheit der Lehrer 
Du Sehnsucht der Bekenner 
Du Krone der Jungfrauen 
Du Stütze aller Witwen und Waisen 
Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünden der Welt – verschone uns, o Herr 
Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünden der Welt – erhöre uns, o Herr 
Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünden der Welt – erbarme dich unser, o Herr 
Christus höre uns – Christus erhöre uns 
Vater unser …, Gegrüßet seist du Maria … 
Christus war für uns gehorsam bis zum Tode – ja, bis zum Tode am Kreuz.

Lasset uns beten: O Gott, du wolltest das Banner des lebensspendenden Kreuzes durch das Kostbare Blut deines eingeborenen Sohnes heiligen. So gib, wir bitten dich, daß alle, die über die Ehre dieses heiligen Kreuzes sich freuen, auch überall deines Schutzes sich erfreuen dürfen, durch Christus unsern Herrn. Amen.








Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Körpersprache: der Papst ordnet sich den Illuminaten unter! "Satan muss im Vatikan regieren. Der Papst wird sein Sklave sein"!

Präsident Putin warnt vor einem Atomkrieg! Nicht nur München und Berlin in Gefahr!

Wieso sieht die Audienzhalle in Rom wie eine Schlange aus?