Papst Franziskus und die Abtreibung! Das Zeugnis einer Mutter: "Die neue Bußpraxis bei Abtreibungen, wird die Entscheidung abzutreiben leichter machen!"




In einem am Montag veröffentlichten Schreiben zum Heiligen Jahr kündigt Papst Franziskus an, dass er Frauen, die abgetrieben haben, den Weg zu einer kirchlichen Vergebung erleichtern will. 
Der Papst zeigt sich barmherzig, er will doch nur dass jeder schnellst möglich die Beichte ablegt um gerettet zu sein ?

Custos-Sancto Blog erinnert daran, dass ein Mensch auch die heilige Beichte begehren kann. Es gibt die Begierdetaufe: Unter dem Begriff der Begierdetaufe versteht man im katholischen Glauben die Überzeugung, dass das sakramentale Wirken der Taufe (die Taufe) auch denen zuteil wird, die sie aus bestimmten äußeren Gründen nicht empfangen können (also es nicht schaffen getauft zu werden), diesen Empfang aber explizit wünschen
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So gibt es auch ein Begehren, die heilige Beichte abzulegen.
Wenn die Möglichkeit zur Beichte verbaut ist, leitet eine Begierde-Beichte, die Sakramentsgnade gültig weiter. Wenn ein Mensch auf dem Weg zur Beichte sterben sollte und seine Sünden bereut hat und beichten wollte, wird die vollkommene Liebesreue erweckt. 
Wenn ein Mensch der seine Schuld bekennen und sich mit Gott versöhnen will, keinen Priester weit und breit findet um die heilige Beichte ablegen zu können und stirbt, noch bevor er diese ablegen kann, dann ist er nicht verloren.
Es ist also nicht korrekt zu behaupten, dass Frauen die abtreiben verloren sind, wenn sie nicht sofort die heilige Beichte ablegen und die Absolution erhalten! Lieber Papst Franziskus, gerade Sie sollten es doch besser wissen. Sie sollten doch die katholische Theologie, Morallehre und den Katechismus studiert haben, oder etwa nicht?
In dieser Zeit wo die Gottesfurcht verloren gegangen ist und der Mensch oberflächlich geworden ist und er sich wenig mit dem Heil seiner Seele beschäftigt und Gott weder lobt noch anbetet, ist ihm sicherlich mehr geholfen, wenn man ihm die Konsequenz der Sünden bewusst macht und ihn wach rüttelt. Er muss sich Tagtäglich entscheiden, für Christus (seine Seele retten) oder gegen Christus zu sein. Wenn er sich da etwas bemühen muss um zur heiligen Beichte zu kommen, heißt es noch lange nicht, dass er seine Seele verliert! Im Gegenteil, die Mühe einen Beichtvater zu finden (zur Beichte zu kommen) und der Schmerz, wenn er nicht immer sofort eine  Beichtgelegenheit findet, kann sogar zu seiner Heiligung gereichen, wenn er treu bleibt, er sich Gott unterwirft und die Leiden darüber, dass es nicht so einfach ist mal schnell einen Beichtvater zu finden etc. aufopfert. Möge dieses Leiden ihm zum Segen gereichen und ihm den Aufenthalt im Fegefeuer, der ihn vielleicht eines Tages erwartet, verkürzen.
Gelobt sei Jesus Christus und seine heiligste Mutter!
Custos Sancto Team

Im Sakrament der Buße bekennt sich der Mensch zu den Sünden, die er begangen hat, und übernimmt die Verantwortung für sie. Dadurch öffnet er sich neu Gott und der Gemeinschaft der Kirche und ermöglicht sich so eine neue Zukunft. Indem der Priester die Absolutionsformel spricht, wird der Einzelne mit Gott versöhnt. 



Vergebung von Abtreibungen !
In einem am Montag veröffentlichten Schreiben zum Heiligen Jahr kündigt Papst Franziskus an, dass er Frauen, die abgetrieben haben, den Weg zu einer kirchlichen Vergebung erleichtern will. Zudem führt der Papst einen "Welttag der Armen" ein.

Eine entsprechende Vollmacht hatte Franziskus schon für das Heilige Jahr erteilt, das am Sonntag zu Ende ging. Nun soll sie dauerhaft gelten. Das Schreiben "Misericordia et misera" ("Die Barmherzigkeit und die Erbärmliche") zieht eine Bilanz des Heiligen Jahres und nennt neue Initiativen.
Nach dem katholischen Kirchenrecht zieht die Mitwirkung an einem Schwangerschaftsabbruch die Exkommunikation nach sich. In den meisten Ländern war bislang eine sakramentale Lossprechung und die Aufhebung der Exkommunikation nur durch bestimmte Beichtväter möglich. In Deutschland, Österreich und der Schweiz ändert sich durch die neue Praxis nichts; hier konnte schon vor dem Heiligen Jahr jeder Priester die Vergebung für eine Abtreibung erteilen.

Papst: "Keine Sünde, die nicht vernichtet werden kann"
Die neue Bußpraxis bei Abtreibungen führt Franziskus nach eigenen Worten ein, "damit dem Wunsch nach Versöhnung und der Vergebung Gottes nichts im Wege stehe". Zugleich betonte er, "dass Abtreibung eine schwere Sünde ist, da sie einem unschuldigen Leben ein Ende setzt". Jedoch gebe es keine Sünde, "die durch die Barmherzigkeit Gottes nicht erreicht und vernichtet werden kann, wenn diese ein reuevolles Herz findet". 
Quelle: https://www.domradio.de/themen/papst-franziskus/2016-11-21/papst-schreiben-misericordia-et-misera-zieht-bilanz-des-heiligen-jahres




ES FOLGT DAS ZEUGNIS EINER MUTTER

Na wunderbar, jetzt darf jeder mal so eben am Vormittag abtreiben und am Nachmittag problemlos sich die Absolution vom Dorfpfarrer holen und schon, hat man sich einen Platz im Himmel erschlichen! Nein meine lieben, so leicht geht das nicht.

Als mein Mann und ich noch lauwarme Katholiken waren, glaubten wir nicht, welche schwerwiegenden Folgen für einen Menschen die Todsünde hat.

Wir hatten bereits Kinder und waren der Meinung, dass eine perfekte Familie nur ein bis zwei Kinder hat und mehr wirkte auf uns asozial...

Erst als ich zum Glauben zurückfand erkannte ich, dass ich hartherzig gewesen bin und alles andere als eine christliche Einstellung zum Leben hatte. Ich bin sehr dankbar, dass mir damals gesagt wurde, dass es nicht so einfach ist sich mit Gott und der Kirche zu versöhnen, wenn man abgetrieben hat. "Was? Kann man nicht einfach mal so zu einem Priester und die Beichte ablegen?" "Nein, das ist nicht so einfach wie du denkst. Abtreibung ist Mord und es ist keine leichte Sünde!"

Als der Verdacht bestand, dass ich erneut schwanger war, wollte ich mich für eine Abtreibung entscheiden. Mich interessierte aber auch, in wie fern ich durch eine Abtreibung nicht mehr Katholikin bzw. nicht mehr zur Kommunion kann. Ich wandte mich an meine Nachbarin, denn sie war eine praktizierende und konservative Katholikin. Sie teilte mir mit, dass Abtreibung ganz klar Mord sei, somit Todsünde und dass mir nicht jeder Priester die Lossprechung geben könnte. Unabhängig davon, ob eine Person die das eigene Kind abtreiben ließ, diese Sünde wirklich bereut oder nicht, es heißt nicht, dass Gott einem vergeben wird, denn nicht jeder Priester wird die Lossprechung geben dürfen. Es scheint jedoch, dass bereits vor Papst Franziskus ein Papst den Priestern die Erlaubnis erteilt hat, den Frauen die abgetrieben haben, die Lossprechung zu geben. Meine Nachbarin wusste es anscheinend nicht und so sagte sie mir, was in der Kirche eigentlich üblich war: eine Mutter die abgetrieben hat, muss sich an einen Bischof wenden, um die Lossprechung zu erhalten. Das ist laut altem Kirchenrecht so und das lehrt uns die katholische Tradition, wurde mir gesagt, was auch richtig ist.

Der Gedanke daran, dass ich mich nach einer Abtreibung an einen Bischof wenden muss und nicht gesagt ist, dass er mir die Lossprechung gibt, machte mir Angst. Ich begriff, was eine Abtreibung tatsächlich bedeutet...

Wieso gebe ich dieses Zeugnis?
Weil ich heute mit entsetzen feststellen musste, dass Papst Franziskus jetzt die Abtreibung erleichtert, dadurch dass er jedem Priester erlaubt, den Müttern die abgetrieben haben, die Lossprechung zu geben. Sicherlich ist wahr, dass Gott ein barmherziger Gott ist, aber weiß denn Papst Franziskus nicht, wie sehr er es den katholischen Frauen leicht macht das eigne Kind töten zu lassen?

Hätte ich damals gewusst, dass das mit der Beichte nicht so schwer ist, dann hätte Satan ein leichtes Spiel mit mir gehabt. Er hatte mich ja schließlich in seinen Fängen.

Er hätte mir eingeredet: "Vergiss was du da machst, du lässt dir einfach etwas entfernen was jetzt nicht da sein soll, weil es einfach nicht der richtige Zeitpunkt ist!" 
"Ja, aber was ist mit Gott, ich spüre dass ich nicht abtreiben darf!" "Ach was, vergiss jetzt einfach Gott und mache es, es ist besser für dich, glaub mir, du willst doch noch so vieles erreichen im Leben, es passt einfach jetzt grad nicht" "Ich weiß nicht ob ich es mir dann vergeben kann, ob ich es nicht eines Tages doch bereuen werde" "Das wichtige ist doch, dass Gott dir vergibt, er macht dann alles wieder gut und er wird dir immer vergeben, also zweifle. Nach dem Termin beim Arzt, wenn du immer noch beunruhigt bist, geh einfach zum Priester ums Eck und schon bekommst du deine Lossprechung. Bis du jetzt etwas beruhigt?" "Ja, da fällt mir ein Stein vom Herzen!" "Na das ist doch wunderbar, alles wird gut, also geh jetzt (abtreiben)!"

Bei mir lief aber alles anders ab, weil es eben mit der Beichte nicht so einfach war.
"Wie soll ich denn abtreiben, wenn mir eventuell der Bischof die Lossprechung niemals geben wird? Wenn er das nicht tut bin ich auf ewig verloren, dann habe ich Gott verraten und mein Seelenheil verloren! Es ist zu gefährlich!"

Ich bekam mein Kind und war sehr glücklich. Ich akzeptierte alle Kinder die Gott mir schenken wollte! Gott hat mir dann eine Bekehrung geschenkt. Ich wurde eine gläubige und praktizierende Katholikin. Ich danke Gott aus ganzem Herzen. Hätte ich gewusst, dass man bei uns in Deutschland anscheinend schon seid einigen Jahren, bei allen Priester die Abtreibung beichten kann, wer weiß ob ich da nicht auf die Stimme des Teufels gehört hätte und abgetrieben hätte.
Dank meiner katholischen Nachbarin, erfuhr ich nicht nur, dass die Abtreibung eine schwere Todsünde ist, sondern dass es nicht gleich bedeutet, dass ich sofort von einem Priester die Lossprechung zu erhalten. Unabhängig davon: eine Todsünde zu begehen mit der Einstellung: danach gehe ich einfach mal eben beichten und der nette Pfarrer wird mir schon die Absolution geben! ist tragisch! Es ist hochmütig. Wenn man vorsätzlich sündigt und dann die Beichte ablegt und die Lossprechung erteilt bekommt, heißt das nicht dass diese Lossprechung gültig ist. Ich kann nicht mit Gott spielen und ihn auszutricksen zu versuchen und ohne wahre Reue die Beichte ablegen.

Ich bete und hoffe, dass der nächste Papst die Fehler die Papst Franziskus und seine Vorgänger gemacht haben, korrigieren wird. Viele Seelen gehen verloren, weil sie ein falsches Gottesbild haben und hochmütig behaupten: "Hab ja einen verzeihenden Gott, der einem ja alles sofort verzeiht. Jetzt tue ich mal das was ich nicht lassen kann (sündigen) und in ein paar Stunden suche ich mir halt einen Beichtvater der mich von meiner Schuld befreit!"

Es war eine gesunde und feine Sache, bei Abtreibung, die Lossprechung nicht gleich auf dem Silbertablett präsentiert zu bekommen. Es wirkt wie ein Wachrüttel-Effeckt.
Außerdem konnte die Mutter die ihr Kind abgetrieben hat es unter Beweis stellen, dass sie wirklich darauf Wert legt, sich mit Gott wieder zu versöhnen, sie strengt sich an, einen Termin mit dem Bischof zu machen, mit der Bereitschaft sich demütig als Sünderin (Mörderin) zu bekennen.

Anonym





Kommentare

Klaus Michael Bäsel hat gesagt…
Begierdebeichte? Wenn man nach einer Todsünde auf dem "Weg" mit der Intension eines reuevollen Bekenntnisses zur Beichte stirbt, wird die vollkommene Liebesreue erweckt. Eine gute Übung ist, sie regelmäßig zu erwecken, beim Abendgebet z.B.
(Ein Selbstmörder der von der Brücke springt ist deshalb noch nicht verloren. Ein reuevolles Anrufen des Namens Jesu hilft nach dem Hl. Clemens Maria Hofbauer CSSR Apostel Wiens) Klammersetzung weil mir nicht ganz sicher ob richtig.
Richtig gesagt, wenn man nach einer Todsünde auf dem "Weg" mit der Intension eines reuevollen Bekenntnisses zur Beichte stirbt, wird die vollkommene Liebesreue erweckt. Gottes reichen Segen
Klaus Michael Bäsel hat gesagt…
Danke, ich erbitte Gottes reichen Segen für Sie und ihren Blog!

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