Die Verehrung der Unbefleckten Empfängnis ist eine Quelle reicher Gnaden!



Unbefleckte Jungfrau Maria, bitte für uns und für alle Priesterseelen!

O unbefleckte Jungfrau!
Wie freudig danke ich dem allmächtigen Schöpfer,
dass er Dich von aller Sündenmakel frei und rein erhalten und
von Ewigkeit her Dich zur makellosen Ruhestätte seines Eingebornen auserkoren hat.
Wie herzlich wünschte ich, dass alle Menschen dieses grosse Vorrecht an Dir erkennen!
Erbitte auch mir die Gnade bei Gott, die Makeln, womit ich so leichtsinnig meine Seele
beschmutzt habe, durch Tränen aufrichtiger Reue weg zuwaschen und
Dir in der Herzensreinigkeit immer ähnlicher zu werden. Amen.


Papst Pius IX. verkündete am 8. Dez. ...[mehr].
1854: 
"Die Lehre, daß die Allerseligste Jungfrau Maria im ersten Augenblick ihrer Empfängnis durch ein einzigartiges Gnadenprivileg des Allmächtigen Gottes im Hinblick auf die Verdienste Jesu Christi, des Erlösers des menschlichen Geschlechtes, von aller Makel der Erbsünde bewahrt blieb, ist von Gott geoffenbart und muß deshalb von allen Gläubigen fest und unabänderlich geglaubt werden."

Die Unbefleckte Empfängnis Mariens, erklärt Papst Pius IX., ist in der Kirche stets als eine geoffenbarte Wahrheit betrachtet worden:

1. Gott sprach zur Schlange: "Feindschaft will ich setzen zwischen dir und dem Weibe, zwischen deinem Samen und ihrem Samen..." (Gen 3,15). Die heiligen Väter wenden diese Worte auf die jungfräuliche Gottesmutter an. Zwischen Maria und Satan besteht ewige Feindschaft.

2. Gott ließ Maria durch den Engel grüßen als die "Gnadenvolle". Dieser einzigartige, sonst nie vernommene Gruß zeigt, daß die Gottesmutter aller göttlichen Gnaden Thron ist. Mit allen Gnadengaben des Heiligen Geistes ist sie ausgestattet. Maria hat im ersten Augenblick ihrer Unbefleckten Empfängnis schon eine solche Fülle von Gnade als alle Engel und Heiligen zusammen in ihrer Vollendung haben.



Die Verehrung der Unbefleckten Empfängnis ist eine Quelle reicher Gnaden. 

Alle rief er zum Vertrauen und zum Gebet zur Immakulata auf:
"Verehrt alle mit glühendem Eifer, mit Liebe und Hingabe die allerseligste Jungfrau und Gottesmutter Maria, die ohne Sünde empfangen wurde. Rufet sie an! Fleht zu ihr! In jeglicher Gefahr, Angst und Not nehmt Zuflucht zur Mutter der Barmherzigkeit und der Gnade. In Zweifeln und Furcht geht mit vollem Vertrauen zu ihr. Keine Furcht und kein Zweifel soll den abschrecken, den sie leitet, über den sie wacht, dem sie gnädig ist und den sie beschützt. Maria ist von Mutterliebe zu uns erfüllt. Sie sorgt für unser Heil. Für uns alle ist sie besorgt. Und diese unsere Mutter hat der Herr zur Königin des Himmels und der Erde gemacht. Er hat sie erhoben über alle Heiligen, über alle Chöre der Engel. Sie steht zur Rechten ihres göttlichen Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus. Wenn sie ihn mit ihren mütterlichen Bitten bestürmt, so hat sie Erfolg; sie erreicht alles, was sie von ihm erbittet. Ihre Wünsche bleiben nie unerfüllt."


Was versteht man unter passive Empfängnis und unbefleckte Empfängnis?

Unter Empfängnis ist die passive Empfängnis zu verstehen. Der erste Augenblick der Empfängnis ist jener Zeitpunkt, in dem die Seele von Gott erschaffen und der von den Eltern bereiteten Leibesmaterie eingegossen wurde. Das Wesen der Erbsünde besteht (formaliter) in dem durch den Sündenfall Adams verschuldeten Mangel der heiligmachenden Gnade.
Maria blieb vor diesem Mangel bewahrt, so dass sie im Zustand der heiligmachenden Gnade in das Dasein trat.

Das Freisein von der Erbsünde war für Maria ein unverdientes Geschenk Gottes (gratia) und ein Ausnahmegesetz (privilegium), das nur ihr gewährt wurde (singulare). Die Wirkursache (causa efficiens) der Unbefleckten Empfängnis Mariens ist der allmächtige Gott.

Die Verdienstursache (causa meritoria) ist das Erlösungsverdienst Jesu Christi. Daraus folgt, dass auch Maria erlösungsbedürftig war und tatsächlich erlöst wurde. Infolge ihres natürlichen Ursprungs unterlag sie wie alle übrigen Adamskinder der Notwendigkeit, sich die Erbsünde zuzuziehen (debitum contrahendi peccatum originale), durch ein besonderes Eingreifen Gottes wurde sie aber vor der Befleckung durch die Erbsünde bewahrt. So wurde auch Maria durch die Gnade Christi erlöst, jedoch auf vollkommenere Weise als die übrigen Menschen. Während diese von der vorhandenen Erbsünde befreit werden (redemptio reparativa), wurde Maria, die Mutter des Erlösers, vor der Behaftung mit der Erbsünde bewahrt (redemptio praeservativa oder praeredemptio). Das Dogma der Unbefleckten Empfängnis Mariens widerspricht darum in keiner Weise dem Dogma von der Allgemeinheit der Erbsünde und der Erlösungsbedürftigkeit.

Die Zweckursache (causa finalis proxima) der Unbefleckten Empfängnis Mariens ist ihre Gottesmutterschaft.

Maria wird in der Bibel häufig als die „neue Eva“ bezeichnet – die Ähnlichkeit und der Gegensatz zwischen Maria und Eva sind ebenfalls ein starkes Zeichen. „Maria ist einerseits ein Abbild Evas in ihrer Reinheit und Unversehrtheit vor dem Sündenfall, andererseits ein Gegenbild Evas, insofern Eva die Ursache des Verderbens, Maria aber die Ursache des Heiles ist“ (Heiliger Ephräm der Syrer).

Der 8. Dezember ist nach der Partikularnorm Nr. 15 in Deutschland kein gebotener Feiertag. In Österreich wird die Unbefleckte Empfängnis Mariens weiterhin als Feiertag begangen.

(Quellen: kathpedia und: "Gnadennovene zur Unbefleckten Empfängnis" Kanisius-Verlag)


Unbefleckte Jungfrau Maria, bitte für uns!






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