Vorbereitung auf das Fest der Geburt des Herrn! Opfer bringen!



Haben Sie sich schon auf die Geburt unseres Herrn vorbereitet? Findet unser Heiland eine warme Wiege vor?

Der Katechismus des hl. Pius X. erklärt uns: „Das heilige Weihnachtsfest wurde eingesetzt, um das Gedächtnis an die zeitliche Geburt Jesu Christi zu feiern.“

Das ist der wahre Grund unserer Freude: Das Licht kam in diese Welt!
Er ist das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, der in diese Welt kommt. So sind auch die Lichter am Christbaum zu betrachten. Und Christus ist gekommen, uns zu Kindern Gottes zu machen und uns mit Seiner Gnade zu beschenken. Darum ist es auch das Fest der Kinder und der Geschenke. ...[mehr].

Warum wollte die Kirche den Brauch beibehalten, den Gottesdienst in der Weihnachtsnacht zu feiern? Sie tat es, „um mit größter Dankbarkeit das Gedächtnis an jene Nacht zu erneuern, in der der göttliche Erlöser geboren wurde und das Werk unserer Erlösung begann“. Es vollzog sich dieses Geheimnis in der Verborgenheit der Nacht, weil auch der göttliche Erlöser in der Verborgenheit der menschlichen Natur auf diese Erde kam.
In den drei Weihnachtsmessen legt uns die Kirche drei Dinge zur Betrachtung vor.
„Im Evangelium der ersten Weihnachtsmesse legt uns die Kirche zur Betrachtung vor, dass die allerseligste Jungfrau Maria sich in Begleitung des heiligen Joseph von Nazareth nach Bethlehem begab, um dort nach dem Befehl des Kaisers ihre Namen eintragen zu lassen, und, weil sie keine andere Herberge fanden, Jesus Christus in einem Stall gebar und ihn in eine Krippe legte, aus der sonst Tiere fraßen.“
Wir nennen diese erste Messe, die „Missa in nocte – Messe während der Nacht“, auch das „Engelamt“.

In der Antike und im Mittelalter bereiteten sich die Christen auf die Geburt Jesu, nicht nur mit Gebet vor, sondern auch mit Opfer bringen, Bußübungen verrichten und Fasten!

Die Heilige Veronika Giuliani hatte ein Heft indem sie aufschrieb, welche kleine Opfer sie für das Christkind gebracht hat und wozu diese dienen sollten. Sie wollte, dass Jesus eine schöne und warme Herberge vorfindet und betete und opferte jedes Jahr für dieses Anliegen.
In der Krippe fehlte noch das Jesuskind und bevor Jesus geboren wurde, wurde für seine Geburt alles vorbereitet. Durch die vielen Opfer konnte Christus in eine warme Wiege gelegt werden. Er spürte nicht die Kälte der Nacht und der Jahreszeit und er erkältete sich nicht.

"Lieber Heiland, ich wünsche dass du nicht frierst wenn du geboren wirst. Damit du warme Wollsocken vorfindest die deine Füße warm halten, opfere ich zwei Rosenkränze dafür auf, einen für deinen linken Fuß und einen für deinen rechten Fuß. Damit du nicht ohne warme Decke bleibst und auch damit dich warme Herzen empfangen, Herzen voll Liebe und Andacht, werde ich heute auf eine warme Mahlzeit verzichten. Unser Herr und Gott, damit dein Kopf nicht frieren muss, stricke ich dir eine Mütze aus warmer Wolle indem ich heute auf dem Fußboden schlafe und es für dieses Anliegen aufopfere. Damit die Menschen lieb und süß zu dir sind und dich anbeten und dir deine Geburt versüßen, werde ich darauf verzichten Zucker zu mir zu nehmen wie auch etwas was mir sehr gut schmeckt zu essen..." etc.


So bereitete man früher dem lieben Gott der geboren wird, dem Jesuskind, eine warme Bleibe und ein offenes, liebevolles Herz. Vor allem bereiten wir Christus eine warme und wunderschöne Bleibe, wenn wir vor Weihnachten die heilige Beichte ablegen!
Einige Praktiken des katholischen Volkes sind mit der Zeit und dem Modernismus, der Zeit nach dem II. Vatikanischen Konzil, verloren gegangen und das ist traurig.
Opfer bringen für die Geburt unseres Herrn und für eine warme Herberge, auch wenn diese ein Stall ist, ist auch heute notwendig und sehr liebevoll unserem lieben Gott gegenüber. Wir wünschen den Obdachlosen und allen Menschen in Not eine warme Herberge? Das ist fein. Wir haben Mitleid mit ihnen doch haben wir auch Mitleid mit dem Christkind? Vergessen wir dem lieben Christkind einen warmen Platz, eine schöne Herberge, zu bereiten? Wir sollten dem lieben Gott Raum schaffen in der Herberge unseres Herzens. Mit Gebet, Fasten, die heilige Beichte ablegen und Opfer bringen, können wir dem Christkind ein sehr schönes Heim bieten.
Nicht nur Ordensleute und nicht nur die Heiligen, waren damit beschäftigt Opfer zu bringen, mit dem Anliegen dem Jesuskind eine warme Herberge, vor allem auch warme Herzen der Menschen, zu bereiten. Bereiten wir uns vor auf die Geburt des Herrn, es bleibt nur noch wenig Zeit dazu!

Ihr Custos Sancto Team wünscht Ihnen und Ihrer Familie, frohe Weihnachten.










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