Wunderbare Predigt von Erzbischof Lefebvre "Priester die Sein Opfer fortsetzen!"



"Deus caritas est, et nos credidimus caritati quai habet Deus in nobis!" 
"Gott ist die Liebe und wir haben an die Liebe geglaubt, welche Gott zu uns hat!" 1. Johannes 4:8,16


Im Namen des Vaters †, des Sohnes † und des Heiligen Geistes †. Amen.

... Die Geschichte der menschlichen Geister unserer Geschichte ist gewiß anders, aber sie ist jener der Engeln ähnlich. Der liebe Gott wollte das Herz unserer Stammeltern prüfen und wollte sehen, ob sie Ihm wirklich ergeben sind. Leider waren unsere Stammeltern Ihm ungehorsam, sie haben Seinen Willen nicht befolgt und dabei auch alle zukünftigen Generationen mit sich fortgerissen. Es war aber noch Raum für die Barmherzigkeit Gottes, da sie in der Zeit lebten...[mehr]. 
Wenn es etwas größeres gibt als die Liebe, dann ist es die Barmherzigkeit, sich über die Sünden und den Sünder zu neigen der noch zu Gott zurückkehren kann.

Für uns gibt es noch eine Hoffnung umzukehren!

Für uns gibt es noch eine Hoffnung umzukehren, denn wir leben in der Zeit. Gott hat somit beschlossen, als Gott Sohn Mensch zu werden, um sich Gott Vater als Opfer darzubringen und die Menschen von der Sünde loszukaufen, Sein Blut zu vergießen, um uns mit Seinem Blut zu beschützen und uns von neuem das Leben zu geben, das Er uns geben wollte, jenes göttliche und außerordentliche Leben, für das uns die Gnade vorbereitet. Dafür hat Er aber auch bestimmte Mittel geschaffen, die Er selbst gewählt hat und Mittel der Erlösung sind. Ein einziges Wort unseres menschgewordenen Herrn Jesus Christus, eine einzige Liebestat von Ihm hätte genügt, um uns alle loszukaufen, aber unser Herr wollte darüberhinaus Seine Liebe auf eine noch stärker fühlbare und noch anschaulichere Art beweisen. Er hat somit Sein Blut für uns vergossen und er wollte es nicht nur für Seine Generation vergießen, für jene die um Ihn waren, als Er auf Erden weilte. Er ist vielmehr gekommen, um die ganze Menschheit zu retten, auch alle künftigen Generationen.

Priester, die Sein Opfer, Sein lieben, fortsetzen!

In Seiner großen Liebe zu uns, hat er an den Priester gedacht, an Auserwählte aus den Menschen, die Er sich selbst ähnlich machen wollte, denen Er diese außergewöhnliche Gewalt geben wollte, ein zweiter Christus zu sein, sich mit Christus am Kreuz zu opfern und zugleich Sein Kalvaria fortzusetzen, Sein Opfer fortzusetzen, Sein Blut auszugießen, Seinen Leib den Gläubigen als Speise zu reichen. Das ist das große Geheimnis der Liebe unseres Herrn Jesus Christus, das ist das Geheimnis unseres Glaubens, wahrhaft das Mysterium Fidei!

Welch großartiger Gedanke Gottes, dass Er sich Geschöpfe zugesellt, armselige Menschen, aber mit Seinem Blut losgekauft, mit denen Er sich durch die Verleihung des priesterlichen Charakters vereint, des Priesters Charakters, der in Ewigkeit Priester bleibt. Wie wunderbar, Gott erlaubt ihnen, die Worte zu sprechen, die Seine Erlösung fortsetzen sollen!



Die Verewigung des vergießen des Blutes unseres Herrn!

Meine lieben Freunde, in wenigen Augenblicke werden Sie solche Priester sein! Der liebe Gott wird Ihnen erlauben, auf das engste mit Ihm, den die Engel sehen werden und den Ihr Schutzengel bewundert wird, verbunden zu sein. Den, über den sich Ihre Vorfahren im Himmel und die Auserwählten des Himmels freuen werden, weil Sie neue wahre Priester sind, solche die wahrhaft das heilige Messopfer darbringen werden, die Fortsetzung des Kreuzesopfer, die Verewigung des vergießens des Blutes unseres Herrn Jesus Christus!
TRIDENTINISCHE MESSE


Diese Liebe Jesu, von der Sie durch die Gnade des Priestertums erfüllt sein werden, wird Ihnen außergewöhnliche Gewalten verleihen. Wir sind weit davon entfernt, das zu glauben, was viele Köpfe, sogar im Inneren dr Kirche, heute noch immer beherrscht, dass nämlich alle Gläubigen Priester sind, dass jedermann Priester ist und dass jedermann, am Priestertum unseres Herrn Jesus Christus teilhat. Das ist ein fundamentaler Irrtum! Die Laien haben nicht das Kennzeichen des priesterlichen Charakters. Man muss den priesterlichen Charakter erst erhalten haben um das Amt des Priesters zu versehen, jenes Amt unseres Herrn Jesus Christus, das Er auch Ihnen verleiht...

"Es wird die Zeit kommen, wo sie die gesunde Lehre nicht ertragen und sie werden ihre Ohren von der Wahrheit abwenden und sich den Fabeln zuwenden." 2. Timotheus 4: 3-4

Heute sind wir schon soweit meine lieben Freunde!
Solche Fabeleien lehren heute sogenannte Lehrer der Kirche, sie lehren nicht mehr die wahre Lehre unsers Herrn Jesus Christus!
Welche Fabeleien sind es?
Diese sind der Ökumenismus, diese Faseleien sind die Religionsfreiheit, die Menschenrechte!
Das sind die Fabeleien, denen man sich zuwendet, die die Menschen täuschen, die nicht mehr die Herzen und die Seelen zu unserem Herrn Jesus Christus bekehren.

Weil aber Ihr Herz voller Liebe zu unserem Herrn Jesus Christus ist, weil Ihr Blick immer auf Kalvaria gerichtet sein wird, auf das Kreuz Jesu, wird es Ihnen nicht schwer fallen zu verstehen, dass unser Herr unteilbar ist, dass man Ihn nicht herabsetzen darf, um den Häretikern und den Schismatikern zu gefallen.

Man darf unseren Herrn Jesus Christus nicht herabsetzen!
Jesus Christus ist Gott in Ewigkeit! Jesus Christus ist IMMER: "Gestern, heute und in Ewigkeit!"

Sie werden deshalb diese Herabminderung der Gottheit unseres Herrn Jesus Christus, Seiner Glorie, Seines Königtums, verabscheuen!

Sie MÜSSEN diese Irrtümer, die Unseren Herrn Jesus Christus entthronen, aus der ganzen Tiefe Ihres Herzens zurückweisen! Das sollen sie auch den Gläubigen beibringen. Sie sollen die Gläubigen die Ihnen anvertraut sind, und alle jene, die zu Ihnen kommen, vor diesen Irrtümern bewahren!...


Die Gläubigen Gott näher bringen und demütig sein, erkennen selbst ein Sünder zu sein!

Sie sollen die Gläubigen Gott näherbringend mit der ganzen Kraft Ihres Herzens, mit aller Ihrer Barmherzigen Liebe! Heute ist das Fest der barmherzigen Liebe Jesu, haben auch Sie ein barmherziges Herz! Neigen Sie sich über die Sünder, Sie, die Sie, ja auch Sünder sind!
Alle sind Wir Sünder!
Wir bedürfen alle der Erlösung durch unseren Herrn Jesus Christus, durch das Blut unseres Herrn. Neigen Sie sich über die Seelen, die zu Ihnen kommen, behandeln Sie sie väterlich und behandelt Sie sie mütterlich!
Hören Sie sie an!


Güte, Milde und Geduld, Barmherzigkeit!

Empfangen Sie sie mit Güte, mit Milde, mit Geduld, um sie von ihren Fehlern zu befreien, um ihnen die Lossprechung zu geben, um sie so gut wie nur irgend möglich darauf vorzubereiten, Jesus in der heiligen Eucharistie zu empfangen, damit die Gnade in ihren Herzen und in ihren Seelen wirklich fruchtbar werden kann und zu christlichen Tugenden aufblüht. Dann wird die Kirche langsam, aber sicher von Ihren Händen wieder aufgebaut werden. Sie werden Stein auf Stein setzen, um diese schönen Gotteshäuser, diese Gotteshäuser der Heiligen katholischen Kirche, die heute in voller Auflösung zu sein scheint, wieder aufzubauen!

Warum hat Jesus Christus Sein Blut vergossen, warum ist er gekreuzigt worden, warum Seine ausgebreiteten Arme, warum das geneigte Haupt, warum das durchbohrte Herz, wenn nicht für das Heil der Seelen? Dazu ist Jesus gekommen! Er ist für uns gekommen, um Uns zu retten!

Bitten Sie die allerheiligste Jungfrau Maria, dass sie diese Gefühle in Ihr Herz legt und Sie werden wahre Priester unseres Herrn Jesus Christus sein, Priester, die durch die Fürbitte der allerseligsten Jungfrau Maria, ganz der Liebe Jesu hingegeben sind.
Im Namen des Vater, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Seine Exzellenz Erzbischof Marcel Lefebvre
29. Juni 1984 in Ecône













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