Kann ich die Taufe spenden? Wie taufe ich richtig? Katholische - Christliche Taufe! Die Formel und die Bedeutung der Taufe!


Spender dieses Sakraments ist der Priester. Im Notfall kann auch ein Laie taufen!

Unsere Gesellschaft hat sich immer mehr vom christlichen Glauben abgewandt. Die Menschen kennen die Grundwahrheiten unseres Glaubens nicht mehr. Viele Christen lassen heute ihre Kinder nicht mehr taufen. Einige sagen: es sei aus der Mode gekommen. Nicht weil sie behaupten Atheisten geworden zu sein, taufen sie ihre kleinen nicht - bzw. lassen ihre Kinder nicht taufen, sondern häufig nur aus Desinteresse, weil sie nachlässig und oberflächlich sind und sich nicht mit dem zukünftigen Leben, der Unsterblichkeit der Seele, ihr Heil, Gott und dem Himmel, befassen...[mehr].

Sie finden, dass sie keine Zeit haben sich mit dem Glauben zu beschäftigen und sie legen keinen Wert auf Rituale und Sakramente. Andere behaupten es sei "Liebe", den Kindern zu ermöglichen, sich als Erwachsene eines Tages selbst zu entscheiden, ob sie Christen werden oder nicht.
Da haben wir es; sie sind oberflächlich und - auch wenn unbewusst - sehr lieblos weil:
1. sie dem Kind zwar das physische Leben geschenkt und Dank sei Gott, es nicht abgetrieben, aber es unterlassen, dem Kind, das ewige Leben (im Himmel: in der ewigen Freude) zu schenken (man denke auch an den plötzlichen Kindstod!).

2. weil sie dem Kind nicht ermöglichen mit einem besonderen Schutz und im Licht der Wahrheit aufzuwachsen, vor den Angriffen der Unterwelt beschützt zu sein und das Böse vom Guten zu unterscheiden.

Die ungetauften Kinder werden in der heutigen Gesellschaft nur sehr schwer zu Gott finden.
Die heutige Gesellschaft und allgemein die Welt, setzt alle Mittel ein, dass die Kinder sich erst garnicht mit dem christlichen Glauben beschäftigen und das eigene Elternhaus ist ja meist, alles andere als christlich. Sie werden sich als Erwachsene kaum mit der Ewigkeit, dem Heil ihrer Seele befassen, wenn sie nicht bereits als Kind von Gott, seinen Geboten und von Christus, gehört haben. Sie neigen dazu, wie ihre Eltern, oberflächlich zu werden und mehr am Diesseits interessiert, als an die Ewigkeit. Das Kind ist dieser Gottes und Seelenfeindlichen Gesellschaft völlig ausgeliefert. Die Eltern tragen die Schuld für ihr Unheil!




Es gibt in Krankenhäusern und Seniorenheimen, immer mehr sterbende Menschen, die nicht getauft sind!

Einige Krankenschwestern und Krankenpfleger wie auch Altenpfleger haben die Erfahrung gemacht, keinen bereitwilligen Priester zu finden um die Sterbenden zu taufen. Hier handelt es sich also um eine Nottaufe!
Wir legen Jedem ans Herz, selber die Taufe zu spenden!

Es ist schön sich das zur Aufgabe zu machen, in Krankenhäusern und Pflegeheimen wo man Sterbende, Menschen die in Gefahr sind zu sterben die Taufe zu spenden. Nicht selten muss man die Taufe heimlich spenden, da so eine Praxis nicht von allen Ärzten und Krankenpfleger oder Familienangehörigen toleriert wird.

Doch einige haben die Erfahrung gemacht, dass die Krankenhäusern in Deutschland, vor allem im Osten, die nicht christlich sind, offener sind für die Taufe und diese sogar ganz gut finden und fördern, als die "christlichen" Krankenhäuser.

Auch nicht auf Nonnen und Priester eines "katholischen" Krankenhauses und Altenpflegeheims ist immer Verlass, da es vorkommt, dass diese sich weigern, die Taufe zu spenden.
Die Religionsfreiheit geht für diese soweit, dass sie sich weigern den Menschen die Sakramente für ihr Heil anzubieten, angefangen mit der Taufe, der letzten Ölung und dem ablegen der heiligen Beichte. Manche vertreten die falsche Meinung, dass dies alles mittelalterliche Methoden seien, die nicht wirklich heilnotwendig sind. Diese irren sich gewaltig!
Solch eine Meinung zu vertreten erinnert uns an die Worte Jesu (Heilige Schrift):
"Weh euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler! Ihr verschließt den Menschen das Himmelreich. Ihr selbst geht nicht hinein; aber ihr lasst auch die nicht hinein, die hineingehen wollen". 
Matthäus 23: 13-14

Sicher, wenn ein Patient die Taufe wünscht und es ist kein Mensch da der ihn tauft, können wir Gottes Barmherzigkeit keine Grenzen stellen, es gibt die Begiertaufe. Doch dieser Mensch sollte alles tun von einem Priester oder im Notfall von einem Laien getauft zu werden.
Es zu unterlassen einer Seele in Not, die Nottaufe zu spenden, ist ein Frevel!

Koma Patienten haben zum Beispiel nicht die Möglichkeit konkret um die Taufe und die letzte Ölung zu bitten, umso mehr sollten wir Christen, Mitfühlend und liebevoll genug sein, diesen armen Menschen zu helfen und ihnen die Nottaufe zu spenden!!!

Sorgen wir dafür, dass mehr Seelen den Himmel betreten und auf ewig gerettet sind.
Wir bereiten Gott eine große Freude und haben mehr Fürbitter im Himmel, die für uns beten und für die ganze Welt.



WIE TAUFE ICH UND WAS GENAU IST UND BEWIRKT DIE TAUFE?

Die römisch katholische Kirche lehrt, 
dass die Taufe: 

  1. von der Erbsünde befreit,
  2. zum Heil notwendig ist,
  3. Nachlass der persönlichen Sünden bewirkt,
  4. ein unauslöschliches Merkmal prägt.
  5. in Christus eingliedert,
  6. den Täufling zum Glied der Kirche macht,
  7. die geistliche Wiedergeburt wirkt.

"Die erste Stelle von allen Sakramenten hat die heilige Taufe, die Pforte des geistlichen Lebens.
Denn durch sie werden wir Glieder Christi und eingeführt in den Leib der Kirche. Und da durch den ersten Menschen (Adam und Eva) der Tod über alle gekommen ist, so können wir nach dem Wort der Wahrheit (Joh 3,5) nicht eingehen in das Himmelreich, wenn wir nicht wiedergeboren werden aus dem Wasser und dem Geist." Konzil von Florenz 1439


Spender dieses Sakraments ist der Priester. Im Notfall kann auch ein Laie und sogar ein Heide oder irrgläubiger taufen: "wenn er die Form der Kirche einhält und das tun will, was die Kirche tut."


Bis etwas zum 12. Jahrhundert war das Untertauchen eine übliche Taufform. Als Nottaufe konnte die Taufe jedoch durch Besprengen mit Wasser durchgeführt werden. Die Nottaufe wurde in Situationen praktiziert, in denen das Untertauchen des Täuflings nicht möglich war (in Krankheit, Todesgefahr und Verfolgung). 


Wie taufe ich richtig?

Leitungswasser haben sie zum Beispiel im Krankenhaus, immer parat.
Besprengen sie dem zu taufenden, während sie die Taufformel sprechen, drei Mal mit dem Wasser. Bitte wenn möglich kein Mineralwasser sondern fließendes Wasser: Leitungswasser, verwenden, wenn dieses zuvor gesegnet wird, umso besser aber es ist nicht nötig!!!

Sie sprechen:
"Ich taufe dich im Namen des Vaters (besprengen den Täufling dabei mit etwas Wasser, es kommt nicht auf die Quantität des Wassers an), des Sohnes (noch mal mit Wasser besprengen) und des Heiligen Geistes (ein drittes Mal besprengen)."

"Im" bedeutet: Im Auftrag. Die Taufe vollzieht sich "im Auftrag" Jesu.


Die Taufformel lautet: 
"Ich taufe dich im Namen des Vaters, 
des Sohnes und des Heiligen Geistes." 


Das geht zurück auf den sogenannten "Missionsbefehl" Jesu aus dem Matthäusevangelium 28: 19-20
"Darum geht zu allen Völkern und macht alle Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe. Seid gewiss: Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt."


Wenn man einen Taufzeugen dabei hat, ist es umso besser, doch man kann die Taufe auch ohne spenden. Wichtig ist, dass die Nottaufe so schnell wie möglich gespendet wird, ob mit Taufpaten oder ohne.


Can. 874 — § 1. Damit jemand zur Übernahme des Patendienstes zugelassen wird, ist erforderlich:
1° er muß vom Täufling selbst bzw. von dessen Eltern oder dem, der deren Stelle vertritt, oder, wenn diese fehlen, vom Pfarrer oder von dem Spender der Taufe dazu bestimmt sein; er muß zudem geeignet und bereit sein, diesen Dienst zu leisten;
2° er muß das sechzehnte Lebensjahr vollendet haben, außer vom Diözesanbischof ist eine andere Altersgrenze festgesetzt oder dem Pfarrer oder dem Spender der Taufe scheint aus gerechtem Grund eine Ausnahme zulässig;
3° er muß katholisch und gefirmt sein sowie das heiligste Sakrament der Eucharistie bereits empfangen haben; auch muß er ein Leben führen, das dem Glauben und dem zu übernehmenden Dienst entspricht;
4° er darf mit keiner rechtmäßig verhängten oder festgestellten kanonischen Strafe behaftet sein;
5° er darf nicht Vater oder Mutter des Täuflings sein.



Die Wirkung der Taufe

"Die Wirkung dieses Sakraments ist die Vergebung jeder Schuld, der Erbschuld und der persönlichen Schuld, sowie jeder Strafe, die diese Schuld nach sich zieht. Deshalb darf man den Getauften für die vergangenen Sünden, keine Genugtuung auferlegen, sondern sie kommen sogleich ins Himmelreich und zur Anschauung Gottes, wenn sie sterben, bevor sie eine Schuld begehen!" Konzil von Florenz

"Das Zeichen der Taufe besteht im Abwaschen mit Wasser und im Aussprechen des Namens des Dreifaltigen Gottes über den Täufling: Ich taufe dich im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes". Das Wasser ist Symbol der Reinigung, sowie Symbol des Lebens. Es bringt die doppelte Frucht der Taufe zum Ausdruck: Reinigung von der Sünde und Geschenk des neuen Lebens.  Die Taufe wäscht und reinigt uns von der Sünde (vgl. 1. Korinther 6:11 Apostelgeschichte 22: 16 beides in der Bibel). Sie löst uns aus der verhängnisvollen Schicksalsgemeinschaft aller Menschen unter der Macht der Sünde und befreit uns von der Erbsünde wie von allen bisher begangenen Sünden. Positiv ausgedrückt ist die Taufe die Wiedergeburt zum neuen Leben (vgl.Johannes 3: 3+5 - Titus 3:5 - 1.Petrus 1: 3-23). Sie schenkt Rechtfertigung und Heiligung (1. Korinther 6:11), sie gibt uns die Geben des Heiligen Geistes (Apostelgeschichte 2:38 - Korinther 12:13) und das Geschenk der heilummachenden Gnade. Sie macht uns zu Kindern Gottes und damit auch zu Erben Gottes und Miterben Christi (vgl. Römer 8:17). Das neue Leben wirkt sich aus in Glaube, Hoffnung und Liebe, die uns durch die Taufe ebenfalls eingegossen werden. Weil die Rufe das Licht des Glaubens schenkt, kann sie in der Heiligen Schrift auch als Erleuchtung bezeichnet werden (vgl. Hebräer 6:4 - 10: 32). Deshalb wird bei der feierlichen Taufe dem Täufling die Taufkerze überreicht: "Empfange das Licht Christi!" Katholischer Katechismus

Johannes 3:5
"Jesus antwortet: Amen, amen, ich sage dir: Wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, kann er nicht in das Reich Gottes kommen."

"Wer sagt, in der römischen Kirche, die aller Kirchen Mutter und Lehrmeisterin ist, sei nicht die wahre Lehre vom Sakrament der Taufe, der sei ausgeschlossen". (Konzil von Trient 1547)

Beten wir für alle Babys, mögen die Eltern sich von Gott berühren lassen und ihre Kindergetauft werden! Beten wir für die Erwachsenen die noch nicht getauft wurden, mögen sie nach der heiligen Taufe verlangen und sich taufen lassen und beten wir für alle Sterbenden, Gott möge sich ihrer erbarmen, und sie in Sein Reich aufnehmen.
Gelobt sei Jesus Christus!

Ihr Custos Sancto Team







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